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- Rezension: FILME - MOVIES -


Last King Of Scotland, The

2007-04-12
Darsteller / Actors Forrest Whitaker, James McAvoy, Kerry Washington, Simon McBurney, Gillian Anderson 
Regie / Director Kevin MacDonald 
Web
 
Laufzeit:
Total run time
121 min
Vö / Release
FSK/not under:
bereits erschienen/already released
16
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1971 entscheidet sich der junge Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy), Schottland zu verlassen und beginnt für eine Mission in Uganda zu arbeiten. Bereits nach kurzer Zeit kommt es zu einer Begegnung mit dem neuen Machthaber des Landes, Idi Amin (Forrest Whitaker). Als dessen Staatswagen einen Unfall mit einer Kuh hat, ergreift der zufällig vorbeikommende Garrigan die Initiative: Er hilft dem höchst erregtem Amin bei dessen erlittener Handverletzung und erschiesst die verletzte und leidende Kuh.

Amin ist begeistert von dem jungen schottischem Arzt und lädt ihn ein, sein persönlicher Leibarzt zu werden. Überhaupt ist er von Schottland und seiner Geschichte fasziniert, überhäuft ihn mit Luxusgütern und bietet ihm ein neues, unerwartetes Leben. Garrigan stimmt zu und geniesst es vollen Zügen, zu Beginn ohne Zweifel gegen seinen neuen Wohltäter und Arbeitgeber.

Es dauert jedoch nicht lange, bis er erkennt, was um ihn herum mit den Menschen passiert und bis er von den Ereignissen, die Idi Amins wahren Charakter zeigen, eingeholt wird. Es beginnt ein Kampf um sein Leben.

Was von 1971-1979 in Uganda unter der Diktatur Idi Amins an Greueltaten gegen die Bevölkerung begangen wurde, ist unbeschreiblich. Mehr als 300.00 Menschen verloren in diesem Zeitraum auf zum Teil bestialische Art und Weise ihr Leben.
Der Film, erzählt aus der Sicht einer fiktiven, weissen Figur, gibt diese Brutalität nicht preis.

Allein die großartige Leistung von Forrest Whitaker und einige Szenen am Ende des Films lassen erahnen, was damals wirklich passierte.
Whitaker hat für seine ergreifende Darstellung so ziemlich jeden erdenklichen Filmpreis, bis hin zum Golden Globe gewonnen. Er galt auch als Favorit für den Oscar, als bester männlicher Hauptdarsteller, den er verdient erhielt.
Er schafft es, einem wirklich Angst zu machen in den Dialogen, bei denen er mit James McAvoy ein zum Teil ebenbürtiges Gegenüber findet. Aufgrund der schauspielerischen Leistungen, auch die der Nebendarsteller, und der authentischen Kulisse wirkt der Film grossteils fesselnd. Ein Dokument eines unsagbaren Verbrechens der jüngeren Geschichte, dessen Aktualität leider nicht von der Hand zu weisen ist.


Ulrich Wermke, transl. Klaudia Weber


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8/10