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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Audrey Horne | Sólstafir | Long Distance Calling

2013-03-08
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.longdistancecalling.de
www.solstafir.net
www.audreyhornemusic.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Klubsen 
Datum / Date02 Mar 2013 
Bildergalerie / Picture gallery AH_Solstafir_LDC_2013 
Photos: Samira Alinto 
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Ein Abend voll großartigen Gitarren, taub machenden Drums und jeder Menge Spaß winkte und wir folgten dem Lockruf. Long Distance Calling, begleitet von Sólstafir und Audrey Horne spielten in der neuen Hamburger Location, Klubsen und das ließen sich neben uns auch geschätzte 550 weitere Musikfanatiker nicht entgehen.



Audrey Horne hatten das Pech den Slot des Openers zu haben und spielten dementsprechend vor einer noch etwas lethargischen Menge. Die norwegischen Hardrocker ließen sich davon aber nicht bremsen und sie spielten sich im flotten Tempo durch ein Set, das hauptsächlich Stücke ihres neuen Albums „Youngblood“, wie „Pretty Little Sunshine” und „This Ends Here”. Es war interessant zu beobachten, wie die Köpfe im Publikum immer mehr ruckten und das Publikum schließlich völlig auftaute, bis schließlich die doppelten Gitarren Soli alle in Ehrfurcht erstarren ließen. Das Einzige, worüber man meckern konnte, war, dass die Set-List nur sehr wenige Songs von den alten Alben wie „Le Fol“ beinhaltete und Hits wie „Threshold“ oder der perfekte Abschlusssong „Last Call“. Na ja, man kann nicht alles haben.




Sólstafir – die meiner Meinung nach der Headliner sein sollten -, waren als Nächste dran und schaffen es scheinbar immer mit ihren Liveauftritten zu beeindrucken. Das Publikum ging schon sehr bald total mit und feierte die Band ab. Der Opener des Sets „Ljós I Stormi” hypnotisierte die Menge und zog sie komplett in seinen Bann. Das Crescendo des Auftritts war, als der Sänger, Mr. Tryggvason, eine isländische Fahne aus dem Publikum bekam und sie an seinen Mikrofonständer band, während er eine Flasche Jack killte. Da ihre Songs etwas länger sind, haben sie vier Songs in ihr 45-Minuten-Set spielen können. Selbst wenn man diese Band nicht unbedingt auf den Alben mag, es ist immer eine genussvolle Erfahrung sie live zu sehen. Sie werden oft als geniale Käuze in dem was sie tun beschrieben und ich denke, das trifft es wie die Faust das Auge.




Die Headliner, Long Distance Calling, waren etwas eigenartig. Für die unter Euch, die die Band nicht kennen, muss gesagt werden, dass ihre Musik hauptsächlich instrumental ist. Als solches, verbringt man einen großen Teil ihres Auftritts unterbewusst damit, dass der Song richtig losgeht – mit Gesang, als finale Krönung sozusagen. Als dann der Sänger, Martin Fisher, die letzte Neuerung bei LDC, loslegte, war er nicht besonders beeindruckend. Er klingt wie ein Mix aus dem Sänger von Billy Talent und Placebo an einem schlechten Tag. Nichtsdestotrotz war ihre Show nicht schlecht und der Großteil des Publikums liebte sie vom Opener "Nucleus" bis zum letzten Song "Fire in the Mountain". Der Gitarren orientierte Progressive Hard Rock ist genießbar, obwohl er eher in einen MP3-Player als auf die Bühne passt.

Alles in allem war der Abend ein voller Erfolg. Die Bands waren toll und der Sound war perfekt – ich habe meine Ohrstöpsel vergessen und hatte am nächsten Tag keinen Tinitus. Das
Licht hätte allerdings wesentlich besser sein können. Davon abgesehen, hat die Location wenig Raum für Kritik gelassen. Mit etwa 700 Leuten Fassungsvermögen, ist es auch für kleinere Bands nicht so schwer ein volles Haus zu haben.


Ozzy Aikas


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8.5/10