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- Rezension: FILME - MOVIES -


Das Leben ist nights für Feiglinge / Life is not for cowards

2013-04-10
Darsteller / Actors Helen Woigk, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau, Christine Schorn, Rosalie Thomass 
Regie / Director Andre Erkau  
Web www.kino.de/kinofilm/das-leben-ist-nichts-fuer-feiglinge/123823
 
Laufzeit:
Total run time
97min
Vö / Release
FSK/not under:
11.4.2013
K12
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Kann ein Film über den Umgang mit dem Tod lustig sein? Darf er das überhaupt? Oder geht es hier vielleicht doch um etwas völlig anderes?

„Das Leben ist nichts für Feiglinge“ basiert auf einem Roman von Gernot Gricksch und wurde 2012 von André Erkau verfilmt. Die Geschichte ist schnell erzählt und hört sich erstmal nach viel Tragik an: Nach dem Unfalltod seiner Frau steht Markus Färber mit Teenagertochter Kim alleine da. Beide kommen mit dem Tod der Frau und Mutter nicht klar, tun aber als sei alles in Ordnung. Markus versteckt sich hinter Durchhalteparolen, Kim hinter ihrem Gothic-Make-up. Markus´ Mutter Gerlinde kümmert sich um die beiden, aber dann wir bei ihr Darmkrebs diagnostiziert und sie täuscht eine Reise vor, um nicht zur Belastung zu werden. Mit ihren eigenen Sorgen kämpfend, engagiert sie die unkonventionelle Pflegerin Paula. Diese allerdings mischt sich ein und informiert Markus über die Krankheit. Während er noch versucht, alles zu verarbeiten, hat Kim genug und reißt mit ihrem Freund Alex nach Dänemark aus. Dort brechen sie in ein Ferienhaus ein und verleben ein paar unbeschwerte Tage, während sich Markus, Gerlinde und Paula auf die Suche nach ihnen machen.

Trotz all dieser Dramatik hat der Film eine Leichtigkeit, die man selten findet. Sicher geht es um den Tod, aber viel mehr noch um den Mut, das Leben anzugehen und zu meistern, um Familie und auch um Liebe in verschiedener Form. Das traurige Thema ist mit viel Humor verpackt, ohne das es in Slapstick abgleitet. Die Figuren sind allesamt liebevoll gezeichnet und wunderbar gespielt, von Kim, die zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten statistisches Wissen von sich gib,t über Paula, die ihrer Patientin Haschkekse gegen die Schmerzen verabreicht, bis hin zu Markus, der nie so richtig zu wissen scheint, wie ihm geschieht, aber letztendlich doch immer das richtige tut. Um auf die Fragen vom Anfang zurückzukommen: Ja, ein Film über den Tod darf lustig sein und ich persönlich finde, er sollte sogar, besonders wenn er so gut gemacht ist wie dieser hier. Eine wirklich schöne Dramödie, die anzusehen es sich lohnt.


Stefanie Oepen


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8/10