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STALKER - Printversion
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STALKERs Fresh Act – Dezember 2008


Dass die Schweiz mehr als nur Schokolade, Berge und guten Käse zu bieten hat, steht spätestens seit den Schweizer Export-Bands wie Celtic Frost und Cataract fest. Nicht alle in der Schweiz schlagen so ruhige Töne an, wie die Jungs von Gotthart. So auch die Thrash-Newcomer Zyanide, frisch aus den Windeln geschlüpft und erst ein paar Konzerte alt, haben wir sie unter die Lupe genommen und geben euch so die Möglichkeit, euer Urteil zu fällen. Doch zuerst stellt sich die junge Band erstmal vor.

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Wer seid ihr? Stellt doch bitte mal die Band vor.
Timon Dolder (Drums)
Philipp Dolder (Keyboard)
Marko Milovanovic (Leadgitarre)
Marco Ambauen (Bass)
Daniel Broszeit (Rhythmusgitarre und Vocals)

Welche Art von Musik macht ihr?
Thrash-, Speed-, Heavy-Metal…schnell, laut und hart muss es sein!

Ihr sucht ein Label für eure CD, erzählt doch ein bisschen was zum neuen Album und was euch dazu noch fehlt?
Das neue Album, welches gleichzeitig auch unser erstes Album sein wird, entsteht in totaler Eigenregie, unabhängig von Externem. Wir sind der Meinung, dass es das Beste für uns als Band ist, wenn wir so eine Produktion alleine durchziehen und schauen wie alles abzulaufen hat und wo unsere Problemzonen sind. Bis jetzt haben wir alle Drums und Gitarren im Kasten. Der Rest wird von Wochenende zu Wochenende weiteraufgenommen. Ein Label wäre super, damit wir einen Profi an der Seite haben, der den Vertrieb und die Werbung für uns ankurbelt.

Wen oder was wollt ihr mit eurer Musik erreichen?
Wir wollen alle erreichen, die auf Thrash stehen und offen sind für etwas Neues. Primär natürlich die Schweiz, dann alle Nachbarländer und wer weiss…vielleicht schaffen wir es ja mal in die Staaten.


Wie hat alles angefangen? Gibt es ne Story zum Bandnamen?
Daniel und Timon haben sich über das Internet kennengelernt, weil beide auf der Suche nach einer Band waren. Der Name entstand, als wir uns überlegt haben, was Blausäure auf Englisch heisst. Cyanide war die Antwort. Wir haben aus dem „C“ kurzerhand ein „Z“ gemacht und kamen so auf ZYANIDE => [Saijänait] ausgesprochen.

Ihr habt in diesem Jahr am Metalcamp gespielt, wie war diese Erfahrung für euch, ich glaube, das war ja bisher das grösste Konzert, das ihr gespielt habt?
Es war unser sechstes Konzert im Ganzen und bei weitem das Grösste. Eine riesige Herausforderung für uns. Wir haben uns extrem gut auf den Gig vorbereitet, weil wir das Publikum natürlich überzeugen wollten und das scheint auch geklappt zu haben. Wir haben noch nie vor so viel Menschen gespielt und würden das sehr gerne wiederholen. Die Professionalität, von der wir umgeben waren, hat uns sehr viel Spass gemacht und uns ein Stück weit auf den Boden der Realität zurück gebracht. Fazit: Immer wieder gerne.

Wer sind eure musikalischen Vorbilder, die wichtigsten musikalischen Einflüsse?
Es gibt viele grosse Vorbilder, deren Erfolg und Stil uns inspiriert. Es würde ewig dauern, alle aufzuzählen. Wir besuchen viele Konzerte und Festivals um neue Tricks zu lernen, unabhängig von der Grösse oder Berühmtheit der Bands.

Eure persönlichen Top 10 CDs, die ihr auf eine einsame Insel mitnehmen würdet
Etliche CD´s von Metallica, Brainstorm, Anthrax, Annihilator, Norther, Children of Bodom, VolBeat, Alestorm, Nihilo, Dream Theater, Savatage, Jon Oliva´s Pain und viele viele mehr.



Andere Sachen, die ihr gerne auf einer einsamen Insel mit dabei hättet
Instrumente, Bier, Familie und Freunde und für Marco den langersehnten Harem mit allen Playboy-Bunnies!

Wer schreibt die Musik/Texte, oder sind alle in der Band beteiligt?
Die meisten Riffs stammen von Daniel, der immer wieder neue Ideen anschleppt. Er wird allerdings hin und wieder inspiriert und schreibt bei weitem nicht alles alleine. Anders ist es bei den Texten. Die schreibt er selber und bis auf „the price to pay“ stammen auch alle Ideen von ihm.

Was macht ihr, wenn ihr nicht in der Band seid (studieren, arbeiten)?
Daniel studiert Biotechnologie in Zürich.
Marco studiert Umweltingineurwesen in Zürich.
Marko arbeitet als unterbezahlter Sklave in einer Fabrik.
Time ist im letzten Jahr seiner Lehre als Lastwagenchauffeur mit BMS-Abschluss.
Phil ist eine freiberufliche Bank und pumpt uns allen GELD, nebenbei arbeitet er als Software Ingenieur in Zug.

Würdet ihr eure Seelen an den Teufel verkaufen, um berühmt zu werden? Oder schlimmer, würdet ihr bei Eurovision/ Musicstar /Big Brother mitmachen?
Berühmt sein ist eine feine Sache, aber wichtiger ist doch, dass möglichst vielen Leuten die Musik gefällt. Prostituieren würde sich von uns dafür keiner. Wenn es gefällt, sind alle herzlich eingeladen, mit uns zu rocken und die andern können von uns gehen.

Was würdet ihr nehmen, wenn ihr euch entweder für Sex oder Drogen oder Rock´n´Roll entscheiden müsstet?
Wir dachten immer das gibt es drei für eins?!
Nein, im Ernst: Mit Drogen haben wir nichts am Hut und Sex hat auf der Bühne nichts zu suchen, also bleibt ja nur noch ROCK `n`Roll!



Was ist euer Traum, woher kommt eure Motivation?
Unser Traum ist, mit Musik Geld zu verdienen um davon gut Leben zu können. Wir sind alle mit Musik aufgewachsen und mit der Zeit fängt man an, Träume zu leben.

Was war der aufregendste/enttäuschendste Moment in eurer Bandgeschichte?
Aufregend und enttäuschend gleichzeitig war der ganze Aufbau der Band. Es hat lange gedauert bis wir alle Bandmitglieder zusammen hatten. Ständig wurde gestritten und die Leute kamen und gingen wieder. Das Projekt, eine eigene Band aufzubauen, hat viel Energie und Nerven gekostet. Wir sind froh, dass das vorbei ist und wir uns jetzt auf das Wesentliche konzentrieren können.

Was ist das Absurdeste, das euch passiert ist?
Beim Metalcamp hat sich eine Frau in der ersten Reihe ihres Oberteils entledigt und 30 Minuten lang an sich selber rumgespielt. Daniel hat ihretwegen den Text vergessen. Das war ziemlich absurd, also dass Daniel den Text vergessen hat…das passiert ihm sonst nie!

Was geschah bei eurem besten / schlechtesten Gig?
Schlechte Gigs gibt es nicht, denn aus jedem Auftritt lernen wir neues dazu. Hey, wir haben jetzt erst 9 Konzerte gespielt und sind noch grün hinter den Ohren. Jedes Konzert öffnet unseren Horizont ein wenig mehr und für jeden guten Tip sind wir sehr dankbar!

Denkt ihr, dass es für eine Band aus der Schweiz schwieriger ist Erfolg zu haben als z.B für eine aus Deutschland?
Das ist schwer zu sagen. Wir haben leider keine Vergleichsmöglichkeiten und auch noch zu wenig Erfahrung, aber das Gefühl sagt uns, dass sich in der Schweiz die Labels nur um die Besten kümmern und nicht um die Talente, die noch geformt werden müssen, um die grosse Kohle zu machen. Geschenkt wird einem auf jeden Fall nichts. Das wäre ja auch langweilig!



Auf welchen Song seid ihr am meisten stolz, und warum?
Stolz sind wir auf jeden Song, denn es sind alles Produkte unserer Kreativität. Richtig stolz auf uns selber sind wir, wenn die Fans uns zeigen, dass sie das Material mögen und live so richtig abgehen!

Was findet ihr total cool/total scheisse am Musikerdasein?
Cool ist, dass man theoretisch keinen anderen Job machen müsste. Scheisse ist, dass sich die Theorie leider nicht mit der Realität decken lässt!

Mit welcher Band wärt ihr gerne auf Tour?
Scorch und Nihilo. Beides zwei super Bands mit sympathischer Besetzung. Die Jungs rocken und sind todlieb!

Was habt ihr in naher Zukunft vor?
Ziel Nummer eins ist, die CD bis Januar 2009 fertig aufzunehmen und danach ein Label zu finden. Ab 2009 an der nächsten CD arbeiten und so viele Konzerte wie möglich spielen. Wir sind für so ziemlich alles offen!

Nachtrag: Kurz nach dem Interview ist Gitarrist Marko bei Zyanide ausgestiegen.

Autor: Sandy Mahrer, transl. Kathleen Gransalke, photos: Sandy Mahrer
Eingetragen am: 2008-11-30

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