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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Faith No More

2015-04-22
Titel / Title Motherfucker + Superhero (2 Singles) 
Label Ipecac 
Web www.fnm.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
3:30 + 5:15 min. 
Vö/Release11/2014 + 03/2015 
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Als sich 1998 Faith No More auflösten, ging ein Aufschrei durch die Fangemeinde. Aber Sänger Mike Patton zeigte wenig später diverse andere musikalische Ambitionen, die sich mit Faith No More nicht vereinbaren ließen. Die Nachfrage nach der punkig-rotzigen Crossover Metal/Rock-Band blieb als Schwelbrand untergründig in der Welt erhalten. Als sich Faith No More 2009 zu einer Konzerttournee wieder zusammen tat, jauchzten die Fans und wackelten die Kritiker mit den Ohren.


MOTHERFUCKER



„Motherfucker“ macht seit Ende 2014 den Vorboten auf das kommende Studioalbum „Sol Invictus“, welches Mitte Mai 2015 erscheinen soll. Nach 18 Jahren hat sich eine der erfolgreichsten Rockbands der 90er Jahre nun wieder in den kreativen Pool gestürzt und startet eine neue Ära Faith No More. Die Single erschien als limitierte Version von 5000 Stück auf 7 Zoll Vinyl und beinhaltet den Song sowie auf der B-Seite einen Remix von J.G.Thirlwell; der Song ist auch als MP3 oder Stream im Internet zugänglich.

Mit „Motherfucker“ wird Appetit geweckt, allerdings in zurückhaltender Weise, etwas düster und ohne den Pferden schon die Peitsche zu geben. Die Lyrics werden von Keyboarder Roddy Bottum als rumoriger Sprechgesang in den Rhythmus eingespeist, in welchen der eigentliche Frontmann und charismatische Motor der Band Mike Patton erst leise verhalten einfällt, dann als Leadvocals seinen schmetternden Refrain hineinstößt: „Get the mother fucker on the phone...“


SUPERHERO



Als zweites Appetithäppchen folgte im März 2015 die nächste Single-Auskopplung „Superhero“, ebenfalls auf Vinyl und digital im Internet. Der Song ist kraftvoller als „Motherfucker“ und erinnert stärker an die alten Faith No More Wurzeln mit harten Adrenalin-Pulsschlag-Drumlines. Patton schreit seine aggressiven Lyrics und durchbricht sie mit klarem Gesang. Darüber ein simpler, eingängiger Gitarrenriff, angetrieben von einem hart pumpenden Bass. Die Peitsche knallt.

Auf der B-Seite befindet sich der „Battaglia“-Remix von Alexander Hacke, Mitglied der Einstürzenden Neubauten. Hacke hat alle rockige Elemente entfernt und stattdessen mit orientalischen Trommeln und Blasinstrumenten ein dramatisches Szenario geschaffen.


Willkommen zurück im großen Rock`n´Roll Zirkus, Faith No More! Mal sehen, was die „alten Herren“ noch so an Power in den Knochen haben und unters Volk schleudern können – das werden sich in den kommenden Monaten wohl insbesondere die fragen, welche seit Mitte der 80er bis Ende der 90er Zeitzeugen des aggressiv-bunten stilistischen Überraschungskurses der Band gewesen sind – und davon fasziniert und begeistert wurden.

Andreas Torneberg


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8.5/10