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STALKER - Printversion
- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


D

2011-05-14
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.d-gcr.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Logo 
Datum / Date11 / Mai / 2011 
Bildergalerie / Picture gallery D_logo_2011 
Photos: Andreas Torneberg 
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D haben sich in Japan schon einen bekannten Namen erspielt - Visual Key Metal pur. Zum ersten Mal überhaupt in Europa zeigen sich Asagi (Gesang), Ruiza (Gitarre), Hide-zou (Gitarre), Tsunehito (Bass) und Hiroki (Schlagzeug) mit drei Konzerten in Hamburg, München und Köln ihren hiesigen Fans. Und davon scheint es trotz relativ hohen Eintritts schon eine Menge zu geben.



Gewohnt in großen Hallen aufzutreten, boten D im kleinen Hamburger Rockclub LOGO mit der legendären Säule mitten auf der Bühne ihre massive, farbenprächtige und vielseitige Show - und der Club war gut gefüllt und geladen vor Begeisterung, die sonst so weit entfernten Idole zu begrüßen, passend zu ihrer diesjährigen Veröffentlichung des neuen Albums „Vampire Saga“.



Die Musik ist schwer in Worte zu fassen, denn sie beschreibt eine Verschmelzung ostasiatischer, japanischer, orientalischer Elemente mit westlichen Rock- und Metalstrukturen. Der Gesang variiert zwischen J-Rock und Popharmonien mit ebenfalls westlicher Aggressivität, zugleich teils bis ins Opernartige pathetisch vorgetragen. Die reichen Melodien wirken asiatisch und bilden mit dem teilweise heftigen Metalgewitter eine bizarre, kontrastreiche Einheit. Sehr energiereich. Faszinierend.



Dies alles untermalt von dem glamourösen Auftritt in phantasievollen Kostümen, androgyn schillernd, voll theatralischer, dunkler Gothic Mystik - ein komplettes Gemälde, ein Kunstwerk aus Klang und Visualisierung, was auch eine bestimmte Weltanschauung als Fundament umhüllt. Das erste Konzert im Ausland, und dabei als Publikum keine Landsleute, sondern Deutsche - sicher eine spannende Erfahrung für die Musiker, die routiniert, musikalisch perfekt und gleichzeitig voller Spielfreude loslegten.



Doch bekanntlich wird aus einem Konzert erst dann eine runde Sache, wenn auch das Publikum richtig mitfeiert. In diesem Fall war die überwiegend weibliche Fangemeinde von Anfang an voll bei der Sache, reagierten, applaudierten, jubilierten. Und ganz am Ende, nach dem Konzert blieb der Club weiterhin gut gefüllt, denn der größte Teil legte noch auf die danach angekündigte Autogrammstunde Wert und somit darauf, ihren Idolen persönlich zu begegnen.



Weitere Fotos oben in der Galerie!


Andreas Torneberg


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8/10