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- Rezension: FILME - MOVIES -


Borat - Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan

2006-10-21
Darsteller / Actors Sacha Baron Cohen, Ken Davitian, Pamela Anderson and others 
Regie / Director Larry Charles 
Web www.borat.tv
 
Laufzeit:
Total run time
82:00
Vö / Release
FSK/not under:
02 Nov 2006
12
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Der Film:
Borat Sagdiyev (Sacha Baron Cohen, bekannt als „Ali G.“) ist ein TV-Reporter aus Kasachstan mit heftigst antisemitischem und frauenfeindlichenm Gedankengut, der zusammen mit seinem kasachischem Produzenten in die Vereinigten Staaten geschickt wurde, um sämtliche Facetten des „American Way of Life“ zu dokumentieren. Zuhause ist er eine lokale Berühmtheit, mit einer stämmigen Matrone verheiratet und schläft mit seiner Schwester, der viertbesten Hure Kasachstans (die bei dem Titel einen Pokal in die Kamera hält). Borat hat gleich nach seiner Ankunft in den Staaten im Fernsehen eine Wiederholung von Baywatch gesehen und sich spontan in Pamela Anderson verliebt. Da er aber noch verheiratet ist bleibt es erst einmal bei dem Traum, bis er per Telegramm erfährt, dass diese zuhause von einem Bären gefressen wurde. Sein Weg für eine gemeinsame Zukunft mit Pam steht also nichts mehr im Weg. Bei einem Treffen mit einer Feministinnen-Gruppe findet er heraus, wer sie ist und wo sie wohnt und macht sich von New York an die Westküste auf, um die Frau seiner Träume zu suchen. Auf seinem Weg begegnen ihm viele „normale“ Amerikaner, die nicht eingeweiht sind und ihn tatsächlich für einen Reporter aus Kasachstan halten und sich blößen geben. Bei einem Rodeo hat er erst die Sympathien des Publikums, als er die Amerikaner zu ihrem „Terrorkrieg" beglückwünscht und ihnen wünscht, dass sie den Irak so zerstören, dass kein Getier übrig bleibt und die sich nie wieder davon erholen. Die Stimmung wendet sich erst von Euphorisch für ihn in vor Wut schäumend gegen ihn, als er der amerikanischen Hymne einen Kasachstan Text verpasst, die leicht an die alte Deutsche Hymne erinnert. Borat macht Erfahrungen mit Homosexuellen und deren Hassern. Bei einigen wird der Film auch noch ein rechtliches Nachspiel haben. Borat begegnet Juden, die bei ihm Zuhause gehasst und gefürchtet werden. So, gibt es in seinem Kasachstan eine Zeremonie, bei der ein Pappmaché-"Jude" durchs Dorf getrieben wird. Dessen "Frau" legt ein Ei, das die "Kasachen" schließlich begeistert in Stücke schlagen. Im weiteren Verlauf des Films kauft sich Borat in einem amerikanischen Waffenladen eine Waffe mit der man Juden abknallen kann und wird begeistert vom Verkäufer beraten welche Waffe dafür taugt. Als er in unbewusst in einem B&B landet, dass von einem netten jüdischen Ehepaar betrieben wird, ist er nachdem er herausfindet, dass es Juden sind, so geschockt und felsenfest davon überzeugt, dass die beiden ihn und seinen Begleiter töten wollen, dass er kurzerhand aus dem Fenster flieht. Er schwärmt mit besoffenen Verbindungsstudenten von einer Welt, in der Frauen Sklaven sind, versucht Wildfremde zu küssen und zu umarmen, onaniert vor einem Victoria Secret Schaufenster und lädt zum förmlichen Dinner mit einer Gruppe von Südstaaten-Aristrokraten eine schwarze Prostituierte ein. Borat ist ein herrlich gemeiner Film, bei dem man ein schlechtes Gewissen hat, wenn man lacht und das am laufenden Band. Ansehen!!! Einen Punkt Abzug gibt es für einige Passagen wo der Humor flach à la Jackass nur aus Nackten dicken Männern und Fäkalien besteht.

Sacha Baron Cohen:Cohen wuchs in einer jüdischen Familie auf, sein Vater stammt aus Wales und seine Mutter ist gebürtige Iranerin aus Israel. In seiner Jugend war er aktives Mitglied bei der jüdischen Jugendorganisation Habonim Dror. Nachdem er ein Jahr in Israel lebte, kehrte er nach Großbritannien zurück und studierte Geschichte an der Uni Cambridge, wo sein Cousin heute Direktor des Autismus-Forschungszentrums ist. In seiner Abschlussarbeit untersuchte Sacha Baron Cohen die Kultur von Farbigen und Juden und hob insbesondere die Schwierigkeiten hervor, mit denen ethnische Minderheiten in der Gesellschaft konfrontiert werden.

Die Kontroverse:
Cohen entlarvt die Amerikaner hier als zu großen Teilen bigotte, überhebliche Idioten, die sich eine Blöße nach der anderen geben und deckt versteckten Hass und Vorurteile auf. Cohens Kasachstan ist in Wahrheit eine rumänische Ansiedlung von Sinti und Roma. Nicht deshalb, sondern weil Cohen als Borat neben Juden auch Gypsies verunglimpft, hat das Europäische Zentrum für Antiziganismusforschung Klage wegen "volksverhetzender Aussagen" eingereicht. Da hat jemand den Film irgendwie missverstanden...

Samira Alinto


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9/10