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Was kann man so alles im Norden Finnlands, wo die Nächte einsam und die Sümpfe modrig sind, den ganzen Tag machen? Ganz genau, jagen und Lieder schreiben und zumindest letzteres führte unlängst dazu, dass das bereits 6. Album von Kalmah das Licht der Welt erblickte. Auf „12 Gauge“ hat die Band es mal wieder geschafft, dem geneigten Hörer ihren Sumpfmetal ein Stück näher zu bringen. Gitarrist und Band Mastermind Antti Kokko erzählt euch ein bisschen mehr über die feucht-dunstigen Hintergründe.

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Euer neues Album “12 Gauge” (Review hier ) wurde gerade veröffentlicht, was glaubt ihr denn, wie es aufgenommen wird?
A: Bis jetzt war das Feedback sehr positiv, also bin ich sicher, dass wir dieses Mal auch wieder ein paar neue Fans hinzugewinnen. Alle in der Band mögen das Album, also glaube ich, dass andere es auch mögen werden.

Worauf bezieht sich denn der Albumtitel “12 Gauge”, beim googlen hab ich ein paar Bilder von Gewehren gefunden???
A: Der Titel bezieht sich auf ein 12 Kaliber Jagdgewehr. Pekka und ich jagen sehr viel, das ist die Verbindung. Dazu kommt noch, wenn du die Lyrics liest, dann geht´s da auch um eine Tragödie aus dem echten Leben, die mit einer 12 Gauge geendet hat.

Erzähl doch mal ein bisschen über das Cover!
A: Ich hab diese ganzen Photoshop Cover total satt, sie haben überhaupt keine Aussage. Ich wollte immer schon so eine Zeichnung wie diese als Cover für uns haben. Dieses Mal haben wir nach einem ganz bestimmten Zeichenstil gesucht und wir haben ihn gefunden. Auf dem Cover gibt´s den guten alten Sumpflord, der gegen das Monster der materiellen Welt kämpft, welches aus Globalismus, menschlicher Dummheit und Umweltproblemen usw erschaffen wird. Glücklicherweise wird´s auch eine LP geben, denn die ganze Kunst der Covergestaltung geht auf einer CD total verloren.

Zurück zum Wesentlichen, den Songs, welcher hat denn am längsten gedauert zu schreiben/aufzunehmen? Welcher war der leichteste?
A: Der leichteste ist immer der erste. Dieses Mal war es „Rust Never Sleeps“. Und der schwerste war „12 Gauge“. Ich hab ziemlich lange daran gearbeitet. Die Struktur hat mir ganz schön zu schaffen gemacht bis ich alle Einzelteile richtig zusammengesetzt hatte. Am Ende kam der wahrscheinlich beste Song, den wir je gemacht haben, dabei raus. Er erinnert mich an „Bitter Metallic Side“. Wir haben vor ein paar Jahren sehr hart daran gearbeitet, alles richtig hinzukriegen.

Wenn´s darum geht, die neuen Songs live zu spielen, welcher Song ist der schwierigste und gibt´s einen Song, auf den du dich schon freust, ihn endlich live spielen zu können?
A: Wir haben die meisten Songs schon live gespielt, auf unseren ersten drei Gigs hatten wir 6. Es macht echt Spaß, die neuen Songs zu spielen. Dieses Mal sind die Songs auch mehr live-orientiert, glaube ich, weil es uns echt Spaß macht, sie zu spielen. Beim nächsten Gig gibt´s dann auch „Swampwar“. Darauf freue ich mich schon richtig. Das Solo ist eines der besten, das ich je geschrieben habe.



Was war euer Hauptgedanke, als ihr das Album geplant/geschrieben habt, gab´s irgendwelche Konzepte?
A: Wir hatten nie irgendwelche Konzepte. Wenn es ums Schreiben geht, dann verlasse ich mich total auf meine Inspiration. Wenn mir meine Inspiration keine Riffs und Melodien mehr gibt, dann ist es Zeit, die Gitarre zur Seite zu legen, aber zurzeit scheint es immer noch so, dass der Stift ziemlich gut schreibt. Pekka schreibt alle Texte. Da geht´s um politische, religiöse Themen, persönliche Dämonen, jagen, fischen, Holzindustrie usw. Es gibt also kein wirkliches Konzept, außer natürlich, gute Mucke zu schreiben.

Die Songs sind ein Schmelztiegel vieler verschiedener Stile von Death, über melodic, Thrash und Power Metal bis hin zu Folk – wenn du ein Element weglassen müsstest, welches wäre das?
A: Ich hoffe, dass wir nie “künstlich-heavy” klingen, so wie viele andere Bands heutzutage. Sie haben clean Vocals und dann kommen diese lächerlich harten Vocals, die überhaupt keine Eier haben. Ich würde sagen, von diesen Genres würde ich Power Metal weglassen. Ich mag einige Power Metal Alben wie die alten Helloween Sachen, aber generell ist es nicht so hart, wie ich es gern hätte.

Wenn man sich mal euren Video Studio-Report anschaut, dann sieht´s so aus, als hättet ihr ne Menge Spaß bei den Aufnahmen gehabt. War denn wirklich alles Spaß und Spiel?
A: Hmm, keine Spiele, wenn du Videospiele meinst… :) Wir hatten echt Spaß, das stimmt und so sollte es auch sein. Man kann aggressiv spielen und 100 Prozent geben, auch wenn man ein Grinsen im Gesicht hat. Es gibt einem ein bestimmtes Gefühl von Vertrauen und Selbstbewusstsein, dass es wirklich so funktioniert.

Woher kommt eigentlich die Faszination für ausgerechnet Sümpfe?
A: Es ist ja Fakt, dass das Gebiet in Nordfinnland, wo wir leben, zur Hälfte Sumpfgebiet ist – finnischer Sumpf. Die Atmosphäre einer Sumpflandschaft ist einfach atemberaubend. Wenn man im Herbst am Ufer eines Sumpfes sitzt, ein Gewehr in der Hand und man die Wildgänse hört, wie sie in der nebligen Abenddämmerung auf einen zu fliegen, dann spürt man die wahre Natur. Auf der anderen Seite hat bis jetzt noch niemand was über Sümpfe gemacht… :) Im Wort Suomi, was ja Finnland bedeutet, da gibt´s auch das Wort Suo, was auf Finnisch Sumpf heißt. Ich hab keine Ahnung, woher das Wort Suomi eigentlich kommt, aber vielleicht gibt´s da eine Verbindung zum finnischen Volk, das ja wortwörtlich das gesamte öde Sumpfland umgegraben hat, als es sich hier niederließ.

Was macht einen perfekten Sumpfmetalsong aus?
A: Gute Melodien, Killer-Riffs, schnelles Tempo und Vocals, die direkt aus den tiefsten Tiefen deiner Eingeweide kommen!



Vor kurzem gab´s auch einen Videodreh zu “12 Gauge”, auf eurer Website konnte man lesen, dass er bei -37°C stattfand. Erzähl mal ein bisschen über den Dreh und wie viele Finger euch abgefroren sind.
A: Es war ziemlich kalt… :) Zumindest meine Finger waren ein paar Mal gefroren. Das erste Mal, als ich den Lauf der Flinte mit meinen bloßen Händen angefasst habe, im gleichen Moment wurde mir auch klar, dass das ein Fehler war…:D Zum Glück hatten wir ein gutes Feuer und konnten uns zwischendurch immer mal wieder aufwärmen. Wir hatten am Morgen noch Probleme mit der Kamera, aber im Laufe des Tages wurde es dann etwas wärmer, so etwa -25. Dann fing die Kamera auch an, richtig zu funktionieren. Aber wir hatten Spaß, wie immer, und insgesamt ist es für ein Video mit recht geringen Produktionskosten ziemlich gut geworden.

Wenn es einen Film zu eurem neuen Album geben würde, worum würde es dann im Film gehen?
A: Hmm, ich glaube, es würde den Texten auf “12 Gauge” folgen.

Was sind eure nächsten Pläne?
A: Wir haben angefangen, ein paar Gigs zu spielen, um unser neues Album zu promoten und wir werden damit auch das nächste halbe Jahr bis Jahr weitermachen. Danach werde ich wahrscheinlich anfangen, meine Inspiration für neues Material aufzuwecken.

www.kalmah.com
Autor: Kathleen Gransalke, photos: Vesa Ranta
Eingetragen am: 2010-04-03

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