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- Rezension: FILME - MOVIES -


Dark Knight, The

2008-08-20
Darsteller / Actors Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Maggie Gyllenhaal, Gary Oldman, Morgan Freeman 
Regie / Director Christopher Nolan 
Web www.warnerbros.de/thedarkknight
 
Laufzeit:
Total run time
152:00
Vö / Release
FSK/not under:
21.08.2008
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Der dunkle Ritter huscht wieder über die Leinwand und präsentiert im Duell des Jahrzehnts mit dem berühmt-berüchtigten Joker (in phänomenaler Geniedarstellung des Anfang 2008 verstorbenen Heath Ledger) diesmal ein absolutes Nonplusultra und unvergessliches, bittersüßes Bonbon der Kinounterhaltung. Neben Christian Bale konnten auch wieder Gary Oldman als Jim Gordon, Morgan Freeman als Lucius Fox und der süffisante Michael Caine im Gewand des Alfred in der Fortsetzung der "Nolanschen Batman-Remakes" mit dem zelebrierten düsteren Comic-Helden verpflichtet werden. Lediglich für die Rolle der Rachel Dawes wurde Schauspielerin Maggie Gyllenhaal engagiert, nachdem Katie Holmes erklärt hatte, nicht mehr für eine Fortsetzung auf den Plan zu treten. Aaron Eckhart mimt den Bezirksstaatsanwalt und blonden Engel Harvey Dent, der später als wutentbrannter Two-Face in Erscheinung tritt.



Der anarcho-terroristische, unberechenbar-eiskalte und rücksichtslos brutale - aber eben durch genau diese heillos abgedrehte, geisteskranke Mafiosi- und Punk-Aittüde brillierende - Joker stellt Gotham City nach Lust und Laune auf den Kopf und stürzt System und Ordnung in ein großes, unkontrollierbares Chaos. Dabei verkörpert und propagiert der gefürchtete psychopathische Clown archaischen Wahnsinn, das absolut amoralische Böse und den rebellischen Schurken par excellence, der weder Gefallen an Geld noch an instrumentaler Macht findet und in gewisser Weise das jenseitige, abgründige teuflische Ebenbild der Fledermaus markiert - der gefährlichste und durchtriebenste aller Bösewichte ohne greifbares, rationales oder ideologisches Motiv. Der Joker entblättert sich mit jeder verstreichenden Minute und es kristallisiert sich schleichend heraus, dass der "Freak" auch etwas Edles und durchaus Bewegendes an sich hat, außer Tragödien, blindem Vandalismus und Zorn auch positive Denkanregungen und eine bemerkenswerte Intelligenz zutage bringt und zudem als Anführer einer kranken, kaputten und planlosen Generation verstanden werden kann - als eine monströse Schöpfung aus Frankenstein und Mephisto, als apokalyptisches Biest, das ordentlich Häuser und auch Hoffnungen zum Einstürzen und Zerbersten bringt.



Mit Symbolik und Psychologie wird in diesem vielschichtigen Cross-Genre-Meisterwerk alles andere als gegeizt und das will auch für Special Effects, Stunts und Nahkampf-Choreographie gelten. Wilde Kamerafahrten und extreme Actionszenen mit kultverdächtigen, sensationellen Höhepunkten, viele Gänsehaut-Momente, feingeschliffene und hervorragend arrangierte dramaturgische Spannungskurven - das alles und noch sehr viel mehr. Und natürlich durften auch eine atemberaubende Verfolgungsjagd und ein überwältigendes Finale mit großzügigem Aufgebot an Überraschungen nicht ausbleiben.



Dieser Film setzt einige Maßstäbe. Revolutionär ist auch, dass in einem gewöhnlichen Kinofilm zum ersten Mal in der Filmgeschichte vier Sequenzen (30 Minuten im gesamten Streifen) im Panorama-IMAX-Format gedreht wurde. "The Dark Knight" schaffte am Startwochenende auf Anhieb Rekordzahlen und auch in den IMAX-Kinos wurde ein neuer Einspielrekord aufgestellt.



Der neue Batman ist dunkler, bizarrer und psychologischer als je zuvor. Diese neue Interpretation nach der Comic-Vorlage von Frank Miller glänzt in Ästhetik und Atmosphäre und lässt die menschliche Komponente nicht außer Acht, was den Kosmos von Bruce Wayne auch komplexer und authentischer macht als je zuvor.



Schlusswort: Wer "The Dark Knight" nicht sieht, verpasst ein unentbehrliches Stück Filmgeschichte, eindrucksvolle und innovative Special FX und eine fette Portion Entertainment!

Maria Mann, Marco Reinbold, transl. K. Weber


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10/10