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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Big Wreck

2015-07-13
Titel / Title Ghost 
Label Anthem/Warner 
Web www.bigwreckmusic.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
69:54 
Vö/Release07.08.2015 
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Seit 1990 gibt es die Band Big Wreck nun schon, und das Album, welches bereits 2014 in den USA und Kanada veröffentlicht wurde, wird nun auch endlich hier in Europa seinen Weg in die Plattenregale schaffen. Die Band hatte es nicht immer leicht; nach wenig Erfolg auf Grund von fehlendem Marketing hatte man sich getrennt und erst 2010 erneut zusammengerauft. Nun rocken sie umso mehr.

“A Place to Call Home” eröffnet das Album mit verzerrten Klängen, bevor dann nach fast einem Drittel des Songs der Gesang einsetzt und einen recht guten Start in das Album präsentiert, auch wenn der seichte Sound nicht alles zeigt, was man drauf hat. Eine kurze „Reprise“-Version des Liedes gibt es dann zum Ende des Albums auch noch – und um ehrlich zu sein, fände ich es toll, wenn es diese akustische Version auch vom ganzen Lied geben würde.

“My Life” klingt sehr beschwingt, die Instrumente tragen den kernigen und wandelbaren Gesang sehr gut durch das gesamte Lied. Es ist ein Stück, das durchaus dazu einlädt, es wieder und wieder zu hören, weil es einfach unheimlich viel Charisma hat und im Gedächtnis bleibt.

Akustische und E-Gitarre in einem interessanten Zusammenspiel eröffnen “Break” , bevor dann auch die restlichen Instrumente dezent mit einsetzen. Der Gesang ist klar und deutlich im Hauptfokus, und wird passend von der Musik umspielt. Es ist ein teils nachdenkliches, aber dennoch kraftvolles Stück, das zumindest mich schon in seinen Bann ziehen konnte.

Mystisch und melancholisch klingt “War Baby” zu Beginn, nur um dann in einen etwas rockigeren aber immer noch soften Klang überzuwechseln. Ich mag die aufgebaute Atmosphäre und den rauen Gesang, der mit Ecken und Kanten einfach unheimlich überzeugen kann. Einziges Manko ist, dass manche Teile des Liedes zeitweilig überladen wirken und der Gesang nicht mehr so sehr im Vordergrund steht, wie er es verdient hätte.

Fazit
Das Album von Big Wreck, das nun endlich auch hier veröffentlich wird, zeigt ganz deutlich: das Rad muss nicht neu erfunden werden, um wirklich gut zu rollen. Die Songs sind eingängig, und haben weitgehend ihren Charme, auch wenn hier und da die instrumentalen Passagen die Songs unnötig in die Länge ziehen und dadurch die Spannung vermindern. Gesanglich ist es eine Scheibe, die ihren eigenen Charakter hat, dank der kernigen und wandelbaren Stimme von Sänger Ian Thornley. Alles in Allem kann man sagen: tolles Album, auch wenn manchmal zumindest mir das gewisse Etwas fehlt, daher auch keine volle Punktzahl.

Anspieltipps: My Life / Break / War Baby

Carina Ullmann


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8.5/10