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- Rezension: FILME - MOVIES -


Trade / Willkommen in Amerika

2007-10-17
Darsteller / Actors Kevin Kline, Cesar Ramos 
Regie / Director Marco Kreuzpaintner 
Web www.tradethemovie.com
 
Laufzeit:
Total run time
119 min
Vö / Release
FSK/not under:
18.10.2007
16
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Mehr als 100.000 Menschen werden jedes Jahr illegal in die USA eingeschleust, um Teil der Sex-Industrie zu werden, und “Willkommen in Amerika”, der neuen Film des deutschen Regisseurs Marco Kreuzpaintner, ist eine brutal ehrliche Darstellung des Horrors, den diese Leute durchmachen müssen.

Die Geschichte konzentriert sich auf Adriana, eine 13jährige Mexikanerin, die von Sex-Händlern von zu Hause entführt wird. Ihr 17jähriger Bruder Jorge (Cesar Ramos) muss dieses Underground-Netzwerk internationaler Krimineller, die das Mädchen über die Grenze nach Amerika bringen, aufspüren und infiltrieren. Im Zuge der Torturen trifft Adriana ein polnisches Mädchen, eine Leidensgenossin, und sie versuchen sich gegenseitig über diesen Alptraum hinwegzutrösten. In der Zwischenzeit lernt Jorge Ray (Kevin Kline) kennen, einen Polizisten aus Texas, der nach Hinweisen hinsichtlich seiner eigenen Tochter sucht, die wahrscheinlich ebenfalls von Sex-Händlern entführt wurde. Und sie entwickeln eine enge Beziehung, als sie hinter den Kidnappern her sind und versuchen, Adriana zu retten, ehe sie verkauft wird und für immer verloren ist.

“Willkommen in Amerika” ist ein intensives Drama, das uns mehr auf die verbrecherischen Machenschaften der Sex-Händler aufmerksam machen soll. Es zeigt Leid und Horror, kann dich aber dennoch nicht wirklich fesseln. Manchmal schweift die Geschichte auch ab und ändert aus unerfindlichem Grund die Richtung, was der Charakterentwicklung nicht wirklich zuträglich ist. Der Film kommt gegen Schluss noch einmal in Fahrt, aber wird durch ein Hollywood-typisches Ende abgeschwächt.

Dennoch, es gibt dir einiges zum Nachdenken darüber, was in der Welt so abläuft, ohne das wir davon etwas mitbekommen, und alleine deswegen ist der Film wert, angesehen zu werden.

Tim Saunders, transl. K. Weber


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5/10