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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Amorphis

2007-09-02
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.amorphis.net
 
Veranstaltungsort:
Location
Tavastia 
Datum / Date31.08.2007 
Bildergalerie / Picture gallery Amorphis_2007 
Photos: Klaudia Weber 
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Die finnischen Kalevala-Metaller teilten das Schicksal von anderen heimischen Größen (The 69 Eyes, Children Of Bodom), als sie an gleich zwei Tagen hintereinander auftreten mussten, um der Nachfrage gerecht zu werden. Fans, die sogar bis aus Oulu angereist waren, schätzten sich glücklich, noch Karten für die “öffentliche Generalprobe” zu ergattern...

Klar, dass sich der Club nach und nach in eine Sardinenbüchse verwandelte. Als weise hatten sich jene Die-Hard-Anhänger erwiesen, die schon 2 Stunden vor Konzertbeginn ihre Plätze vor der Bühne sicherten. Denn später kamst du nicht mal mehr in den Saal rein... im Publikum konnten übrigens auch Musikerkollegen – z. B. Henkka (Children Of Bodom), Markus (Ensiferum) oder Tuomas und Anette von Nightwish – gesichtet werden.

Die Stimmung war schon weit vor Beginn im Hoch, und als Amorphis endlich kurz vor Mitternacht die Bühne enterten, flippte die Menge förmlich aus. Jeder einzelne Song wurde abgefeiert, Sänger Tomi Joutsen konnte mit Ansagen sparsam umgehen – die wären im Jubel ohnehin untergegangen.



Der war auch verdient – die Band bot eine energiegeladene Show, du spürtest den Spass, den sie hatten, und Tomi Joutsens Matte war fast ständig am Fliegen. Der Fronter glänzte nicht nur mit hervorragender gesanglicher Leistung – seine die Energie und Charisma schwappte auch auf jene über, die aufgrund des überfüllten Clubs den Gig hauptsächlich auf den Monitoren im Vorraum mitverfolgen mussten. Und selbst hier warst du gebannt, wolltest keine Sekunde verpassen... Klopause? Achwas, hochziehen und ausspucken...

Da das neue Album gerade erst an diesem Tag offiziell im Laden stand, konzentrierten sich Amorphis eher auf älteres Material, eine Art “Best Of” ihres Back-Katalogs, das auch Uralt-Hits wie “Sign From The North Side” (“The Karelian Isthmus”) und “Into Hiding” und “Black Winter Day” vom legendären “Tales From The Thousand Lakes”-Album enthielt. Von der neuen CD gab es nur eine Handvoll Tracks, wie den Titeltrack mit Gänsehaut-Faktor “Silent Waters” - um einiges heavier als auf CD, sodass Gesang fast zu sehr im Hintergrund klang – sowie “Shaman” zu hören. Auf Tomis Frage “Braucht ihr ne Pause?” lautete die Antwort natürlich nein, und bei “Cast Away” konnte das Publikum endlich nach Herzenslust im Takt mitbrüllen. “House Of Sleep” und mein Uralt-Fave “Against Widows” gab es erst im Zugabenteil. Und weil die Menge noch immer nicht lockerliess, gabs ne zweite Zugabe mit “Summer´s End” - doch dann war Schluss... 1,5 Stunden, die viel zu kurz schienen... Klasse! Checkt die Jungs an, wenn sie im November auf Tour sind!

Klaudia Weber


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9.5/10