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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Tremonti

2015-06-02
Titel / Title Cauterize 
Label Fret 12 Records 
Web www.tremontiproject.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
44:07 
Vö/Release05.06.2015 
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Es ist soweit – nach drei Jahren Wartezeit kann man nun bald das zweite Tremonti Album in den Regalen der Plattenläden finden. Einmal mehr hat sich Mark Tremonti mit Eric Friedman (Gitarre), Wolfgang van Halen (Bass) und Garrett Whitlock (Schlagzeug) zusammengetan, um den Musikfans wieder ein musikalisches Schmankerl bieten zu können.

Los geht es mit dem Track „Radical Change“ – einem sehr eingängigen, und rockigen Song, der wohl recht gut zeigt, in welche Richtung es musikalisch einmal mehr gehen wird. Ein angenehmer Rhythmus lässt sich im Hintergrund finden, der Gitarrenklang ist kernig und bleibt im Kopf. Einzig und allein der Gesang wird etwas zu kompressiert, und der eingebaute Hall macht die Sache nicht besser. Hat man sich aber einmal daran gewöhnt, so ist das Lied doch wirklich gut gelungen – denn auch die Instrumentalpassagen passen zum Lied, schaffen es aber nicht, ihm das Sahnehäubchen aufzusetzen, da sich das Lied am Ende in die Länge zu ziehen scheint.

„Cauterize“ , der Song nachdem auch das volle Album benannt wurde, geht fast in die gleiche Richtung. Dieses Lied frisst sich einfach in der Erinnerung fest, mit seinem harmonisch klingenden Gesang und den nach vorne peitschenden Gitarren. Aber auch hier gibt es wieder Abstriche zu machen, denn das Schlagzeug klingt zeitweilig etwas blechern, und die instrumentalen Passagen können mich einmal mehr nicht überzeugen, da sie die Spannung aus dem Lied als Ganzes zu nehmen scheinen.

„Dark Trip“ und „Another Heart“ gehören für mich klanglich zusammen, denn beide Stücke sind dann doch ein bisschen nachdenklicher als die restlichen Lieder des Albums. „Dark Trip“ ist wirklich nachdenklich und hat klanglich einen dunkleren Touch als der Rest des Albums – der Gesang ist sehr stark und voller Ausdruck, aufgebaut auf einer Melodie und ergänzt von Instrumentalpassagen, die dem Lied die Krone aufsetzen. „Another Heart“ schlägt in die gleiche Kerbe, auch wenn der Song durchaus rockiger ist – melodiöse Teile kommen aber dennoch in den Strophen nicht zu kurz, und auch Marks Vocals zeigen einmal mehr, was er draufhat.

Auch wenn das kommende Lied nachdenklich wirkt, ist es doch ganz anders. „Fall Again“ - allerdings ist die ruhige Stimmung mit Akustikgitarren und minimalistischer Untermalung nur von kurzer Dauer. Denn schon bald schwenkt das Lied um und der rockige Klang schlägt einem mit Wucht wieder entgegen. Dieser Übergang ist etwas grob gestaltet, und ab einer gewissen Zeit schwächt das Lied ein wenig ab und ist nett zum nebenbei Hören, hat aber nicht mehr das Besondere.

Der wohl stimmigste Song des Albums dürfte „Sympathy“ sein – eine gute Mischung aus melodiösem aber auch durchweg rockigem Klang. Es mag ein leicht seichtes Lied sein, aber da wirklich alles zusammenpasst, bleibt dieses Stück einfach im Kopf hängen – so war es zumindest bei mir.

Fazit
Alles in allem ist „Cauterize“ ein Album, was einen nach vorne pusht und oftmals mitreißt, denn so viel Energie wie man sie hier förmlich spürt – da muss man einfach mitgehen. Aber auch ruhigere Seiten zeigt Mark Tremonti einmal mehr, mit Einfühlvermögen und einer sanfteren Stimme als bei den härteren Songs – immer ausdrucksstark und authentisch. Und wem das alles noch nicht reicht – bald soll es, nach eigenen Aussagen, schon ein weiteres Album geben, welches den Titel „Dust“ tragen wird. Wir sind gespannt!

Anspieltipps: Dark Trip // Sympathy // Another Heart

Carina Ullmann


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9/10