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STALKER - Printversion
- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Apocalyptica

2007-10-18
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.apocalyptica.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Tavastia 
Datum / Date17.10.2007 
Bildergalerie / Picture gallery Apocalyptica_tav_2007 
Photos: Klaudia Weber 
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Manchmal kann man ja sogar als Frau nachvollziehen, was mit “Eternal Erection” eigentlich gemeint ist... jedoch nicht diese, sondern eine andere finnische Band sorgte an diesem Abend für derartige Gefühle. Besser gesagt war es eine Achterbahnfahrt an Emotionen, die Apocalyptica bei der “öffentlichen Generalprobe” im Tavastia Club in Helsinki auf das Publikum losliess. Dringende Empfehlung sich Karten für die Apocalyptica-Tour zu sichern (siehe STALKER Tourdaten)!

Aber alles der Reihe nach. Wie bei Acts dieses Kalibers bereits üblich, war der eigentliche Konzertabend in Rekordzeit ausverkauft, daher konnten auch Apocalyptica den Andrang nur per Live-Doppelpack bewältigen. Jedoch war es am Mittwoch doch nicht so extrem voll wie bei der Amorphis-Generalprobe ein paar Wochen zuvor, denn nach den überstandenen Schlacht im Fotograben hattest du tatsächlich noch eine Chance, dich in den Saal reinzuquetschen.



Erst kurz vor Beginn wurde das Bühnenbild enthüllt – eine Variation der Skull-Throne und ein nahezu transparentes Drumkit kamen in Kombination mit der geilen Lichtshow richtig gut zur Geltung. Die Cello Rocker Eicca Toppinen, Perttu Kivilaakso, Paavo Lötjönen, Antero Manninen plus Drummer Mikko Sirén fingen ja auch mit nem recht harmlosen Intro ("Worlds Collide") an... aber dann war Schluss mit sanft: Sepulturas “Refuse Resist”, die aktuelle Single “I´m Not Jesus” und Metallicas “Fight Fire With Fire” brachten die Menge sofort von Null auf 180.

Bei Perttus und Eiccas Bühnenshow warst du im Fotograben ab und zu in Gefahr, nen Geigenbogen ins Auge zu kriegen... denn obwohl die Instrumente doch etwas unhandlicher sind als Gitarren, liessen sich die Jungs nicht von wilder Action abhalten. Einmal riss Eicca das Cello sogar hoch, über den Kopf... kräftig, der Junge! Antero bleib bei seiner üblichen Performance – das heisst den gesamten Gig über sitzend als Mr. Cool mit Pokerface und Sonnenbrille. Paavo bestritt zwar den Großteil des Programms im Sitzen, später riss ihn die Reaktion der Menge doch buchstäblich vom Hocker, und er schaffte es auch, die Fans zum Mithüpfen zu bewegen.



Das Programm, u. a. mit “S.O.S.”, “Hope” vom “Vidocq” Soundtrack, “Helden”, “Bittersweet”, Metallicas “Master Of Puppets” und “Enter Sandman” enthielt alles, um einen zum Staunen, Bangen, Brüllen, Lachen, Weinen oder beides zugleich zu bringen. Speed Metal von Cellos – u. a. die Peer Gynt Suite - klingt gleich dreimal so brutal – und obwohl du mit den Cello-Metallern bereits vertraut bist, findest du es einfach unfassbar, was die Jungs da aus ihren Instrumenten live herausholen!!! Sogar Death Metal “Growls” waren ab und an zu vernehmen... wie machen sie das???? Das Publikum musste kaum mal zum Mitklatschen (teils sogar Mitsingen) aufgefordert werden, und massive Wünsche nach Zugabe wurden schon laut, noch ehe der letzte Mann die Bühne verlassen hatte.



Als Draufgabe gabs noch eine Fassung von Metallicas “Nothing Else Matters”, die dir die Tränen in die Augen trieb, “Life Burns” und die brutalste und schnellste Version von Sepulturas “Inquisition Symphony”, die ich jemals gehört hatte. Ein Wunder, dass da keine Saiten zu qualmen anfingen oder Cellos in der Mitte durchgesägt wurden... Und noch immer wollten die Leute mehr, da liessen sich die Jungs noch zum “Seemann” bewegen, ehe das Tavastia die Tore schloss.

Was soll ich sagen – Gänsehaut pur, wohl jeder der Anwesenden ging, vielleicht etwas heiser vom vielen Jubeln, mit nem breiten glücklichen Grinsen nach Hause. Oder sogar mit... ahem.. siehe oben...




Klaudia Weber


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10/10