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STALKER - Printversion
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Eine wahrlich ungewöhnliche Begegnung: Unlängst trafen sich die Herrn Marc und Patrick von Caliban mit den Herrn Marc und Patrick vom STALKER Magazin im Roadrunner Office in Köln. Es entwickelte sich ein entspanntes und interessantes Gespräch. Die Namensgleichheit der Vier war für einige Lacher im Roadrunner Office gut. Aber beginnen wir von vorne….

Deprecated: Function split() is deprecated in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/content_module/story-interview-show.php on line 37 Könnt ihr schon von eurer Musik leben?
Patrick: Ja, seit ein paar Jahren funktioniert das schon. Bevor wir bei Roadrunner waren, war das so geregelt, dass das schon irgendwie funktionierte. Trotz alledem war die Zeiteinteilung schon schwieriger, da wir noch Nebenjobs hatten. Ich hatte z. B. einen Nebenjob bei der Europcar und habe Autos von A nach B gefahren. Gelernt hab ich Groß- und Außenhandelskaufmann und habe auch in dem Job fünf Jahre gearbeitet. Doch die Band hat einfach zu viel Zeit in Anspruch genommen. Wenn du zweihundert Tage im Jahr unterwegs bist, kannst du keinen Job mehr machen, und dann habe ich den Nebenjob zusätzlich auch noch an den Nagel gehangen und gedacht, den Sprung machst du um die Zeit, die du eben zu Hause verbringen kannst, dann auch zeitintensiv mit Familie und Freundin zu nutzen.

Apropos Touren, wie sieht es da mit euch aus? Ist was neues geplant?
Patrick: Wir machen jetzt erstmal nur die Festivals diesen Sommer, nicht so wie letztes Jahr. Da haben wir, glaub ich, über 30 Festivals gespielt. Das machen wir dieses Mal nicht. Erstmal die USA und gegen Ende des Jahres folgt dann eine Europatour und danach folgt wahrscheinlich nochmal die USA. Dort nehmen uns Bleeding Through als Austausch Deal mit auf ihre Tour. Mit den Jungs haben wir ja Anfang des Jahres hier gespielt.



Wie stellt ihr den Kontakt zu Bands her…?
Patrick: Messenger, Email und myspace oder telefonieren

Für euch läuft es doch richtig gut, oder? Die Leute warten auf eure neue Platte „The Awakening“! Wir haben uns das Ding schon reinziehen dürfen….
Patrick: ….und?

Knallt ordentlich und ist definitiv eine Weiterentwicklung der Band die uns sehr gut gefällt. Vielseitig… (kaufen, kaufen!!! gez. Marc & Patrick) Wie entstehen Caliban Songs? Jammen?
Marc: Bei der neuen Platte ist das meiste am Compi, also zu Hause entstanden. Da wir alle recht weit auseinander wohnen (Koblenz, Bonn und Münster) proben wir recht selten.

Habt ihr bei der Vorproduktion irgendwelche musikalischen Sachen gehört z. B. Kreator?
Marc: Ich habe diesmal bei diesem Album versucht, keine andere Musik zu hören, und nach Beendigung der Vorproduktion alle möglichen Alben von anderen Bands anzuhören, um auszuschließen, dass überhaupt keine Ähnlichkeiten mit anderen Bands gegeben sind. Es sollten möglichst keine Einflüsse von außerhalb mit einfließen. Wenn man z. B. Kreator nimmt, dann denke ich das auch in gewisser Weise, und ich finde, das ist ein Einfluss, den nicht unbedingt viele MetalCore Bands in ihrem Sound haben. Slayer und dies und das, aber Kreator ist sicherlich nicht soviel vertreten.

Eine Weiterentwicklung habt ihr definitiv geschafft. Wie steht treffend in eurem Info Sheet geschrieben: „Wesentlich aggressiver, mehr Shouts, weniger Gesang – alles in allem erwarten euch hier grundlegend härtere Töne.“
Marc: Ja, danke. Für mich ist es auch mit weitem Abstand das beste Album, das wir je produziert haben. Benny Richter (Produzent) hat definitiv einen erstklassigen Job abgeliefert! Es gibt zwar Parallelen zum letzten Album, und ich glaube, jemand, der das letzte gut findet, wird auch das neue gut finden.
Patrick: Ich glaube aber auch, dass jemand, der das drittletzte gut fand, das neue mögen wird. Die Leute, die die letzten beiden Alben nicht so gut fanden, hoffen wir mit diesem Album wieder ins Boot zurück zu holen.
Marc: Wir haben das Beste aus den letzten vier Alben plus einige neue Elemente in „The Awakening“ gesteckt, das war eigentlich so meine Intention. Es war wesentlich intensiver als alles, was vorher von uns produziert wurde. Mache Songs wurden drei, vier Mal geändert, bis der jeweilige Song wirklich so stand, wie er jetzt steht.
Patrick: Für mich war es fast schon nervig gewesen, weil Marc und Benny soviel rumgeschraubt haben, und wir nie wirklich geprobt haben, ich ins Studio bin und die Songs, die wir vorher geschickt bekommen haben, wo ich mich drauf eingeschossen habe…. „Ach übrigens“, kam dann, „der Song klingt jetzt so… Hör mal…..!“ Und dann sitzt du da vor lauter Panik….

Hab ihr das kritiklos so hingenommen?
Patrick: Ich wollte dann nicht auch noch als dritte oder vierte Person rumwuseln. Das ist Marcs Ding und das macht er halt gut. Ich konzentriere mich dann nur auf mein Trommeln.
Marc: Schlagzeuger können ja auch keine Songs schreiben…
Patrick: (mit Selbstironie versehen) Schlagzeuger sind ja auch keine Musiker! Hahaha
Marc: Selten kommt ein Schlagzeuger mal und sagt, ich hab hier´nen coolen Groove… (im Takt trommelt Marc einen Groove auf seinen Beinen)

Man merkt, dass die cleanen Vocals auf der neuen Platte sehr passend klingen. Wesentlich passender als früher.
Marc: Deswegen hat er weniger, aber passender drauf hin gearbeitet, und das war uns viel wichtiger, dass die Sachen besser rausstechen.



Warum habt ihr die Platte nicht mit Andy Sneap gemacht?
Marc: Wir hätten die Platte später machen müssen, weil er zu dem Zeitpunkt nicht konnte, andererseits haben wir jetzt zwei Platten mit ihm gemacht. Diese klangen schon ähnlich. Die klingen nach Sneap! Die letzte klang fetter als die davor, sie haben aber ihren typischen Sound. Und zweitens haben wir mit einen anderen Produzenten aufgenommen und dann haben wir die Songs in einer anderen Gitarrenstimmung auf H gespielt und nicht mehr C.
Patrick: Ich war zuerst skeptisch.

Warum warst du skeptisch?
Patrick: Keine Ahnung, ich bin eben ein Sneap-Fan, und die Produktionen von ihm klingen einfach für mich wie die Faust auf´s Auge! Das ist halt einfach der Hass! Ich kannte von Adam D. (Killswitch Engage) nicht so viele Sachen. Was ich halt so im Ohr hatte, war die Unearth, und die hat mir nicht wirklich gut gefallen. Ich hatte Bedenken. Aber wenn du dann die Killswitch hörst, dann weißt du „aha, halt auch wieder´ne andere Baustelle“, und warum nicht! Er hatte halt Bock darauf, uns zu mischen.
Marc: Adam ist sehr perfektionistisch, das hört man auch bei Killswitch und merkt man, wie er seine Band halt puscht. Er ist sehr variabel bei seinen Sounds. Wir haben ihm das Zeug geschickt und er kannte halt unsere alten Sachen, aber wir haben von vorne rein gesagt, wir sagen ihm nicht, wie es klingen soll. Wir fanden es gut, mal nicht zu sagen: „Wir hätten gerne so´ne Bassdrum so´ne Snare so´ne Gitarren den Gesang soundso…“, sondern haben die Sachen einfach hingeschickt und gesagt: „Check mal, was du da hörst.“

Wie gesagt, das Endergebnis ist sehr stimmig und rund geworden. Wir wünschen euch viel Erfolg mit der neuen Platte und viel Spaß mit Bleeding Through auf Tour. Danke für das interessante Gespräch.

Marc & Patrick: Danke, ebenso
Autor: Marc Hoek & Patrick Pagliaro, transl. K. Weber, photos Caliban
Eingetragen am: 2007-05-21

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