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Findustry Schools Out 2013

2013-06-09
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web Links im Text / linked in the text
 
Veranstaltungsort:
Location
On The Rocks 
Datum / Date31.5.-1.6.2013 
Bildergalerie / Picturegalerie Links im Text / linked in the text 
Photos: Klaudia Weber 
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Findustry-Feten stehen bei STALKER hoch im Kurs, da die eigenwillige Mischung aus Konzertabend und Dance-Party, neuen und etablierten Djs und Bands – alle Genres gemischt mit Elektro/Industrial – immer wieder mit spannenden Überraschungen aufwarten kann. Diesmal schien das Schönwetter der zweitägigen Veranstaltung (31.5. und 1.6. 2013) zum Nachteil zu gereichen...

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... denn als am Tag 1 nach den Djs Kryotechnik und Emanon die erste Band DIABLERIE die Bühne enterte, befanden sich davor eindeutig weniger Leute als draussen auf der Gartenterasse. Ihnen entging eine coole Mischung aus Death Metal und Industrial, in etwa Rammstein meets Entombed, aber auch durchmischt mit ruhigeren Teilen zum Erholen. http://diablerie.fi/

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Ein Auftritt von ThE PhysicistS ist auch immer wieder ein absolutes Happening – und diesmal hatten sich die Herren Wissenschafter ganz dem Motto des Abends entsprechend den Bildungsauftrag bzw. dessen Beendigung zu Herzen genommen. Konsequenterweise wurde daher die Tafel, auf der nebenbei Formeln und deren Auflösung notiert wurden, in Kleinholz verwandelt... ein Fan erhielt “One-on-One-Treatment”, kurz, der Spassfaktor kam auch diesmal nicht zu kurz. Musikalisch gab es den gewohnten Sound a la Kraftwerk, der zwar tough ist, aber doch in die Beine fährt. http://www.thephysicists.net/

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Hatte sich die Publikumslage schon bei der zweiten Band erheblich verbessert, war es nun richtig voll im Saal bei Fear Of Domination - und klarerweise wurden die nicht so ganz dezent geschminkten Jungs abgefeiert wie die Kings. Sogar bei dem Coversong der Bloodhound Gang “Animal Sex”, den ich schon im Original viel zu simplen und nervend finde... Als später das Make-Up auch noch zu bröckeln begann, kriegten wir noch einen Touch “Walking Dead" geboten. Zum emotionalen Ausklang (einige kriegten da wirklich feuchte Augen) kam noch Gastsängerin Helena Haaparanta bei “Call Of Schizophrenia” zum Einsatz. Klasse Gig! http://www.facebook.com/FearOfDomination

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Dank DJ MG wurde schon mal die Tanzfläche aufgewärmt, die bei PROTEUS LIVE featuring ERILAZ richtig als solche benutzt werden sollte. Die Fans hielten dem wie immer hyperaktiven Proteus und seinen Jungs auch die Stange, als gleich 2x mittendrin der Strom ausfiel. Klar, bei so einem knallharten Techno mit Heavy-Gitarren fällt es ohnehin schwer, ruhig zu sitzen und zuzugucken. https://www.facebook.com/pages/Proteus/17712036908
https://www.facebook.com/erilazmusic

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Tag 2 wurde von den Djs aQui und Freak eingeläutet, ehe mit Sihil das noch eher spärliche Publikum mit seinen wütenden Tiraden a la Henri Rollins unterhielt. Nunja, stellt euch Nine Inch Nails als ein One-Man-Project vor. http://www.facebook.com/pages/-sihiL/105703426103

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Während Dj Toxic Greens Set hatte sich der Club doch gut gefüllt, was für den guten Ruf der folgenden Bands sprach. Khroma entfesselte schon mal als erstes die Urgewalten – Musik, wo die Eigendefinition “Alternative Metal” längst nicht ausreicht, um diese massive Soundwand zu beschreiben. Ich versuche es mal mit dem Vergleich zu The Ocean – ein wilder Genre-Mix aus Death Prog Elektro Metal, leidenschaftlich vorgetragen und absolut mitreissend. Ihr werdet von Khroma hier bei STALKER sicher noch mehr zu lesen kriegen... http://www.khromaband.com/

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Leidenschaft die zweite, Iiwanajulma. Diese Band ist mir ja schon beim letzten Findustry-Event positiv aufgefallen, und dieser Auftritt gefiel mir sogar noch besser. Wohl, weil ich schon wusste, was mich erwartet – Alternative-Post-Metal mit finnischen Texten und etwas mehr ruhigeren, jedoch keineswegs weniger intensiven Teilen – absolut sehenswert. http://www.iiwanajulma.fi/

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Grusel-Rock sollte den Abschluss dieses Findustry-Wochenendes, und ich muss zugeben, diesmal haben mich Verjnuarmu auch total beeindruckt. Wohl weil die Show, die skurrilen Kostüme sowie der schräge Humor der Jungs im Savo-Dialekt (es gab einen Walzer ebenso wie ihre Fassung von “Symphony of Destruction”) in einem intimeren Rahmen wie dem On The Rocks einfach besser funktioniert. Ein würdiger Abschluss des Events, wie auch die begeisterten Publikumsreaktionen zeigten. Wer noch immer nicht genug hatte, konnte noch mit den Djs Freak, Toxic Green und aQui bis in den frühen Morgen abhotten. http://www.verjnuarmu.net/

Die Websites der Djs:
DJ KRYOTECHNIK
https://soundcloud.com/rauschenmaschine

DJ EMANON
http://infektio.wordpress.com/

DJ aQi
http://www.kuroshiomusic.com/

DJ FREAK
https://www.facebook.com/elektrikproducts

DJ TOXIC GREEN
https://www.facebook.com/elektrikproducts


Klaudia Weber


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9/10