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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


A Life Divided

2015-06-13
Titel / Title Human 
Label Afm Records 
Web www.a-life-divided.de
 
Gesamtspielzeit
Total run time
52:12  
Vö/Releasebereits erschienen/already released 
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12 Jahre Bandgeschichte, und jetzt ist auch das 5. Album der Band im Laden zu erstehen. A Life Divided zeigt hier, dass man das gut funktionierende Rad nicht neu erfinden muss – aber ob das reicht um zu überzeugen, das muss man erst einmal sehen bzw. hören.

“Burst” ist das erste Lied des Albums und ein wirklich vielversprechender Start. Ein vielseitiger und rockiger Song, mit schweren Gitarrenklängen, ein bisschen elektronischem Klang und Gesang, der im Gedächtnis bleibt. Alles in allem ist der Band hier ein Ohrwurm gelungen, bei dem man auch gut und gerne mitsingen kann!

So überzeugend wird es aber leider nicht mehr weitergehen – schon bei “Own Mistake” flacht das Album sehr stark ab - der Sound klingt als wäre er zu sehr durch den Kompressor gelaufen und plätschert nur vor sich hin. Dem Lied fehlen Ecken und Kanten, irgendwas, das dazu führt, dass man sich später noch erinnern kann. Aber all dies sucht man vergeblich - gleichförmig und eintönig ist nicht nur der Gesang, sondern auch die gesamte Melodie des Liedes.

Auch mit “Drive” hat die Band zwar einen soliden Song gebaut, der aber keinerlei Wow-Effekt hervorrufen kann. Man hört die immer sehr ähnlich klingende Elektro-Melodie im Hintergrund, garniert mit Gitarre und Schlagzeug und – wie in den meisten Songs – nicht klarem, sondern leicht verzerrtem Gesang. Hört man das Album am Stück, so hat man spätestens jetzt vergessen, ob dies ein neues Lied ist, oder ob es sich einfach um ein ganz langes Lied handelt.

Ein bisschen bergauf geht es dann dank “Live Forever” - das Lied zeigt ein bisschen Charakter, einen etwas anderen Sound, der mystisch klingt und zumindest zeitweilig stimmig ist. Die Strophen sind sehr gut gelungen, der Refrain kann daran aber nicht ganz anknüpfen und präsentiert dem Hörer eine ganz andere Stimmungslage und Atmosphäre. Dies im Wechsel zu hören ist definitiv nicht optimal – aber sticht ein wenig hervor.

Den Abschluss dieses durchwachsenen Albums macht dann “Happy End” . Mit elektronischem Klang wird man in das Lied hineingeführt, und im Hintergrund taucht dann auch alsbald die typische elektronische Melodie auf, die sich schon durch das ganze Album gezogen hat. Gesanglich einmal mehr eine solide Leistung, aber bei Weitem nichts, was man hervorheben muss.

Fazit
Das Album ist keine Neuerfindung des Rads – und das ist hier leider eher negativ zu bewerten. Die Lieder klingen wie aus einem Guss, jedoch scheint das Album als Ganzes ineinander zu verschwimmen, es gibt kaum Songs die herausstechen oder etwas bieten, wo man gerne ganz genau hinhört. Kauft man dieses Album, bekommt man etwas solides – man weiß, was man bekommt, man kann oftmals einfach voraussehen, wie wohl der Refrain klingt oder wie das Lied weitergehen wird.

Anspieltipps: Burst // Live Forever // Happy End

Carina Ullmann


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6/10