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STALKERs Fresh Act November 2010


Hellvetica sind der lebende Beweis dafür, dass auch die Schweiz noch einige Asse im Ärmel hält, sich aber einfach ein bisschen ziert, diese auszuspielen. Trotz dem ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und es so scheint, als ob es in der Schweiz überhaupt keine Metal-Szene gibt, geben diese Jungs aus dem Aarau nicht auf. Die thrash/deathigen Songs der Band sind einfach unverkennbar. Gitarrenzupfer Jon Schnider hat uns mehr über die Band verraten, die ihr euch unbedingt mal anhören solltet.

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Wer sind Hellvetica? Bitte stellt mal kurz jedes Bandmitglied vor.
Hellvetica sind Roman Wettstein, unser Schreihals, Marco Wehrli und Jon Schnider an der Gitarre, Lorry Treier am Bass und Pascal Wettstein am Drum. Wir kommen alle aus dem Aargau, Nähe Aarau. Die Charaktere der Band sind sehr unterschiedlich, was auch unsere Musik extrem beeinflusst. Roman und Pascal sind die modernen Pole in der Band, sie sind mit Lorry für die «Core»-Parts in unseren Songs zuständig. Wehrli hingegen ist eher der progressive, bringt also technische Einflüsse, welche auch den anspruchsvollen Zuhörer fesseln und ich bin für den nötigen „oldschool“ zuständig.

Erzählt uns von Hellvetica, welche Art Musik macht ihr, wie kam es zur Gründung der Band?
Marco und ich waren schon in jungen Jahren beeindruckt von den Gitarrenlegenden der großen Bands wie Iron Maiden, Metallica, Guns N Roses usw. Der Musik nur nachzueifern ist jedoch nicht so spannend, wie selbst Musik zu machen. So entstand die Idee, zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Schon bald war auch der Rest der Band vorhanden und wir fingen an, Covers und eigene Songs zu spielen. Unterdessen hat sich der Musikstil von Hellvetica drastisch verändert und ist noch vielseitiger geworden. Unser Stil ist schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Thrash/Death Metal mit Solos und Lead-Parts. Es ist uns sehr wichtig, die Wurzeln des Metals nicht aus den Augen zu verlieren und diese mit modernen Einflüssen zu mischen und damit einen unverkennbaren Stil zu kreieren.

Wenn die Bandmitglieder Comic Charaktere wären – wer wäre nun wer und warum?
Roman wäre bestimmt «Der unglaubliche Hulk». Er kann einen Baum so lange anschreien bis er umfällt, geschweige denn was passiert, wenn er grün wird. Lorry wäre wahrscheinlich Krang aus Turtles. Wehrli könnte ich mir als Mr. Manhattan vorstellen, da er einfach alles kann. Pascal wäre Robin und ich wäre wahrscheinlich Duke Nukem.

Eure aktuelle Promo-Scheibe «A new hate Rising» ist ja schon eine Weile im Umlauf, wie sind bisher die Rückmeldungen darauf?
Die Rückmeldungen waren sehr gut. Wir hätten das nie gedacht. Leider gab es nicht so viele Rückmeldungen wie erhofft. Im Z7 (Anmerkung der Red.: Der Pilgerort für Metaller in der Schweiz) haben wir schließlich noch nicht die Ehre gehabt. Die Promoscheibe ist auch schon zwei Jahre alt und trifft den musikalischen Stil von Hellvetica nicht mehr ganz. Der einzige Song, der die aktuelle Hellvetica-Mischung noch einigermaßen trifft, ist «New Hate». Der Rest ist bereits passé und musste Neuem weichen. Unser erstes Album ist auf Herbst/Winter 2011 geplant.



Ihr seid auf der Suche nach einem Label, wie würdet ihr euch anpreisen, um euch interessant zu machen?
Es ist einfacher Werbung zu machen für andere Bands… (lacht)
Wahrscheinlich: Hellvetica, new, oldschool, melodic, hard, core, BALLS!
Oder so ähnlich (lacht)

Wer sind eure musikalischen Vorbilder, die wichtigsten musikalischen Einflüsse?
Unsere Einflüsse beginnen bei AC/DC und gehen bis zu ZZ Top. Wichtige darunter sind bestimmt Death, Pantera, Slayer, Testament, Zakk Wylde himself, Lamb Of God, August Burns Red, Heaven Shall Burn und Unearth.

Was ist euer Traum, woher nehmt ihr eure Motivation?
Seit Beginn ist es unser Traum, einmal im Z7 als Support zu spielen. Unsere Motivation kommt vom Wunsch auf der Bühne seine eigenen Songs zu spielen und mit diesen dem Publikum so richtig einzuheizen. Wir wollen den Leuten mit unserer Musik zeigen, dass es bessere Musik gibt, als den 0815-Einheitsbrei, der einem im Radio vorgesetzt wird.

Was werdet ihr tun, wenn es mit der Karriere im Musikbusiness nicht klappt?
Ich denke diese Frage erübrigt sich als Schweizer Künstler im Randbereich so oder so. Was bleibt einem wohl? Arbeiten und seine „Karriere“ als Hobby zu sehen. Es braucht schon sehr viel Mut, wenn nicht sogar Naivität, um Rockstar werden zu wollen.

Wie läuft bei euch das Songwriting ab? Wonach strebt ihr, wenn ihr einen Song schreibt? Wovon handeln eure Texte?
Meistens kommt einer von uns mit einer mehr oder weniger fertigen Idee in die Probe und dann wird das ganze miteinander angeschaut. Ob es jedem passt und ob es sich überhaupt lohnt, weiter am Song zu arbeiten. Wir streben in unseren Songs nach etwas Neuem, nach etwas, das noch nie da gewesen ist. Natürlich muss der Song auch interessant zu performen sein. Dank diesem Bestreben ist auch garantiert, dass unsere Musik nichts mit Chart-Songs gemein hat, sprich 1000-Wiederholungen usw. sind ausgeschlossen. (lacht) In unseren Texten handelt es sich um sozialkritische Themen und, in ein oder zwei Ausnahmen, auch um etwas Fiktives.



Was war der aufregendste/enttäuschendste Moment in eurer Bandgeschichte?
Der enttäuschendste und sicher auch stärkendste Moment in unserer Bandgeschichte war, als wir mit einer rechtsradikalen Band namens «Helvetica» verwechselt wurden. Wir hatten damals ein paar recht üble Gästebucheinträge auf unserer Homepage. Dem setzten wir mit einem Statement auf unserer Homepage ein Ende. Doch auch heute gibt es noch vereinzelt Leute, die durch unseren Namen das Gefühl haben, dass wir eine rechtsradikale Band sind. Das jedoch bereits durch unser Aussehen geschweige denn durch unser Musik und unsere Texte ganz klar widerlegt wird.

Denkt ihr, dass es für eine Band aus der Schweiz schwieriger ist Erfolg zu haben als z.B für eine aus Deutschland?
Ich denke, dass die Bands in Deutschland gleich viel, wenn nicht sogar noch mehr Mühe haben, erfolgreich zu sein. In Deutschland ist die Konkurrenz größer als in der Schweiz. Im Aargau z. B. gibt es nicht mehr so viele aktive Metal-Kapellen. Das ist schade, da es der Szene nur gut tun würde.

Was ist für euch das Beste/Schlechteste an der Schweiz?
Schoggi, Wii, Feldschlössli en Cervelas (lacht) (Anmerkung der Red.: Schokolade,Wein, Feldschlösschen Bier und Wurst) Nein nur Spaß. Ich persönlich finde in der Schweiz die Natur atemberaubend. Wir haben Glück in einem Land zu leben, in dem man praktisch alle geographischen Gegebenheiten irgendwo findet. Sei es ein Blizzard oder ein 40 Grad heißer Sommertag. Das schlechteste an der Schweiz ist die fehlende Siesta.

Was würdet ihr euch selber in einem Interview gerne mal fragen?
Du bist nun 87 Jahre alt und ihr habt es nun zum 54. Mal geschafft, eine der kompromisslosesten Metal-Scheiben zu veröffentlichen, wie lange bleibst du noch im Showbusiness? (lacht)

Wer sollte sich Hellvetica anhören?
An ALLE, die mehr von der Musik wollen, die nicht nur einen Einheitstakt und ein Einheitstempo durch einen Song oder gar durch ein ganzes Album haben möchten. Wir machen Musik für die anspruchsvollen Zuhörer, aber auch Leute, die an einem Konzert einfach mal schweißgebadet einen Stagedive in die tobende Meute machen wollen. Genau diese Personen sollen sich unsere Musik anhören und an unsere Konzerte kommen!

Vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute!



Autor: Sandy Mahrer, transl. K. Gransalke, photos: band, Sandy Mahrer
Eingetragen am: 2010-11-01

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