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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Apocalyptica

2013-12-15
Titel / Title Wagner Reloaded – Live in Leipzig 
Label BMG Rights 
Web www.apocalyptica.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
56:13  
Vö/Releasebereits erschienen / already released 
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Apocalyptica schaffen es ja immer wieder zu überraschen – und eine Überraschung war es auch, als bekannt wurde, dass die Band bei einem Cross Genre Event rund um Wagner mitwirken würde. Das Album „Wagner Reloaded“ bietet einen Live-Mitschnitt des allerersten Auftritts dieses Schauspiels, bestehend aus Tanz, Theater und eben der Musik von Apocalyptica, die von Cellist Eicca Toppinen geschrieben wurde.

„Ludwig – Requiem“ & „Destruction“ sind wohl die melancholischsten Stücke des Albums. Sehr nachdenklich und emotional durch einen Cello-Klang, der eine Gänsehaut hervorzaubert. „Destruction“ ist zwar auf irgendeine Weise monoton, kann einen aber jederzeit fesseln, was wohl an dem unheimlich zerbrechlich klingenden Cello liegen durfte, im hervorragenden Zusammenspiel mit dem Klavier. Faszinierend beginnt „Lullaby“ – ein Herzschlag ist zu hören, über einer schönen Melodie. Es ist ein Stück, das zum Träumen einlädt. Der vielschichtige Celloklang dominiert, das Orchester hält sich zu Beginn zurück, nur um dann aber immer mehr in das Geschehen einzugreifen und Spannung aufzubauen. Das Ende hätte allerdings durchaus etwas harmonischer gestaltet werden können. „Bubbles“ schließt sich an und scheint, musikalisch gesehen, die Geschichte nahtlos weiterzuerzählen – purer Celloklang, der sich ohne etwas Visuelles ziemlich in die Länge zieht. Ein bisschen schneller wird es dann mit „Stormy Wagner“, auch wenn das Stück im Verlauf auch seine melancholischen Seiten zeigt. Der harte Schnitt in der Mitte des Songs wirkt etwas unbeholfen, zeigt aber sehr deutlich, dass dort gewollt zwei komplett verschiedene Welten aufeinander treffen – und das hat Charme! „Flying Dutchman“ beweist, dass auch ein volles Orchester mit allem, was es zu bieten hat, wirklich rocken kann ohne fehl am Platz zu wirken – ein wirklich cooles Stück, in dem man aber nicht viel vom Cello hört, was bedauerlich ist. Auch die anderen Songs des Albums sind vielseitig und zeugen vom gut durchdachten Konzept, welches als Basis diente. Teilweise jedoch fehlt der richtige Pep, den man von „normalen“ Apocalyptica Alben kennt.

Als Fazit kann man sagen, dass dieses Album durchaus auch eingefleischte Apocalyptica Fans begeistern dürfte, da sich die Band musikalisch treu geblieben ist, ihren eigenen Stil aber den Wagner-Einflüssen geöffnet hat. Somit hat die Band es geschafft, dass dieses Album auch losgelöst von Tanz und Theater durchweg zu genießen ist – auch wenn es in Form einer DVD durchaus noch überzeugender sein würde.

Carina Ullmann


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8/10