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Bereits 1991 gegründet, faszinieren uns Kamelot mit ihrem melodischen Power Metal seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue. Die charismatische Stimme von Sänger Roy Khan, das kraftvolle aber auch filigrane Gitarrenspiel von Thomas Youngblood haben sich zusammen mit Schlagzeuger Casey Grillo, Bassist Glenn Barry und Keyboarder Oliver Palotai inzwischen als echte musikalische Erfolgswaffen erwiesen.

Deprecated: Function split() is deprecated in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/content_module/story-interview-show.php on line 37 Mit dem aktuellen Album „Ghost Opera“ übertrifft sich die Combo wieder einmal selbst, verbindet mystisch majestätische Klänge mit epischen Bombast-Opus. Vielseitig und innovativ sind die Jungs ans Werk gegangen – STALKER bat Thomas auf die Couch und prüfte den Ami auf Herz und Nieren…



Euer 8. Album “Ghost Opera”, was war die Idee dahinter? Hattet ihr vorher ein Konzept oder war es eher ein freies Arbeiten an neuen Ideen?
Der Song Ghost Opera beruht auf einer Geschichte über eine Opernsängerin. Diese ist in zwei Zeitperioden angesiedelt, zunächst in dem Viktorianischen Zeitalter, und dann später, wenn die Sängerin eine alte Frau ist. Die Hauptperson ist eine aufstrebende Opernsängerin, die jahrelang daran gearbeitet hat, ihr Bühnendebüt zu geben. Zwei Verbrecher sehen sie und bemerken, dass sie das Mädchen auf dem Poster ist. Sie greifen sie an, und es bleibt der eigenen Interpretation überlassen, ob sie vergewaltigt wird oder nicht. Im Video ist nicht 100%ig klar, was passiert, nur, dass der Vorfall traumatisch ist. Sie schafft es nie zu ihrem Debüt, sie ist in der Tat durch diese Attacke schwer verstört und verliert den Verstand. Jede Nacht in ihrem kleinen Zimmer stellt sie sich vor, wie diese Nacht verlaufen wäre, wäre das alles nicht passiert.

Würdest du sagen, dass dieses Album für dich eine besondere Bedeutung hat?
Jedes Album hat eine besondere Bedeutung für jeden in der Band. Jedes repräsentiert eine bestimmte Zeit in unserem Leben, von einem Album zum andern vergehen zwei Jahre, und da passieren eine Menge Dinge, viele Erfahrungen. Nach dem letzten Album waren wir viel auf Tour und erfuhren eine Menge neuer Ideen und Inspirationen.

Diesmal scheint ihr endlich viele verschiedene Einflüsse zu verbinden, ohne zu befürchten, es wäre zu experimentell... besonders diese orientalischen Soundelemente haben diese düstere, mystische Atmosphäre... was steckt hinter diesen verschiedenen Stilen?
Das ist etwas, das wir bei jedem Album versuchen, verschiedene Stilelemente zu einem kompakten Sound zu verbinden, der Kamelot ausmacht. Unser Sound ist teilweise Metal, teilweise Prog, teils Gothic und New Age. Es ist ein heikler Balanceakt, das alles zum Funktionieren zu bringen.

Jeder Song erzählt eine Geschichte, aber wie schafft ihr es, die unterschiedlichen Geschichten zu verbinden, und wie habt ihr jede einzelne davon ausgewählt?
Wenn wir die Musik schreiben, denken wir gewöhnlich auch darüber nach, wovon die Texte handeln sollen. Wenn ein Song einen bestimmten Sound hat oder uns inspiriert, spüren wir dem nach. Bei Love You To Death erzählen wir von zwei jungen Verliebten aus Asien. Mit 15 findet das Mädchen heraus, dass sie bald sterben wird, sie erzählt ihrem Freund davon und verspricht, dass sie nach ihrem Tod wieder zu ihm zurückkommen wird.



Erwähnenswert neben dem Titeltrack ist auch ein Song namens „Blücher“. Zwei unterschiedliche Geschichten, gibt es da dennoch eine Verbindung?
Unser Sänger Khan hatte die Idee zu Blücher. Die Blücher war ein schweres deutsches Schlachtschiff der Admiral Hipper Klasse. Es war das neueste Schiff der Kriegsmarine, als der 2. Weltkrieg ausbrach. Sie wurde von der Norwegischen Küstenwache bei der Schlacht von Drøbak 9. am April 1940 versenkt, weniger als drei Jahre nach ihrem Stapellauf, am ersten Tag der Invasion Norwegens. Der Song ist von der Perspektive eines Seemanns auf dem Schiff beschrieben, und seiner Freundin zu Hause. Wir haben deutsche Dialoge in den Song eingefügt, um ihm etwas mehr an cineastischem Feeling zu verpassen.

Was hat euch zu dem neuen Album inspiriert?
Alles, angefangen von aktuellen politischen und religiösen Events bis zu unserer Tour, wobei wir verschiedene Kulturen auf aller Welt besuchen. Bei Ghost Opera haben wir diese Events ebenso eingesetzt wie historische Bezüge, etwa bei Blücher.

Musst du in einer bestimmten Stimmung sein, um neue Sachen zu schreiben?
Ja, wir schreiben beispielsweise nie etwas auf Tour. Wir konzentrieren uns aufs Songwriting nur dann, wenn wir zu Hause sind oder eine Songwriting Session machen. Manchmal schaffen wir gleich vier Songs an einem Tag, manchmal dauert es eine Woche, um einen Song fertig zu kriegen.

Wie wichtig ist es für euch, dass die Melodie, die Musik, den Inhalt transportiert?
Wir schreiben die Melodien vor den Texten, also ist das unsere natürliche Art zu schreiben, und so wird auch der Schwerpunkt auf die Melodie gelegt, dann erst kommen die Texte dazu.

Nach der Veröffentlichung von sieben CDs in den letzten Jahren – wird es nun immer schwieriger, die eigenen Erwartungen zu erfüllen? Fühlst du dich manchmal „unter Druck“ seitens der Medien, der Fans?
Wir setzen uns selbst viel mehr unter Druck, als das die Medien jemals könnten. Die Fans sind toll und unserer Musik aufgeschlossen gegenüber; ich glaube, nach den letzten Alben vertrauen sie unserem Urteilsvermögen hinsichtlich unserer Kreationen.



Kamelot gibt es nun seit mehr als 10 Jahren – findest du, dass ihr noch immer für dieselben Werte wie in den 90ern steht?
Die Band unterscheidet sich total von dem, was wir ursprünglich von dem erwarteten, was Kamelot werden soll oder kann. Seit 1998 haben wir ganz von vorne mit einem neuen Lineup angefangen, und seitdem wurden Texte, Musik und Message völlig anders.

Gibt es eine spezielle Botschaft, die ihr mit eurer Musik verbreiten wollt?
Obwohl Ghost Opera ein melancholisches Feeling hat, vermitteln unsere Alben für gewöhnlich ein Gefühl von Erleuchtung und regen an, den eigenen Geist und die eigenen Fähigkeiten zu erforschen. Wir fordern den Zuhörer auf, Dinge in Frage zu stellen, die nicht erklärt werden können, darüber nachzudenken, wie wir auf andere reagieren und wie dieses Karma wieder auf dich zurückfallen kann.

Das klingt toll! Vielen Dank für dieses nette und aufschlußreiche Interview!



Autor: Jasmin Froghy, transl. K. Weber, photos: Kamelot
Eingetragen am: 2007-07-20

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