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STALKER - Printversion
- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Halestorm / Nothing More / Wilson

2015-03-27
Stadt / City Hamburg 
Land / Country GER 
Web www.halestormrocks.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Grünspan 
Datum / Date19.03.2015 
Bildergalerie / Picture gallery facebook.com/carinaullmannphotography 
Photos: Carina Ullmann 
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Ein Donnerstag, einer der frühlingshaften Tage hier in Hamburg, die doch so selten waren bisher in diesem Jahr - und so machte das Warten vor der Halle den wenigen Fans doch wesentlich mehr Spaß, als wenn es geregnet hätte.

Während Halestorm auch Besuch des Steel Panther Sängers bekam (sie spielten am gleichen Abend, nur wenige Meter entfernt in einem anderen Club), so profitierten auch die Halestorm-Fans von dieser Stippvisite- denn Michael Starr nahm sich gerne etwas Zeit für Fotos und Autogramme.

Der Einlass, der dann folgte, war entspannt, die Sicherheitskräfte auch einigermaßen nett  und umgänglich - doch die Fans waren durchaus überrascht über die Ansage, dass jeglichens Filmen, auch wenn es nur mit dem Handy für den privaten Gebrauch sei, verboten sei - man war von Halestorm Konzerten die totale Freiheit und lockere Regeln gewöhnt, sodass dies bei einigen Fans auf Unverständnis stieß und zu Kopfschütteln führte.  


Der Abend wurde von WILSON eröffnet, die das Pech hatten, dass die Fans scheinbar sich vorgenommen hatten, erst später in der Halle aufzuschlagen - denn eben diese war nicht wirklich gefüllt, und so konnte es die Band auch nicht schaffen, dass Stimmung aufkam. Das Hamburger Publikum schien erst einmal aufwachen oder auftauen zu müssen, denn erst während der letzten beiden wirklich rockigen Liedern der energiegeladenen und eigentlich mitreißenden Setliste  konnte man immer mehr Regungen im Publikum sehen.


Immer mehr füllte sich die Halle, auch wenn man doch immer noch sehr locker stehen und sich bewegen konnte, was überraschend war - das letzte Mal, als Halestorm hier in Hamburg waren, war das Logo von Anfang an rappelvoll, während hier das Grünspan um die gleiche Uhrzeit wesentlich weniger Publikum aufwies.


Mehr Fotos auf: https://www.facebook.com/carinaullmannphotography
Weiter ging es dann im Anschluss mit der amerikanischen Band NOTHING MORE, die in Deutschland zwar schon auf einigen größeren Festivals gespielt hat, jedoch bei den meisten noch ein unbeschriebenes Blatt sind - und so war es auch hier in Hamburg. Die meisten Fans im Publikum  waren gespannt, und haben den Auftritt der Band dann doch recht gut angenommen.


NOTHING MORE haben eine abwechslungsreiche Setliste präsentiert, und waren mit sehr viel Spaß und Energie am Werk, sodass der Funke doch schon ein wenig auf das Publikum übergesprungen ist - wenn auch nicht ganz, was wohl an der leicht fehlenden Interaktion mit dem Publikum gelegen haben könnte. Faszinierend war auf jeden Fall das Bass-Solo, bei welchem der Bass auf einem eigens angefertigtem Bass-Ständer abgelegt wurde - da konnte man das Erstaunen der Zuschauer an ihren Gesichtern ablesen.

Setliste: Christ Copyright  // Mr. MTV // Bass Solo  // Jenny  // First Punch  // If I Were  // The Matthew Effect  // This Is The Time (Ballast)  // Salem (Burn the Witch)


Als es dann immer mehr Zeit wurde, dass HALESTORM auf die Bühne treten, wurde es in den ersten Reihen merklich enger, die Fans gingen (wohl ungewollter Weise) auf Tuchfühlung - es wurde ungeduldig auf die Uhr geschaut. Als es dann endlich so weit war, war die Freude der Fans fast grenzenlos - und von der ersten Sekunde an war auch die Stimmung so, wie sie sein sollte - das Publikum sang lautstark mit, egal wo man hinschaute sah man fliegende Haare und Hände in der Luft. Die Setliste war einmal mehr abwechslungsreich und voller Power-Songs wie der Konzert-Opener “Mz. Hyde”, “It´s not you” oder “I get off” - und natürlich durften auch andere Songs dieser Alben nicht fehlen.


Und was wären Halestorm ohne ein Drum-Solo, dass es mal wieder in sich hatte. Die Münder der Fans standen einmal mehr offen, und spätestens als Drummer Arejay seine überdimensional großen Drumsticks hervorholte, dürfte es auch um den letzten Kritiker geschehen gewesen sein. Ein solcher Einsatz wurde mit sehr viel enthusiastischem Applaus belohnt, und das war auch wirklich gerechtfertigt.

Aber es gab auch ruhige Momente, wie zum Beispiel bei “Hate it when you see me cry” - ein Lied, bei dem Sängerin Lzzy nur mit ihrer Gitarre auf der Bühne stand und dem Publikum eine wirklich pure und sehr berührende Version des Songs präsentierte. Wer da keine Gänsehaut bekommen hat, der hat Nerven aus Stahl oder keinerlei Empfindungen.  


Ansonsten ging es aber nur rockig zu, und die Fans bekamen auch ein paar der neuen Songs zu hören, auch wenn das Album erst im nächsten Monat in den Regalen der Plattenläden zu finden ist - “Amen”, “Apocalyptic” und “Mayhem” kamen beim Publikum sehr gut an, und es war erstaunlich wie textsicher doch die Meisten waren.

Setliste: Mz. Hyde // It´s Not You Freak Like Me // Amen  // Innocence // Improv Jam // Daughters of Darkness // Apocalyptic // Rock Show // Hate It When You See Me Cry //
Drum Solo // Mayhem // I Get Off // Love Bites (So Do I) // I Miss the Misery // Zugaben: I Like It Heavy // Here´s to Us


Mehr Fotos auf: https://www.facebook.com/carinaullmannphotography


Carina Ullmann


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9/10