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Dad Maria sind 4 Jungs aus Hamburg, die deftigen Metal mit quietschsynthetischer Elektronik mischen und gerade eine neue EP auf den Markt geworfen haben. Das wird gleich mal zum Anlass genommen, die Band mit ein paar Fragen zu drangsalieren, welche von Benjamin Kapidzic – Stimme, Synths, Gitarre - beantwortet wurden.

Deprecated: Function split() is deprecated in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/content_module/story-interview-show.php on line 37 Moin! Seid ihr original Hamburger, also Einheimische oder - im Gegensatz dazu - Zugewanderte? Und wie ist denn das alles so vor zehn Jahren mit euch losgegangen?
Moin,moin! Ja, wir alle arbeiten und leben in der schönen Stadt Hamburg, wo wir uns sehr wohl fühlen. Jan und Clemens wohnen derzeit in Vororten von Hamburg, Frederic ist vor ein paar Jahren aus Oldenburg in unsere schöne Elbstadt gezogen. Vor 10 Jahren haben wir mit DAD MARIA angefangen. Damals lernte ich Clemens über gemeinsame Freunde kennen und wir starteten prompt eine Band. Wir hatten verschiedene Line-Ups und Musiker in unseren Reihen, Frederic ist seit etwa zwei Jahren dabei, Jan seit etwa einem Jahr. Aber DAD MARIA gibt es beständig seit 2001.


Live fällt schon mal auf, dass vorn am Bühnenrand dick und breit ein illuminierter Doppeldecker aus Elektronik steht. Ihr spielt was für Musik? Was ist charakteristisch daran?
Dieser "Doppeldecker" ist mein Synth-Tisch, er beherbergt verschiedene Synthesizer, Laptop, Percussions und weitere Soundspielereien. Von der Musik her spielen wir handgemachten modernen Metal oder Post-Hardcore und integrieren dort elektronische Sounds. Diese sind jedoch nicht nur Hintergrundflächen, sondern ein gleichberechtigtes Instrument wie Gitarre, Drums, Bass oder der Gesang. Dieser bewegt sich übrigens von Shouts, Growls, über Spoken-Words und auch mal zu melodische Gesangslinien. Wir knüpfen an Metal-Traditionen an und entwickeln diese weiter. Die elektronischen Sounds bieten ein neues kreatives Level, auf dem wir uns austoben können, Hauptsache, die Härte und Power bleibt bewahrt. Langweiligen Weichspül-Pop wird man bei uns nicht finden.

Pantera trifft Prodigy - oder welche Vorbilder beleuchten euren Weg?
Nunja, wir tun uns schwer mit dem Begriff „Vorbilder". Wir haben alle unsere Einflüsse verschiedenster Art. Natürlich sind Pantera und auch The Prodigy großartige, prägende Bands, das sind aber auch Klassiker wie The Who, Sabbath, Metallica, Nirvana, The Beastie Boys oder auch völlig andere. Wir haben alle unsere eigenen Musiken, die wir gerne hören. Grenzen gibs da nicht, von Punk über Dubstep, Rap, Funk, Stoner, Death-Metal oder auch irgendwelche Volksmusiken. DAD MARIA ist letztendlich das Produkt aus all unseren verschiedenen Einflüssen.

Welche Rolle spielen die Texte? Ist eine besondere Botschaft drin enthalten, also sollte man sich damit auseinandersetzen oder dienen sie mehr als Klangkulisse?
Natürlich spielen auch die Texte eine wichtige Rolle. Unser 2008 erschienenes Album "Leaving The Forest" war ein Konzeptalbum mit einer kompletten Geister-Zirkus-Schiff-Grusel-Story, die sich über 10 Songs erstreckte. Die aktuelle EP hat eine Zeitreise-Story als Thema. Derzeit arbeiten wir an Songs mit anderen, beispielsweise gesellschaftskritischen oder auch alltäglichen, manchmal skurrilen Themen. Wir setzen uns auch hier keine Grenzen, arbeiten viel mit Metaphern und sehen die Texte als weitere künstlerische Form in der Musik an.

Eure neue EP beinhaltet vier Songs, die man auch auf Myspace, Facebook oder Reverbnation hören kann. Sind das nagelneue Stücke oder eure persönlichen Evergreens?
Die ersten drei Songs auf der EP haben wir geschrieben seitdem Jan in der Band ist, also brandneu und brandheiß. Der letzte Song (Meet´n´Greet) ist ein etwa fünf Jahre alter „Evergreen“ von uns, den wir unbedingt auf der EP mit drauf haben wollten. Vielleicht werden die drei neuen Songs ja auch zu Evergreens, es wird sich zeigen.


Hat es schon früher mal Veröffentlichungen gegeben oder ist dies eure erste? Wenn es eurer Debüt sein sollte, wieso erst nach zehn Jahren? Und ist nachfolgendes geplant, z.B. eine CD in voller Länge?
Unsere erste Demo haben wir 2003 veröffentlicht und seitdem ständig Demos, EPs und ein Album produziert. Die aktuelle EP ist jedoch die erste, die wir an die breite Öffentlichkeit tragen, da wir jetzt erst mit den Songs soweit zufrieden sind. Nächstes Jahr wollen wir ein full-length Album aufnehmen, bis dahin sollen jedoch noch mindestens zwei EPs und einzelne Songauskopplungen veröffentlicht werden. Über die EPs und die Auskopplungen wollen wir vor der Album-Aufnahme schon mal testen, wie gut die Songs aufgenommen klingen und ankommen oder was wir noch verändern wollen. Wir bleiben am Ball, und bald kommt schon der nächste neue Song online, seid gespannt!

Die EP kann man auch bei euch erwerben?
Die Songs der EP kann man sich online anhören oder als physikalischen Tonträger bei uns bestellen (Myspace, Facebook) oder über Reverbnation.com downloaden. Natürlich kann man die CD auch direkt bei unseren Konzerten kaufen. Bald wird es auch schnieke T-Shirts geben, die man ebenfalls online bestellen oder bei unseren Konzerten erwerben kann.

Wo kommt denn der Bandname her? Fehlt da ein E und es sollte die tote Maria sein oder läuft Papa manchmal als Maria rum?
Genau das wollte ich damit erreichen, als ich mir den Namen ausdachte. Zunächst fand ich den Klang der Wörter einfach cool. Zum anderen wirkt das Paradoxon in dem Namen (wenn man denn an die Mutter Jesu Maria denkt) etwas verstörend. Ich fand das Wort "DAD" einfach interessant, da man beim Klang des Wortes gleich an "DEAD" denkt. Generationen von Musikjournalisten sollen sich darüber den Kopf zerbrechen, genau das ist die Intention des Namens.

Ich unterstelle mal keck, dass es nicht die Musik ist, die euch eure knurrenden Mägen füllen lässt. Was treibt ihr denn sonst so, um die hungrigen Mäuler zu füllen?
Ja, das stimmt, die Millionen lassen noch auf sich warten. Clemens studiert Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, ist also ganz der Indiana Jones der Band. Frederic studiert auf Lehramt und übernimmt den Bildungs- und Lehrpart in der Band. Jan arbeitet in einem großen Musikshop in der Schlagzeugabteilung. Ich studiere Musikwissenschaft und arbeite als Toningenieur. Also eine bunte Mischung.

Wenn ihr in 20 Jahren zurückblicken werdet, was würdet ihr bis dahin gern mit Dad Maria erreicht haben wollen?
Wir wollen möglichst sagen können: „Jungs, die letzten 20 Jahre waren echt geil. Es hat viel Spaß gemacht, wir sind rumgekommen und haben Menschen mit unserer Musik glücklich gemacht. Auf die nächsten 20 Jahre , Prost!"


Einerseits blüht die Vernetzung zwischen den Menschen per Internet immer stärker, andererseits spricht man von den Problemen der Clubs, per Live-Musik überleben zu können. Wie empfindet ihr das als Band?
Ja, es ist schon schwierig. Besonders in einer Metropole wie Hamburg haben die Leute ein Überangebot an Konzerten und Partys. Jeden Tag findet irgendwas Interessantes statt. Die Leute können dann entscheiden, ob sie lieber zu einer professionellen Band gehen, die sie kennen, oder zu einer unbekannten, lokalen Band aus dem Underground. Sobald man jedoch in einem kleinen Ort spielt, versammelt sich die Metalgemeinde und das Juz oder der Club ist voll. Es macht natürlich mehr Spaß, in einem kleinen Ort vor musikbegeisterten Metalheads zu spielen als in einer großen Stadt vor dem Tontechniker und dem Barpersonal.

Tatsächlich laufen Großveranstaltungen in Stadien mit den Superbands in der Regel sehr gut und jeder der 50.000 Besucher ist bereit, 100 Euro oder mehr für ein Ticket zu zahlen, obwohl sie die Bands eigentlich nur auf Großbilddisplays zu sehen bekommen. Aber unbekanntere Bands spielen häufig genug in leeren oder halbleeren Clubs. Was stimmt da nicht? Alles eine Frage der Vermarktung? Was könnte man tun, um Appetit auf die kleineren Shows zu aktivieren?
Statt auf so ein Riesenkonzert zu gehen, kann man sich auch zuhause hinsetzen und das Konzert im Fernseher schauen. Hinter den Riesenacts steckt sehr viel Geld und da wird die Werbetrommel natürlich ordentlich gerührt. Da sind die Leute dann auch bereit, Unsummen dafür auszugeben. Ich persönlich mag eher kleinere und mittlere Clubs, da herrscht noch eine intime, familiäre Atmosphäre für das Publikum sowie für die Bands. Es scheint abgelutscht klingen, aber der Staat muss die jungen Bands einfach noch mehr fördern. Denn eine große Anzahl guter Bands aus der Region führt dazu, dass die Konzertgänger auch mal wieder Lust auf lokale Acts bekommen. Man könnte zum Beispiel mehr Proberäume finanzieren, denn die Juz-Proberäume sind zwar nett, wenn man 15 oder 16 Jahre alt ist, aber spätestens ab Anfang 20 möchte man ja eher in einem anderen Umfeld kreativ sein und proben, sich weiter entwickeln können. Super wären auch mehr Auftrittsmöglichkeiten, also öffentlich geförderte Clubs oder Veranstaltungen. Oder beispielsweise geförderte, günstige Band-Transporter oder Tourbus-Vermietungen. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, aber die Musikkultur könnte durch diese vielen kleinen Schritte einfach und effektiv gefördert werden.

An welchem Ort auf der Welt würdet ihr am liebsten mal auf der Bühne stehen?
Wir würden natürlich am liebsten von A wie Alaska bis Z wie Zypern alles mal mitgemacht haben. Aber wenn wir uns entscheiden müssten, würden wir wohl das CBGSs in New York wählen. Legendärer Laden.

Apropos „Superbands“ - gäbe es da welche, bei denen ihr gern als Supportband auftreten würdet?
Also eine Supertour mit Motörhead (mit Lemmy einen trinken), Iron Maiden (der Privatjet ist bestimmt super!), Ozzy (the prince of darkness himself) und Anvil (Kultfaktor) wär schon cool.

Ich bedanke mich für das Interview! Platz für euch, mit einem finalen, später vielleicht mal berühmten Wort abzuschließen...
Vielen vielen Dank für das Interview und dass du dir die Zeit für uns genommen hast!
An alle Partypeople da draussen: Schaut bei uns auf der Seite vorbei, besucht uns bei Facebook und macht euch auf den Weg zu unseren Konzerten, denn eine neue Ära, die keine Grenzen zwischen Elektro und Metal kennt, kann beginnen!! Let´s party hard!!


Benjamin Kapidzic – Vocals, Synths, Guitars
Frederic Twisterling – Guitars, Vocals
Clemens Spallek – Bass
Jan Ludwig – Drums, Effects

www.dadmaria.com
www.facebook.com/dadmaria
www.reverbnation.com/dadmaria



Autor: Autor: Andreas Torneberg, photos: Band
Eingetragen am: 2011-09-11

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