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Der Stolz Stockholms und unbiegsame Veteranen des Progressive Metal sind hier. Auf dem diesjährigen Wacken Open Air hatte der Stalker die Chance auf einen kleinen Schnack mit Opeth’s Drummer, Martin “Axe” Axenrot.

Deprecated: Function split() is deprecated in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/content_module/story-interview-show.php on line 37 Wir kennen ja alle Eure frühen Einflüsse, aber gibt es auch neuere Bands, welche die Band beeinflussen? Und welche neuen Bands finden sich auf Deiner ganz privaten Playlist?
Ich glaube nicht, dass es irgendeine neue Band gibt, die Einfluss auf Opeth hat. Ich persönlich höre Deep Purple – okay, das ist eine alte Band, aber es gibt sie immer noch. Oh, es gibt doch eine neue Band, sie heißt Ghost. Wir sind mit Ghost getourt und sie sind gut. Ich meine, ich höre neue Musik, nur dass sie hauptsächlich von Bands, die schon lange dabei sind, stammt. Neue Sachen von alten Bands. Vielleicht werde ich auch alt.

Gibt es Bands oder Musiker, mit denen du gerne mal zusammenarbeiten würdest?
Ja, natürlich. Allerdings kann ich gerade keine nennen. I mag Songs lieber als Instrumente, daher wäre ein guter Songwriter für ein paar zusätzliche Songs für das Album cool. Und vielleicht lieber ein Konzert mit jemanden, als ein Album. Ich hatte mal das Glück mit Jon Lord in Trondheim spielen zu dürfen. Das war in 2010 und eine unglaubliche Erfahrung.



Letztes Mal haben wir Frederik interviewt und ihn nach Wikipedia’s Fauxpas gefragt, die ihn zum Norweger gemacht hatte. Was war der lächerlichste Irrtum, der dir begegnet ist?
Über mich? Eigentlich nichts. Über Opeth… na ja, da gibt es diese US-Band namens Oteph. Wegen der Namensähnlichkeit sind wir glaube ich schon mal verwechselt worden.

Kannst Du mal die Essenz eures letzten Albums, Heritage, zusammenfassen?
Es bedeutet uns sehr viel, da es ein sehr persönliches Album ist, welches uns alle repräsentiert. Wir haben nur gemacht, was wir wollen und nicht viel darüber nachgedacht was andere mögen würden. Ich finde es sehr lebhaft und ich mag, dass es mehr Leichtigkeit hat.

Wart ihr also alle am Songwriting beteiligt?
Michael hat alle Songs geschrieben, würde ich sagen.

Bist du mit dem letzten Album zufrieden, oder würdest du im Nachhinein gerne noch etwas ändern?
Das ist genau der Grund, warum ich es mir nicht anhöre. Musik findet statt, wenn sie stattfindet. Ich lebe völlig in der Gegenwart. Ich kann nicht zu dem Gefühl zurückkehren, dass ich in exakt diesem Moment gefühlt habe oder wie ich es besser gemacht haben sollte, oder nicht sollte. Wenn man es macht, soll es auch genauso sein, wie es dann ist, auch wenn es falsch ist oder schlecht oder sonst was. Es ist wie bildende Kunst, wie ein Gemälde oder so was. Irgendwer findet es sicher schrecklich, aber der, der es gemalt hat … will vielleicht auch gar nicht, dass diese Person das Bild an ihre Wand hängt.

Wie gehst du damit, um auf Tour zu sein? Und was war die bisher Längste?
Die Längste war die Diesjährige für mich. Wir waren acht Wochen auf Tour. Zuerst haben wir die südamerikanische Tour gespielt und sind dann direkt weiter auf die amerikanische Tour. Es waren acht Wochen, bis wir wieder nach Hause kamen. Normalerweise touren wir für ein Album zwei Jahre, das sind vielleicht 250 Konzerte pro Jahr oder so. Das ist eine Menge Hin und Her, im Tourbus und Hotels schlafen und in Shuttles rumsitzen und warten … hauptsächlich ist es warten. Manchmal fühlt es sich schon fast so an, als wenn unser Job eher warten als spielen ist. Es ist schon arg langweilig manchmal, aber dann auch wieder sehr lohnend. Ich sollte mich nicht beschweren, wenn man es mit Arbeit in einer Fabrik oder Ähnlichem vergleicht. Wenn man so viel Spaß hat, ist es einfach, den Spaß dabei nicht mehr zu erkennen.

Wie geht Deine Familie damit um, dass Du soviel unterwegs bist?
Meine Freundin und meine Katze sind meine Familie und wir verbringen eine Menge Zeit zusammen, wenn ich Zuhause bin. Das funktioniert prima. Bei Michael sieht das schon wieder ganz anders aus, weil er kleine Kinder hat. Man kann da nicht erklären, warzm man für einen Monat weg ist. Meine Freundin ist sehr entspannt was das angeht. Sie hat auf dem letzten Opeth Album vor diesem, also auf Watershed, den Song “Coil” mitgesungen. Sie tourt aber nicht wirklich. Sie ist nur Einzelkünstlerin. Ihr Name ist Natalie Lorichs und sie hat auch schon mit Jon Lord gespielt.

Wie gehst Du mit dem Leben auf Tour um – ist es mehr das alte Sex, Drugs und Rock ‘n Roll, oder mehr Yoga und Grüner Tee?
Ich weiß nicht, das ändert sich für mich täglich. Ich muss allerdings Sport machen und mich jeden Tag stretchen, egal ob am Vortag eine Party war, oder nicht, da ich einen Bandscheibenvorfall hatte. Meine Bauchmuskulatur muss jetzt stärker sein als früher. Ich werde auch älter. Ich bin jetzt 33 und als ich noch in meinen Zwanzigern war, konnte ich einfach kalt auf die Bühne gehen und loslegen. Heutzutage muss ich mich danach stretchen und fühle mich wie ein alter Mann. Wir feiern zwar noch, aber ich muss immer Party und Stretching miteinander vereinen. Wir haben auch mehr gefeiert, als wir noch jünger waren.

Danke für das Interview und hab eine gute Show heute!
Danke!



Autor: Samira Alinto
Eingetragen am: 2012-08-20

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