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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Avantasia – The Metal Opera comes to Town Tour

2010-12-10
Stadt / City Pratteln, Essen 
Land / Country CH, GER 
Web www.tobiassammet.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Z7 Konzertfabrik, Gruga-Halle 
Datum / Date30.11.2010, 19.12.2010 
Bildergalerie / Picture gallery Avantasia_Gal 
Photos: Sandy Mahrer, Timo Pässler 
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Eigentlich hiess es 2008, dass es nicht mehr geben wird als die damaligen Festival-Shows von Avantasia. Doch zur Freude aller Fans haben sich Tobias Sammet und seine Musikerkollegen nochmal besonnen und kehren nochmals zurück auf die Bühnen. Die Clubtour begann in der Schweiz mit gleich zwei Abenden hintereinander im Z7. Durch den Wintereinbruch in Europa mussten die Musikern auf den Schienenverkehr zurück greifen, trotzdem waren alle pünktlich da und bereit, eine neue Ära dieses Metal-Opern-Projekts einzuläuten.

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Zahlreiche Besucher sind für die erste Show gekommen und darunter sogar Leute aus England, Norwegen und der Slowakei. Pünktlich um 20 Uhr gehen die Lichter aus und die Spots an, laut umjubelt betreten Tobi und seine Crew die Bretter die die Welt bedeuten. Zusammen mit Tobi tritt auch Amanda Somerville auf die Bühne, um den ganzen Abend die Background-Vocals und einzelne kleinere Gesangparts zu übernehmen. Ihre angenehme Erscheinung und ihr unermüdlicher Bühneneinsatz reissen die Fans von Anfang an mit. Die Show beginnt mit „Twisted Mind“, Tobi ist in Höchstform und geniesst den Hype um seine Person, von der ersten Sekunde an wird er von einigen Ladys angeschmachtet und vom Rest frenetisch abgefeiert. Bereits bei Song Nummer zwei kann man sich auf den ersten Gastmusiker freuen. Mr. Jorn Lande (Jorn, Masterplan) betritt unter tosendem Applaus die Bühne, um mit Tobi „Scarecrow“ und „Promised Land“ zu singen. Zwei unglaubliche Rockstimmen, die die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Nach dieser geballten Ladung schneller Songs folgt ein etwas ruhigeres Stück zusammen mit Bob Catley (Magnum), der es sichtlich geniesst auf der Bühne zu stehen und genau so gebührend gefeiert wird. Als weitere Überraschung kommt danach Kai Hansen und auch Michael Kiske (beide Ex-Helloween) zum Einsatz, was für ein Freudenfeuer, diese beiden tollen Sänger auf der gleichen Bühne zu sehn. Auch Oliver Hartmann steuert einige Gesangparts bei, konzentriert sich aber hauptsächlich auf das Gitarre spielen. Tobi Sammet führt mit viel Witz durch die gesamte Show. So meinte er dann vor der letzten Zugabe, er habe in all den Jahren als Künstler noch nie Unterwäsche auf die Bühne geworfen bekommen, und prompt keine zwei Minuten später kommt ein BH geflogen, zu dem er trocken meint: „Ein bisschen klein, aber naja!“ Nach 2 Stunden und 45 Minuten stimmt die Band den letzten Song „Sign of the Cross“ ein, zu dem alle zusammen nochmals auf der Bühne erscheinen, um dann schweren Herzens endgültig für heute die Instrumente zur Seite zu legen.

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Was soll man mehr sagen, ausser das alle Beteiligten dieser unglaublichen Show ihr bestes gegeben haben, auch wenn trotz Spickzettel am Boden einige Textzeilen vergessen wurden und es ab und zu mit den Einsätzen haderte. Aber alles in allem muss man sagen, dass sich der Besuch wirklich gelohnt hat, denn wann bekommt man schon mal so viele Top-Musiker auf einmal auf einer Bühne zu sehen? Bleibt nur zu hoffen dass es doch nicht das letzte Mal war das Avantasia die Metal-Oper, in die Stadt kommt. 10/10 (SM)


EINE ZWEITE STALKER MEINUNG: 19.12.2010 Essen, GER – Gruga Halle

Nach den umjubelten Festivalauftritten von vor 3 Jahren ist es nur die logische Konsequenz, die Avantasia-Produktion auch auf eine reguläre Tour zu bringen. Vielen mögen bezweifelt haben, dass dies aufgrund der vielen kollidierenden Terminpläne der beteiligten Musiker überhaupt irgendwann möglich sein würde, doch alle Zweifeler wurden eines besseren belehrt. Einziger Wehmutstropfen: Heute soll der (vorerst) letzte Vorhang für Tobias Sammet und seine illustre Truppe fallen...


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Ähnlich wie es auch schon meine Kollegin Sandy aus Pratteln beschrieb, sind hier heute mitnichten nur Einheimische zugegen. Streift man vor dem Konzert durch das Publikum, so stellt man fest, dass vielerorts Englisch gesprochen wird und auch die ein oder andere Fahne aus fremden Ländern sticht einem ins Auge. Unglaublich, wenn man bedenkt, wie vergleichsweise klein dieses mittlerweile zum Mammutprojekt gewordene „Ding“ angefangen hat.
Aufgrund eines großen Schnee- und damit verbundenen Verkehrschaos rund um die Halle, hat man zum Glück den Beginn etwas nach hinten verschoben. Pünktlich um 20:15 Uhr sind dann jedoch alle in der heute recht klein abgehangenen Halle versammelt, sodass es dann auch losgehen kann. Zum perfekten Opener `Twisted Mind` betritt zunächst Leader dieses Zirkus als einziger Sänger die Bühne, bevor beim folgenden `The Scarecrow` sich Jorn Lande zu ihm gesellt. Was für eine Eröffnungsdoppel! Es herrscht bereits jetzt Gänsehautfaktor 10!
Im weiteren Verlauf des Abends werden die Gäste dann immer illustrer: Bob Catley und Amanda Sommerville kannt man noch von den Festival-Shows und sind somit wenig überraschend. Eine faustdicke Überraschung ist aber sicherlich die Vereinigung der beiden alten „Kürbisköpfe“ Michael Kiske und Kai Hansen auf einer Bühne! Vor Jahren wohl noch undenkbar!

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Aber nicht nur die Musiker, sondern auch die Produktion habe es in sich! Die große Bühne mit ihren beiden erhöhten Podesten ist optimal, bietet sie doch genug Plaz für alle beteiligten Musiker. Die Lichtshow ist aller erster Klasse und die Songauswahl könnte besser bald nicht sein. Alles gut also? Fast: Das, was heute wirklich stört ist die Abschlussrede des Chefs höchstpersönlich, die er während des finalen `Sign of the Cross` hält. Es ist ja allgemein bekannt, dass Tobias Sammet gerne redet, aber mehr als 30 Minuten am Stück (!) sind dann doch etwas zu viel, zumal die meisten Anwesenden noch einen langen und beschwerlichen Nachhauseweg durch das Schneechaos haben. Dieser klene „Umstand“ kann jedoch den Gesamteindruck nur unwesentlich schmälern und das bedeutet: beide Daumen hoch! (TP) 9,5/10

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Sandy Mahrer, transl. K. Weber; Timo Pässler


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9.5/10