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- Rezension: FILME - MOVIES -


Next

2007-07-15
Darsteller / Actors Nicolas Cage, Julianne Moore, Jessica Biel 
Regie / Director Lee Tamahori 
Web www.nextmovie.com
 
Laufzeit:
Total run time
96 min
Vö / Release
FSK/not under:
19.07.2007
13
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„Next“ ist einer dieser Filme, die du dir ansiehst, dann nach Hause gehst, ins Bett gehst und einschläfst. Dann wachst du auf, frühstückst, gehst zur Arbeit, und jemand fragt dich, was du den Abend vorher gemacht hast.
„Oh, ich war im Kino“, sagst du nach kurzer Pause bei der Kaffeemaschine.
„Cool, was hast du gesehen?“
Wieder eine Pause, du starrst für einen Moment die Wand an.
„Next.“
„Ah ja, worum ging es da?“
Eine sehr lange Pause. Du würdest gerne antworten. Du würdest dem Kollegen gern von den Verfolgungsjagden erzählen, den Explosionen, der totalen Spannung. Aber du kannst es nicht, weil du es vergessen hast.
„Ach, es geht um diesen Typen, der in die Zukunft sehen kann“, dann gehst du wieder zu deinem Computer und deinem Kaffee und wünscht dir nur, dass dein Kollege aufhören würde, Fragen zu stellen.

„Next“ ist der neue Film des neuseeländischen Regisseurs Lee Tamahori (“Once Were Warriors – Die Letzte Kriegerin” , “James Bond; Die Another Day – Stirb An Einem Anderen Tag”), mit Nicolas Cage als Cris Johnson, einem Las Vegas-Magier – der allerdings tatsächlich zwei Minuten in die Zukunft sehen kann. Jedoch ist nicht nur sein Publikum von seinen Fähigkeiten fasziniert. FBI Agentin Callie Ferris (Julianne Moore) interessiert sich ebenso dafür. Eine Terroristengruppe plant eine atomare Attacke auf Los Angeles, und das FBI braucht Johnson, um herauszufinden, wo die Bombe versteckt ist. Aber Cris Johnson konzentriert sich lieber auf ein geheimnisvolles Mädchen, das er in einer Vision gesehen hat, ein Mädchen, das der Schlüssel zu seinem Schicksal sein könnte.

Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick („The Golden Man“). Das Drehbuch wurde von Gary Goldman geschrieben (u. a. Steven Spielbergs 2002-Erfolg Minority Report, ebenfalls nach einer Philip K. Dick-Story). Es gibt all die Elemente eines brillianten Science Fiction/Action Films – kernige Dialoge, hochdramatische Musik, und extrem schlechte Blue Screen-Effekte. Die Story ist leicht zu verfolgen, und die Explosionen und Verfolgungsjagden sind unterhaltsam, wenn du auf sowas stehst (und seien wir mal ehrlich, wer nicht?).

Nicolas Cage spielt den perfekten dämlich dreinsehenden Helden. In jedem Film, wo er mitspielt, wird sein Ausdruck immer verblüffter, mit Augen voller Unverständnis, und es kommt fast zu dem Punkt, wo du glaubst, dass ihm jemand nach dem Dreh jeder Szene den Sabber vom Kinn wischen muss. Und es scheint, dass Julianne Moore ein paar Folgen zuviel von den „X-Akten“ gesehen hat, als sie an ihrem Charakter feilte. Ihre ernst gemeinten FBI Neckereien wirken eher wie eine Farce als ernst.

Aber „Next“ ist eine tolle Möglichkeit, der Realität für eine Weile zu entfliehen. Die Handlungsfäden verwickeln sich nicht auf total neuartige Weise, aber sie überraschen dich. Also seht es euch an. Dann geht schlafen und meldet euch am nächsten Morgen krank, denn sonst gehen euch am nächsten Tag die Fragen eurer Kollegen auf die Nerven.

Tim Saunders, transl. K. Weber


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5/10