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Mama Trash Fest II: Private Line / Dope Stars Inc. / Mortiis / Stereo Junks! / Iconcrash etc.

2009-04-04
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.mamatrash.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Gloria Club 
Datum / Date19.-21.03.2009  
Bildergalerie / Picturegalerie MamaTrashII_2009 
Photos: Sandy Mahrer, Julia Sheremetyeva 
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Zum zweiten Mal zieht es die US-Promotion Queen Mama Trash aka Jo Sheldon höchstpersönlich nach Finnland, um hier ihr Trash Fest zu veranstalten . Nach dem offiziellen gelungenen Debüt im letzten Jahr (eine inoffizielle Trash Party gab es bereits 2007, Anm.d.Red) sind wir natürlich wieder mit dabei.

In diesem Jahr neu ist die Kickoff Party am Vortag im Semifinal, welcher fast wie ein traditioneller finnischer Sauna Besuch anmutete. Bereits um 20.00 Uhr ist der kleine Club mehr als voll, und zwischen den zahlreichen Fans der heute auftretenden Bands tummeln sich auch die Bandmitglieder der Bands, die in den nächsten zwei Tagen ihr bestes geben werden. Dem ein oder anderen fällt es schwer, sich an das kühle Finnland zu gewöhnen - draussen hat es minus 7 Grad, so bleibt man doch lieber im heissen Club stehen, auch wenn in Finnland lange schon absolutes Rauchverbot herrscht. Cold Cold Ground eröffnen den Abend und Mr. Bunny entzückt mit Hasenmaske und stählernem Body. Während den Pausen sorgt keineswegs ein Unbekannter für den richtigen Sound - als Dj agiertAlex von Sexydeath. Als zweites stürmen die alt bekannten Sonic Roots mit Sänger Henry im The Crow Outfit die Bühne, und zu guterletzt die Deutsch-Italienischen Hellfire Society Jungs , wo Fronter David mit den aufgesetzten Linsen wie von einem anderen Planeten extra eingeflogen wirkt .


Freitag 20.03.2009
Nach einigen Interviews am frühen Nachmittag - einige könnt ihr schon unter den "7 Todsünden finden" - fängt die erste Band am Abend bereits um 20.00 Uhr an zu spielen. In der Eingangshalle tummeln sich zahlreiche andere Künstler der Mama Trash Promotion Familie, ob Big Boy oder The 69 Eyes hier sind alle anzutreffen. Besonders toll beim Trash Fest ist, das jede Band eine Stunde lang Zeit bekommt, um ihren Sound zum Besten zu geben.

New Generation Superstars
Angekündigt von dem etwas zurückhaltenden David von Hellfire Society, dem Host des diesjährigen Trash Festes, betreten New Generation Superstars aus England die Bühne, man hätte keine bessere Band wählen können, um die Stimmung, schon zu Beginn auf den Höhepunkt zu bringen. Mit Ihrem typischen Brit-Rock’n’Roll heizen sie den Besuchern kräftig ein.

Violent Divine
Der nächste Act kommt aus Schweden und war bereits im letzten Jahr Teil des Line-ups.
Seit dem letzten Jahr haben sie einige Fans mehr in Finnland, die jetzt am Bühnenrand alles geben, um die Band zu unterstützen. Und die dankt es ihnen mit erstklassischem Sound. (Das Interview mit der Band findet ihr in kürze hier.)


Dope Stars Inc.
Was für ein Theater und Geschrei, und das wegen einer italienischen Band in Finnland. Wie schon beim letzten Trash-Fest wurden die Frauenherzen hier so richtig in Wallung gebracht. Für die meisten waren die Dope Stars Inc. sicherlich das Highlight des Abends. Mit ihrem sehr elektronischen Sound laden sie die meisten zum Tanzen ein. Die Band hat sicherlich einen starken Wiedererkennungswert durch den deutlichen italienischen Akzent von Sänger Victor Love.

Stoneman
Die Schweizer hatten wohl weit aus den schwierigsten Stand an diesem Abend, in Finnland noch so gut wie unbekannt betraten sie die Bühne als die Halle nur noch halb voll war, weil sich viele nach den Dope Stars anderen Dingen widmeten. Trotz kleiner technischen Schwierigkeiten gaben die Jungs alles, um das Publikum zu überzeugen, was ihnen ohne Probleme gelang. Was diese Band ausmacht sind die abwechslungsreichen Vocals von Sänger Mikki, diese aggressiven Growls und der männlich-klare Gesang, der die Gefühle der Texte erst so richtig zum Ausdruck bringt.

Mama Trash war begeistert von der Band und hat ihnen den Golden Trash Award verliehen, das ist ja die Hauptsache. Und Stoneman werden ja vielleicht bereits im nächsten Jahr wieder Teil dieser Party sein.

Private Line
Wohl die tanzbarste Band des heutigen Abends. Ihr guter Laune Sound bildet den perfekten Abschluss. Mit einigen neuen und härteren Songs überraschen sie die Fans, die trotz den unbekannten Liedern den Refrain gleich mitträllern können. Es ist immer wieder eine Freude, diese sympathische super Band live zu sehen. Vor der Bühne sind Leute aller Nationen zu finden, wohl der kleinste Teil der Besucher ist finnischer Herkunft - ob aus Deutschland, Russland, England oder der Schweiz, alles ist mit dabei. Dann beschäftig man sich damit, inm Gloria Club neue Bekanntschaften zu schliessen und alte Kontakte aufzufrischen und den ein oder anderen Drink zu geniessen, bis um 3.30 die Security die letzten Gäste vor die Türe setzt.


Samstag 21.03.2009
Wie immer bei Festivals, nach zwei durchgezechten Partynächten sehen die Leute nicht gerade frisch aus. Neben fanatischen hysterischen Fans hat die Security heute auch mit einigen Alkoholleichen zu kämpfen, dennoch ist auch der heutige Tag von einigen Highlights geprägt.

Amy’s Ashes
Diese Combo fällt wohl ganz aus dem diesjährigen Line-up heraus, die Musik der Schweden passt nicht so ganz zu den restlichen Bands, dennoch sind sie eine willkommene Abwechslung und die gefühlvoll vorgetragenen Songs erwecken die müden Besucher langsam aus ihrem verschlafenen Dasein.

Defueld
Defueld sind ebenfalls aus Schweden und keineswegs eine Glamband, der Sound ist rauer und härter als der Rest der dieses Wochenende gespielt wird. Interessant macht den Sound sicherlich die kratzige Stimme von Chris. Eine gute Kombination aus Growls und sauberen Vokals bringt das richtige Feeling in ihre Musik.


Stereo Junks!
Diese Jungs haben Chilli im Arsch. Dieser Ansicht ist auch Mama Trash und holte die Stereo Junks bereits zum zweiten Mal auf ihre Trash Fest Bühne. Powervoll wie kein anderer wirbelt Sänger Anzi Destruction über die Bühne. Mit seinen Mannen rockt er das Gloria heute Abend und verleiht den Besuchern neue Energie. Die Band scheint nun endlich das perfekte Line-up gefunden zu haben mit dem Spanier Charly B an der Gitarre und dem Bassisten Sohei aus Japan. Wenn ihr mehr zu der Geschichte der Jungs erfahren wollt, checkt unsere Interviews; und mehr Fotos findet ihr in der Fotogalerie, Link oben!)

Iconcrash
War bereits letztes Jahr mit dabei. Mit einer interessanten Frisur betritt Sänger Jaani die Bühne. Die Band überzeugt bei ihrem Heimauftritt mit ihrem sehr melancholischen Sound, der durch die hohe Stimme von Jaani unverkennbar wird. Die Stimmung ging bei den Songs ein wenig verloren. Mit neuen Songs konnten sie aber zeigen dass man weiterhin gutes von der Band erwarten kann.


Mortiis
Ein neueres Mitglied der Trash Family. Auf diese Band haben heute alle gewartet, daher sind auch die Erwartungen an dieselben recht hoch. Mit „Decadent & Desparate“ eröffnen die Norweger das Konzert, leider erscheinen keine weiteren schnelleren Lieder auf der Setliste, es wird doch eher langsamer und weniger elektronisch gehalten. Auch der neue Drummer Joe Letz ist nicht dabei in Helsinki. Dennoch schaffen es Mortiis, einen Grossteil des Publikums mit ihrem Sound vom Hocker zu reissen. Und damit die Hitze nicht ganz unerträglich wird im Club, sorgt Mortiis hin und wieder für eine Dusche, indem er Wasserflaschen ins Publikum wirft. Trotz denn nicht all zu bekannten Songs ist die Band das Highlight des Fests, und nicht umsonst haben auch sie den Golden Trash Award erhalten. (Mehr Fotos in der Fotogalerie, Link oben!)

Mama Trash All Star Band
Das Trash Fest wurde durch die traditionelle All Star Band beendet, welche dieses Jahr ohne den großen Star Jyrki69 auftrat. Die restlichen Mitglieder bestanden aus unterschiedlichen Bands der Mama Trash Family, die miteinander Hard Rock Hits performten. Stereo Junks Sänger Anzi Destruction war der Hauptsänger, zusammen mit den Mitgliedern von Hellfire Society. Gegen das Ende betrat die ganze Trashfamily die Bühne um sich zu bedanken. (MS)

Fazit: Auch dieses Jahr war es wieder DIE Party des Jahres, bei der jeder Rocker der Szene dabei sein musste. Die Organisation sowie die Gastfreundlichkeit von Mama Trash und ihrer Crew sind einmalig. Wir möchten uns auf diesem Weg bei Mama Trash und ihrer Crew bedanken und wünschen weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein dürfen.
Und: Ein Interview mit Mama Trash vom letzten Jahr findet ihr hier!


Sandy Mahrer, Marina Sidyakina (MS), transl. K. Weber


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8.5/10