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Vanden Plas stehen nicht nur für gute Musik in der Metalszene, die Bandmitglieder sind längst auch gefragte Musiker und Darsteller auf deutschen Theaterbühnen. Eine ganz besondere Ehre wurde der Band vor kurzem zuteil, als Bestseller-Autor Wolfgang Hohlbein sie darum bat, seinen Romanzyklus „Die Chroniken der Unsterblichen - Blutnacht“ als Rockoper musikalisch umzusetzten. Die Premiere steht unmittelbar bevor, am 21. Januar im Pfalztheater in Kaiserslautern. Mehr darüber haben wir von Sänger Andy Kuntz erfahren.

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Hallo zusammen! Ich nehme an ihr befindet euch in mitten der letzten Vorbereitungen für euer neues Theaterprojekt? Seid ihr schon nervös, oder ist man das als „alter Hase“ in diesem Geschäft nicht mehr?
Mehr als nervös. Ich denke das geht auch nie ganz weg. Man hat sich ja selbst über die Jahre die Latte immer ein wenig höher gelegt!!

Der Bestseller-Autor Wolfgang Hohlbein hat euch gebeten, seinen 13-bändigen Romanzyklus „Die Chronik der Unsterblichen“ als Rockoper musikalisch umzusetzen. Wie kam das ganze? Und wie fühlt es sich an, um so etwas gebeten zu werden?
Er hat sich schon eine ganze Zeit damit beschäftigt, das Theater für sich als Weg zu öffnen. Da er ist ein riesiger Musikfreund ist, lag es da nicht fern, gemeinsam mit einem Creativteam eine Rockoper heraus zu bringen. In München hat uns dann vor 2 Jahren sein Manger Dieter Winkler mit Christ0 am Gärtnerplatz Theater gesehen. Er war total begeistert und hat Wolfgang davon erzählt. Sie kamen dann gemeinsam in eine Produktion, die wir fast zeitgleich in Kaiserslautern herausgebracht hatten. Ludus Danielis, ein mittelalterliches Rock Oratorium, basierend auf alten Notenüberlieferungen des Kloster Beauvais. Er war sofort Feuer und Flamme bezüglich der Umsetzung, und wir haben uns sofort darüber ausgetauscht, wie ich mir vorstellen könnte, solch eine große Sache zu realisieren.

Es ist eine Riesen-Ehre für uns alle, dass Wolfgang mit uns arbeiten wollte. Er ist sehr kollegial, nicht beratungsresistent und auf dem Boden. Eine absolute künstlerische und menschliche Bereicherung!!

Seit 1992 betätigt ihr euch als Band immer wieder an Theaterproduktionen und habt auch bereits eure eigenen Musicals geschrieben. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es ein ganzes Stück harte Arbeit war, das ganze umzusetzen, da es ja auch auf der Geschichte des Buches basieren muss. Was ist schwieriger - ein Stück von Grund auf selber schreiben oder das was ihr jetzt für „Blutnacht“ gemacht habt?
Es ist beides ähnlich schwer. Das kann man so nicht vergleichen. Was dieses Mal allerdings eine große Hürde darstellt, war der Zeitdruck. Normalerweise nimmt man sich für so ein Projekt zwischen 18 und 24 Monate Zeit. Wir mussten es aus terminlichen Gründen in 9 Monaten realisieren! Ein fast unmögliches Unterfangen. Aber wenn man sich nur noch auf diese eine Sache konzentriert und die Synergie Effekte gewachsener künstlerischer Allianzen nutzt, ist es eben doch möglich.

Was braucht es, um ein Buch zu einem Musical umzuschreiben, könnt ihr uns ein wenig über den Prozess zur Umsetzung eines solchen Projektes aufklären?
Man braucht sehr viel Vorkenntnis, Mut und Einfallsreichtum, um die tollen Personen und die geilen Schauplätze aus den Büchern heraus zu ziehen und sie sinnvoll in einer neuen Geschichte miteinander zu verknüpfen. Glücklicherweise sind uns die Ideen in dieser Phase nicht ausgegangen. Hier habe ich ganz eng mit Dieter Winkler zusammengearbeitet ( nicht nur Manager sondern auch ein sehr erfolgreicher Autor ) Ich habe das Szenario zusammen mit Wolfgang und Dieter dann dem Theater vorgestellt. Nachdem sie es für gut befunden hatten, ging es dann an die Umsetzung im Libretto und in den Songtexten. Die passenden Songs mussten auf die jeweilige Szene komponiert werden, Zwischenmusiken erstellt werden etc...

Könnt ihr mir erzählen um was es in „Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht“ geht?
Der unsterbliche Andrej Delany, Haupt Protagonist der 13 Chronikbände, wird gleich in der ersten Szene von einem schwarzen Ritter durch ein magisches Schwert tödlich verletzt. Er wird nun vor die Wahl gestellt, zum Gott an der Seite einer dunklen Göttin aufzusteigen oder von einem Zauberelixier, welches seine Seele zu zerfressen droht, zu trinken. Dieses befähigt ihn, durch Zeit und Raum zu reisen, um sein Schicksal doch noch zu wenden und sich am Ende dem Kampf erneut zu stellen. Die große Gefahr besteht in beiden Fällen, dass die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt !

Was erwartet die Besucher des Pfalztheater Kaiserslautern ab dem 21.Januar 2012?
Ein echtes Fantasy Epos mit unglaublich spannenden Figuren und grandiosen Schauplätzen, es geht um den ewigen Kampf zwischen gut und böse, aus der sich eine einer hoffnungslos scheinende Liebesgeschichte herauskristallisiert. Das ganze verpackt in epischer fast cineastisch anmutender Musik. Ich denke, Vanden Plas hat sich hier noch ein Stück weiter raus getraut als bei den letzten Produktionen.

Andy, du wirst im Stück die Rolle des Andrej übernehmen, was machst du, um dich auf diese Rolle gesanglich vorzubereiten?
Üben üben ... hahaha...am Tag bis zu 14 Stunden! Aber das ist ja bei weitem nicht alles. Die Sachen zu singen, während wir mit Dämonen ringen und dabei choreographierte Schwertkämpfe absolvieren, das ist die eigentliche Herausforderung!

Hast du eigentlich eine Gesangsausbildung in Richtung Musical oder wie genau bist du zum Theater-Bühnendarsteller geworden?
Ich hatte Glück! Ich wurde von Michael Vosberg für die Theater Bühne entdeckt und habe in den ersten Produktionen nicht versagt. Das spricht sich schnell rum und so konnte ich mich auch in dieser Szene immer mehr etablieren.


Wer wird die anderen Rollen übernehmen? Könnt ihr uns die Crew kurz vorstellen?
Die Göttin Meruhe -Astrid Vosberg
Ihr Gegenspieler, der nordische Gott Loki: - Alexander Franzen/Randy Diamond
Maria ,Andrejs große Liebe - Julia Steingass
Abu Dun, Andrejs treuer Weggefährte – O.J Lynch
Der schwarze Ritter - Manuel Lothschütz
Frederick, Andrejs Ziehsohn - Saltatio Mortis Fronter Alea der Bescheidene / Denis Rudisch
Dracula- Madjej Salomon /Randy Diamond
Die Gräfin Bathory – Gertjie Nissen
Der Inquisitor Domenicus: Alexis Wagner

Besteht die Möglichkeit, alle 13 Bände der Romanreihe einmal auf der Bühne zu präsentieren, insofern der erste Teil erfolgreich ist, oder dreht sich erst mal alles um den ersten Teil „Blutnacht“ und ihr denkt gar nicht über weitere Teile nach?
Ich denke, das würde so keinen Sinn machen. Das war auch das, was ich Wolfgang bei unserem ersten Zusammentreffen sagte. Wir mussten deshalb ja eine neue Geschichte in der bereits bestehenden Geschichte erfinden, um das allgemeine Publikum abzuholen.

Ich kann mir denken, dass ihr durch dieses Projekt total ausgelastet seid. Aber wie sieht es mit dem Nachfolger für euer Meisterwerk „The Seraphic Clockwork“ aus? Habt ihr schon Pläne dafür oder muss das erst mal hinten anstehen?
Wir haben und hatten schon Pläne, aber die liegen jetzt auf Eis, da als nächstes die erste DVD Vanden Plas live in Atlanta rauskommen wird, dann schon das nächste Hohlbein Projekt in den Startlöchern steht und wir natürlich als aller erstes bevor wir noch mal an Seraphic gehen an eine neue Platte denken, im VP Lager!!

Ich danke euch vielmals für eure Zeit und wünsche euch Viel Erfolg und eine geglückte Premiere. Und natürlich auch weiterhin für Vanden Plas.
Danke für deine Geduld!!!

http://vandenplas.de/ http://www.pfalztheater.de/





Autor: Sandy Mahrer, transl. K.Weber, photos: Vanden Plas; Quelle: www.hohlbein.de
Eingetragen am: 2012-01-15

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