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- Rezension: FILME - MOVIES -


J. Edgar

2012-01-13
Darsteller / Actors Leonardo DiCaprio, Naomi Watts, Judi Dench 
Regie / Director Clint Eastwood 
Web jedgarmovie.warnerbros.com
 
Laufzeit:
Total run time
136:00
Vö / Release
FSK/not under:
19 Jan 2012
12
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Zur Geschichte:
J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) war als Direktor und Begründer des FBI jahrzehntelang das Gesicht des Gesetzesvollzugs in Amerika und hat das Federal Bureau of Investigation zu dem gemacht, was es heute ist. Die 1908 gegründete Behörde rüstete Hoover zu einer schlagkräftigen Polizeitruppe auf, die mit einer gigantischen Sammlung von Fingerabdrücken ausgestattet und mit modernster Technik bewaffnet war. Edgars Männer konnten so die meistgesuchtesten Verbrecher Amerikas zu Fall bringen und mit der Festnahme Al Capones sowie Todesmeldungen bei der Jagd auf Bonny & Clyde oder John Dillinger auf sich aufmerksam machen. Bis zu seinem Tod 1972 stand Hoover permanent in der Öffentlichkeit mit den angesehensten Persönlichkeiten aus Politik und Showbiz. Dabei wusste er sich in Szene zu setzen. Ungeachtet der Tatsache, dass er eher zu den unpopulären Personen seines Wirkungskreises gehörte, hatte er Zugang zu einem großen Netzwerk von Informanten und wusste, wenn jemand Dreck am Stecken hatte. Aber auch der vermutlich mächtigste Mann seiner Zeit hatte Geheimnisse, die er versteckt hielt, weil sie seiner Karriere, seinem Image und seinem Leben hätten schaden oder diese gar zerstören können. Insbesondere seine angebliche homosexuelle Beziehung zu seinem engsten Stellvertreter Clyde Tolson (Armie Hammer) bleibt bis heute ungeklärt.

Der Film „J. Edgar“
Das Biopic, das Clint Eastwood hier geschaffen hat, birgt das Potential für einen Oscar – den für die beste männliche Hauptrolle, denn Leonardo DiCaprio zeigt hier sein Können par excellence. Aber der Film selbst ist wirklich enttäuschend, denn er ist wirklich langweilig umgesetzt und taugt allenfalls als DVD bei der man bei den vielen langatmigen Stellen einfach vorspulen kann. Der Film wird aus Sicht des alten Hoover erzählt, der seine Memoiren schreiben lässt. In den Rückblenden hat man – wie erwartet – den jungen Hoover der das Erzählte erlebt. Die Maske hat bei Leonardo DiCaprio ganze Arbeit geleistet und bei seinem Counterpart, Armie Hammer leider völlig versagt. Warum denken die eigentlich nie (war auch bei Benjamin Button so) daran, dass auch die Augen altern? Außerdem haben sie bei Hammer so dermaßen am übrigen Make-up übertrieben, dass der arme Mann aussah wie 110 Jahre und scheintot.

Für die heftigen Längen und teils plump angedeutete Problematiken, die zu sehr erwähnt wurden um einfach am Rande zu stehen, aber zu wenig beleuchtet wurden um eine wirkliche Facette des Films zu sein, sowie des nicht ausgefeilten Kostüms/Make-ups gibt es von mir sechs dicke Punkte Abzug. Die vier verbleibenden teilen sich wie folgt auf: drei für einen hervorragenden Leonardo DiCaprio und einen für die sensible, wenn auch langweilige, Aufbereitung der Biografie.


Samira Alinto


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4/10