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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Lacuna Coil | Poisonblack

2006-12-14
Stadt / City Zurich 
Land / Country Switzerland 
Web www.lacunacoil.it
www.poisonblack.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Rohstofflager 
Datum / Date08 Nov 2006 
Bildergalerie / Picture gallery LacunaCoil_Poisonblack_2006 
Photos: Sandy Mahrer 
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Ich bin wieder einmal auf dem Weg nach Zürich was mit dem Auto ungefähr 1 ¼ Stunden von meiner Arbeitsstelle entfernt liegt. Zu meinem Glück fährt mich nach einem stressigen Arbeitstag eine gute Freundin dorthin. Mit meinem Schrottauto wäre das ein zu grosses Risiko das ich nicht am Zielort ankomme. Hab auf jeden fall keine Lust mitten auf der Autobahn liegen zu bleiben oder wen es ganz schlimm kommt aus einem brennenden Auto zu Hechten, ja den nächsten Tüv wird er wohl nicht überleben. Das heutige Konzert findet im Rohstofflager statt und ich hab keine Ahnung was mich dort erwartet, also lassen wir uns doch einfach überraschen. Die Wegbeschreibung habe ich natürlich auch noch vergessen, doch nach einem Telefonat, fragen eines Passanten auf der Strasse und ein bisschen suchen treffen wir dann endlich dort ein. Der Club selbst ist eher klein und es passen 300-400 Leute hinein aber doch recht gemütlich .Das einzige was mir schon nach kurzer Zeit im Konzertsaal auffällt ist die schlechte Lüftung den der Rauch von allem was man irgendwie rauchen kann bleibt in der Luft hängen und es wird bestimmt ein verdammt heisser Abend aber nicht nur wegen der Finnen und Italiener Fraktion.

Poisonblack



Endlich ist es dann soweit Ville und seine Jungs betreten die Bühne und werden mit Gekreische gebürtig Empfangen was die Band dazu motiviert schon von Anfang an alles zu geben .Die Combo ist enorm gut drauf was wohl auch am Umstand liegt dass es der letzte Gig ihrer Tour ist und sie alle wieder nach Hause, zu ihren Familien und Freunden gehen können. Mister Ville trägt eine schwarze Wollmütze die er tief ins Gesicht gezogen hat und sein melancholischer Blick gibt ihm des gewisse etwas. So wie wen glücklich sein und unglücklich sein zum selben Zeitpunkt in dir drinnen aufeinander prallen und du nicht weist welches dieser Gefühle du rauslassen sollst. Dazu kommt dann noch seine eindrückliche Stimme und der absolut stark gespielte Sound. Das Publikum dankt es ihnen dann auch mit dosendem Applaus und viel Geschrei. Leider spielen sie für meinen Geschmack viel zu kurz und ich hätte Poisenblack gerne noch länger zugesehen und zugehört.

Lacuna Coil



Die Show beginnt mit einem Intro zu dem die Musiker einer nach dem andern auf die Bühne steigen ihre Gesichter verborgen hinter Masken. Lacuna Coil sind wohl eine der Bands auf die die Schweiz so lange gewartet hat, denn das letzte Konzert liegt auch schon einige Jahre zurück. Die ersten Töne erklingen und dann kommen sie, La bella Christina Scabbia gefolgt von Andrea Ferro.,im Partnerlock oder so ähnlich. Beide tragen ein weisses Hemd mit schwarzer Krawatte und schwarzer Armbinde. Christina trägt dazu ein einen schwarzen mini Jupe darunter 7/8 Leggins weisse Kniestrümpfe und schwarze Springerstiefel. Er trägt natürlich keinen Mini obwohl der bei ihm genau so Sexy ausgesehen hätte, wen nicht noch heisser. Nach dem ersten Song bekommen dan auch die Männlichen Fans von ihr langsam wieder ihre offen stehenden Münder zu. In der zwischen Zeit haben die Musiker ihre Masken abgenommen und zeigen all denjenigen die noch nicht wussten wie sie darunter aussehn ihr wahres Gesicht .In der Halle kocht es nicht nur wörtlich gemeint die Band wird abgefeiert bis zum umfallen und die Fans singen lauthals mit. Mich allerdings überzeugt der Gesang von Christina heute nicht, da ich schon an Konzerten war, wo ihre Stimme besser klang und nicht so Eintönig. Währ da nicht noch der Gesang von Andrea Ferro der mich immer wieder zurück holt, würde ich wohl gar nicht mehr mitbekommen das es nicht immer der gleiche Song ist den sie singt.



Das ist so wie wen man in der Bahn unterwegs ist und dieser fast gleich bleibender Ton einem die Augenlider immer wie schwerer macht. Da bringt auch ihre einstudierte Bühnenshow nicht mehr den gewünschten Kick. Auf jeden fall scheint es nur ein paar wenigen ähnlich zu ergehen. Wie froh bin ich da als plötzlich die Jungs von Poisenblack Action in das ganze bringen. Bekleidet in weissen Hemden mit schwarzem Strick um den Hals und sexy Minis die sie aus schwarzen Plastiktüten gebastellt haben, so schleichen sie auf die Bühne, reihen sich nebeneinander vor dem Schlagzeug auf und beginnen ihre Hüften zu kreisen. Hätte wirklich nie gedacht das mich mal nackte, knöcherige Finnen Beine so überwältigen könnten. Die Leute gröllen vor Begeisterung und die Jungs von Poisenblack bekommen ihre ganze Aufmerksamkeit. Somit stehlen sie Christina die Show, die zuerst gar nicht versteht was die Menge plötzlich hat, sich dann endlich umdreht, um zu sehn was hinter ihrem Rücken vor sich geht, ihnen schnell ein lächeln zuwirft den Daumen nach oben hält um dann weiter zu singen als wäre nichts geschehen. Die Jungs kreisen nochmals ihre Hüften um dann mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht die Bühne zu verlassen. Danke, danke Jungs für diese super Showeinlage .Ehrlich gesagt weis ich zwar nicht ob Christina das ganze so toll fand. Die restlichen der Band auf jedenfall fanden das ganze genau so Geil wie ich. Nach einigen zugaben kaum mehr enden zu wollendem Applaus und Geschrei verabschiedeten sich dann auch Lacuna Coil.

Fazit: Dank Poisenblack ein gelungener Abend mit Humor und Action. Lacuna Coil sind eindeutig nicht mehr mein Fall aber das ganze mal rein spielerisch gesehen muss ich sagen haben die Musiker ja einiges auf dem Kasten. Trotzdem Fällt meine Bewertung wegen der schlechten Location, zu wenig Frischluft zufuhr und eine Lichtshow bei der jeder Fotograf die Kriese bekommt, leider ziemlich schlecht aus. Ein weiterer Punkt ist das Lacuna Coil zu eintönig und zu einstudiert auf der Bühne wirken. Das Konzert bekommt von mir 6.5 Elche, die sie sich dann dafür richtig verdient haben.

Sandy Mahrer, translation: Klaudia Weber


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8/10