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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


4Backwoods

2010-10-20
Stadt / City Köln 
Land / Country
Web www.4backwoods.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Underground 
Datum / Date02.10.2010 
Bildergalerie / Picture gallery 4backwoods_10 
Photos: Frank Metzemacher 
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Das Underground bleibt das Underground. Dreckig, dunkel, really fucked up. Mit anderen Worten: GEIL!  Ob das so bleibt ist gar nicht mal so sicher, da die Pläne für den Bau eines Konsumtempels an der selben Stelle schon recht weit gediehen sind. Es wäre Schade darum.

Nichts desto trotz geben sich hier heute Abend die 4Backwoods die Ehre. Daniel der Frontmann hat wie gewohnt keine Berührungsängste mit dem Publikum. Hatte man ja schon die Frechheit besessen erfolgreich BEIM Rock am Ring zu spielen ohne auf dem Programm zu stehen. Ansonsten läuft bei der Band alles bestens. Die zweite Platte „Be different or die“ ist am Start und die erste Single „Supernova Day“ ist schon ausgekoppelt. Als Kölner Lokalmatatore in Sachen Powerrock ist die Angelegenheit ohnehin ein Heimspiel.

Nach einem martialischen Boxkampfintro geht es auch schnell zur Sache. Die Jungs spielen ein ganz steifes Brett und erinnern mich an die Gruppe „The Offspring“ (wer die wohl noch kennt?). Nur für die, welche es immer ganz genau wissen wollen, welcher ROCK hier angezogen wird. Die nun folgende Show hat alles was ein guter Rock´n´roll-Abend benötigt: Eine mit Begeisterung spielende Band, ein Sänger der auch erfolgreich mit dem Publikum kommuniziert (Stichwort: Bierknappheit auf der Bühne und die helfende Bierfee) und natürlich Songs auf die man abrocken kann. An dieser Stelle möchte ich noch auf das Bandmitglied Andre abheben, der in einer für einen Bassisten vollkommen untypische Art, seinen Bass malträtierte und so der Rhythmusmaschine ordentlich Dampf machte. Der Sound ist wie immer gut. Beim Licht müssten die Macher des Underground mal ein paar Euro in die Hand nehmen. Das würde es auch für die Fotografen ein wenig einfacher machen. Ich sag’ nur Dunkelkammer ;-)

Mehr Fotos in der Galerie, Link oben.
Bei der Setlist fällt auf, dass die Band sich noch immer auf Coversongs stützt, was aber bei der Spielfreude und den sauguten Songs gar nicht mehr nötig wäre. Trotzdem hören sich die 4B-Varianten von "I just died in your arms tonight" und "California love" schon sehr geil an. Des weiteren werden die Songs: Bleed Like This, Stupid Tragedy, Crawlers, Best Days Of My Life, A Fucked Up Love X, A Friend Of Mine und The Dream I Live in gespielt. Erwähnenswert waren vielleicht noch die Stagediving-Ambitionen des Fronters Daniel. Hier dürfte wohl der Rekord für Deutschlands kleinsten Crowdwalkingversuch bei einem Liveauftritt erbracht worden sein. Ganze fünf Personen ließen den tollkühnen Sänger in den Zuschauerraum schweben. Und das gleich zwei mal. Respekt!


Gernot Hermenau


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9.5/10