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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Tacere | Manzana | Moonmadness

2007-05-28
Stadt / City Helsinki 
Land / Country Finnland 
Web www.moonmadness.org
www.myspace.com/manzanaband
www.tacere.net

 
Veranstaltungsort:
Location
Gloria 
Datum / Date26.05.2007 
Bildergalerie / Picture gallery Tacere_2007 
Photos: Klaudia Weber 
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Gibt es in Helsinki bereits eine Überdosis an Konzerten? Gerade eine Handvoll Leute befanden sich im Gloria, als MoonMadness aus Tampere loslegten. Schade, denn der junge Act wartete nicht nur mit mitreissenden Songs, sondern auch mit der begabten und sympathischen Frontfrau Heidi Bergbacka auf. Für mich alleine schon bewundernswert, in solchen Stöckelschuhen den Kabelsalat auf der Bühne zu meistern... Ihre Stimme hat gottlob nix mit Oper am Hut, eher eine variable Rock-Röhre, die hier manchmal leider etwas unterging. Den Stil der Band würde ich als Mischung von Power Metal und klassischem Hardrock (Rainbow!) bezeichnen. Das Intro bei “Ain´t no Angel” klang doch stark nach Deep Purple, und dann noch der warme “Richie Blackmore”-Gitarrensound von Otto Hallamaa, diese filigranen Melodien und kraftvollen, einprägsamen Riffs (“Stroke At Midnight”)... außerdem bevorzugte es Drummer Antto Nikolai flach wie Ian Paice... Immerhin verdreifachte sich das Publikum im Laufe der Show und spendete MoonMadness wohlverdienten Applaus.

Manzana, ebenfalls aus Tampere, hatten ebenfalls eine Sängerin aufzuwarten – Piritta, ein wahres Energiebündel, das kaum stillstand und versuchte, mit viel Humor Stimmung im Saal zu machen. Der radiotaugliche Metal – nicht abwertend gemeint – der Band rief Assoziationen zu Guano Apes hervor, aber auch zu Pain, oder The Rasmus: Ein deftiger Mix aus Pop, Rap, Loops und Disco, Piritta selbst sprach von “Disco Metal”. Absolut geil kam ihr Faith No More-Cover “Digging The Grave” rüber, “Falling To Pieces” entpuppte sich jedoch als ihr ureigenes Werk. Nicht schlecht!

Tacere lockten nach Bombast-Intro endlich auch die Fans vor die Bühne, jedoch blieb die Menge überschaubar. Manchmal ist es echt hart in Helsinki, Headliner zu sein. Diesmal konnte mich die Band mehr überzeugen als damals bei der FME, die Kombination von männlicher rauer Stimme (Karri Knuuttila) und klarem weiblichem Organ (Helena Haaparanta) kam wesentlich stimmiger und harmonischer rüber. Tacere ist wohl DIE finnische Düstermetal-Band, die sich am meisten am 90er-Goth orientiert (Stichwort Tristania): Wuchtige Riffs mit klassischer Ausrichtung, orchestral-epische Melodien, dramatischer Gesang und alles mit einer gewissen Ohrwurm-Qualität. Das Debütalbum der Band “Beautiful Darkness” hat auf alle Fälle das Potential, Power Metal und Dark Rock Fans gleichermaßen anzusprechen. Nur an diesem Abend hat es mit den Zuschauermassen leider nicht so richtig geklappt.


Klaudia Weber


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8/10