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STALKER - Printversion
- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Van Wolfen | Wolfgang Michels | Dede Priest | Brixtonboogie - Hamburg Sounds NDR 90,3

2011-11-18
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.vanwolfen.de
www.wolfgang-michels.de
www.dedepriest.com
www.brixtonboogie.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Fliegende Bauten 
Datum / Date14 Nov 2011 
Bildergalerie / Picture gallery HamburgSounds_2011 
Photos: Samira Alinto 
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Bluesrockig ging es in den Fliegenden Bauten in Hamburg zu. Schräge Texte, gute Stimmen und sogar klasse Gitarren-Riffs mit einer Menge Blues gaben Brixtonboogie, Van Wolfen, Wolfgang Michels und Dede Priest zum Besten. Nicht unbedingt ganz die richtige Baustelle für STALKER, aber wir hatten Van Wolfen vorher einmal erlebt und wollten ihn Euch nicht vorenthalten, denn der rockt wirklich!

DEDE PRIEST
Der Bluesabend startete ganz ruhig mit der weichen, rauchigen aber auch kraftvollen Stimme von Dede Priest und ihrem Gitarristen, Raymond Nijenhuis. Auch wenn ihre Stumme nicht so kraftvoll wie die einer Opern- oder R´nB-Sängerin war, hatte sie diese gewisse Stärke vergleichbar mit der von Tracy Chapman. Der ganze Auftritt und die Stage-Performance bargen eine warme, besondere Stimmung, die sehr sympathisch wirkte. (oa)

Foto: Samira Alinto


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WOLFGANG MICHELS
Vor der Pause legten sich Folk-Rock-Veteran Wolfgang Michels und seine junge Band ins Zeug und machten klar, dass Blues viele Facetten hat und seine rockt. Wirklich schön zu sehen war es, dass Michels – der deutsche Bob Dylan – seine Mitmusiker auf der Bühne nicht nur vorstellte, sondern auch offen zeigte wie viel Respekt er vor den Nachwuchstalenten hat, die mit ihm eine runde und gut abgestimmte Performance ablieferten. (sa)

Foto: Samira Alinto


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VAN WOLFEN
Van Wolfens Auftritt zeigte dem Publikum dann aber mal so richtig wie tief die Wurzeln des Rock im Blues verankert sind. Die Chance einen authentischen Bluessong in deutscher Sprache zu finden sind winzig bis nicht vorhanden – so dachte ich bisher. Aber Van Wolfen bewies jedem mit dem Song “Ich wollte nur Milch kaufen” dass diese Annahme einfach falsch ist. In dem Song geht es um die Mission eines Mannes in Berlin, nur Milch zu kaufen und den verführerischen Bars auf dem Weg zum Supermarkt zu widerstehen. Hättet ihr das geglaubt? Ein deutscher Blues-Song UND er ist lustig. Es war nicht nur die Stimme, die unterhaltsam war, denn Van Wolfens außergewöhnliche Fähigkeiten an der Gitarre trugen auch dazu bei. Billy Gibbons von ZZ Top hatte Van Wolfen mal gehört und ihm beschieden, dass er im falschen Land geboren wurde. Er war dann auch nicht der einzige talentierte Musiker auf der Bühne, denn Warren Dawson, der ehemalige Gitarrist von Ike & Tina Turner und Sängerin Masha Litterscheid lieferten mit Van Wolfen zusammen eine ziemlich spektakuläre Show ab. (oa)

Foto: Samira Alinto


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BRIXTONBOOGIE
Das was Brixtonboogies Auftritt irgendwie vergrätzt hatte, war das ganze Hochgelobe im Vorfeld. Der Moderator des Abends und einige andere konnte sich nicht erklären “wie genial und ungewöhnlich” die Band einen DJ und einen Rapper in ihre Bluesband integrierten. Als die Musik dann spielte war es ziemlich selbsterklärend: es ist Rhythm and Blues. Aus diesem Grund werten wir diese Show auch nicht. Ein hauptsächlich auf Metal und Rock fokussiertes Magazin dass eine R´nB-Performance reviewt – das passt einfach nicht. Nichtsdestotrotz war die Show sehr gut gemacht und der Abend fand ein dynamisches Crescendo als Dede Priest den letzten Song “One Time” zusammen mit der Band sang. (oa)

Foto: Samira Alinto


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Alles in allem war der Abend sehr gelungen und die außergewöhnliche Atmosphäre des Zirkuszelts der Fliegenden Bauten ist wirklich einen Besuch wert. Hier würde ein Metalkonzert auch toll passen!

Samira Alinto (sa) und Ozzy Aikas (oa)


Samira Alinto (sa) & Ozzy Aikas (oa)


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8.5/10