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Gerade haben A-Cappella-Metaller Van Canto eine erfolgreiche Tour zu ihrem aktuellen Album „Dawn oft he Brave“ beendet. Kurz darauf nahm sich Stefan Schmidt, zuständig für den tieferen „Rakkatakka“-Gesang, die Zeit für ein Interview mit STALKER.

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Erst mal vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt für ein Interview und ein großes Lob für Euer Konzert in Dortmund am 13.4. (Konzertbericht und Fotos hier ) – es war wirklich toll! Besonders der klare, volle Sound hat mich beeindruckt und dass ihr live noch besser klingt als auf CD.
Danke schön, das gebe ich gerne an Jan, unseren Soundmann weiter ;-) Dortmund war ein tolles Konzert und aus unserer Sicht ein perfekter Tourabschluss.

In einem älteren Interview hatte ich gelesen, dass ihr durch Gitarrenverstärker singt, dann habe ich aber wieder gelesen, dass ihr das nicht mehr tut. Wie schafft ihr es also, dass eine Stimme wie eine Gitarre klingt oder wie ein Bass?
Naja, das stimmt nur halb. Beim ersten Album haben wir die Verzerrung nur durch Gitarrenverstärker simuliert. Ab dem 2. Album haben wir die Verzerrung eher durch die Stimmen selbst, also durch „rauheres“ Singen erzeugt. Trotzdem singen wir bei den Gitarrensolos nach wie vor durch echte Gitarrenverzerrer.

Wie haltet ihr Eure Stimmen fit? Auf Tour und auch generell?
Auf Tour ist es natürlich immer auch ein bißchen Risiko, man kann sich ja nicht komplett darauf vorbereiten, nicht krank zu werden. Deswegen touren wir selten mehr als 4 Konzerte am Stück und machen dann wieder eine Pause. Ansonsten gilt: Viel trinken, und zwar keinen Alkohol und ein bißchen auf sich aufpassen.


Dortmund war ja das Abschlusskonzert Eurer Tour. Wie ist sie insgesamt gelaufen?
Die Tour ist super gelaufen. Wir waren total überwältigt von den Zuschauerzahlen. Natürlich hatten wir auf volle Häuser gehofft, aber dass in allen großen Städten 1000 und mehr Besucher kamen, hat uns dann doch umgehauen. Wir hatten viel Spaß und es war eine tolle Zeit für die Band und die Crew.

Ich habe in einem älteren Interview gelesen, dass ihr alle noch normale Jobs habt. Ist das immer noch so? Wenn ja, wie lässt sich das vereinbaren mit euren Touren?
Ja, das ist immer noch so. Wir sind zum Großteil Freiberufler und bauen unser Leben halt so auf, dass es klappt. Inzwischen sind wir auch in der Lage, selbst die Termine zu bestimmen, an denen wir touren, was es natürlich einfacher macht, als wenn man nur als Vorband unterwegs wäre und sich nach den Hauptbands richten müsste.

Ihr seid jetzt seit fast 8 Jahren im Geschäft und habt 5 Alben veröffentlicht. Wenn ihr zurückblickt, was hat sich in der Zeit für Euch verändert?
Puh, das ist schwierig, wir waren ja die ganze Zeit dabei, haha, Ich meine wir merken natürlich, dass die Band größer wird, wir mehr Leute erreichen, größere Konzerte spielen, mehr Länder betouren usw.
Aber auf der anderen Seite gab es in der Band auch noch nie diesen Riesenknall, der uns jetzt von einem Moment auf den anderen in eine andere Liga befördert hätte. Wir sind sehr fleißig, halten zusammen und nehmen einen Schritt nach dem andern.


Was Euch von anderen Metal-Bands abhebt ist ja, dass Euer Stil bisher einzigartig ist – welche Vor- und Nachteile hat das?
Naja der Vorteil ist es, dass wir anders sind und es dadurch einfacher haben auf uns aufmerksam zu machen. Der Nachteil ist, dass Metaller zwar alle gerne für sich in Anspruch nehmen anders zu sein, aber wenn dann einer anders anders ist, ist das dann manchmal Anlass für etwas unschönere bis persönlichere Kritik. Aber auch hier haben wir mit der Zeit gelernt, wie wir damit umgehen können.

Meint ihr, dass ihr dadurch eine breiteres/schmaleres oder einfach anderes Publikum ansprecht als andere Metal Bands (z.B. Leute, die sonst keinen Metal hören)?
Ja, das glaube ich schon. Aus der Metalsparte sprechen wir vor allem Powermetal-Fans an, also Fans von Bands, in denen Melodien und gute Sänger die Hauptrolle spielen. Auch viele Mittelalterfans finden etwas in unserer Musik. Aber bestimmt die Hälfte aller Konzertbesucher gehen nicht regelmäßig auf Metalkonzerte und sind einfach interessiert an Van Canto.

Ich finde es immer spannend zu hören, wie der Songwriting Prozess einer Band aussieht. Könnt ihr mir das vielleicht am Beispiel eines Songs erläutern, wie er entstanden ist?
Das ist leider weniger spektakulär als man denkt. Alle Songs entstehen wie bei einer normalen Band auch, also auf Gitarre oder Klavier. Nachdem Songstruktur, Harmonien und Hauptmelodien geschrieben sind, wird der Song ins A-Cappella-Arrangement übersetzt. Texte kommen bei uns fast immer ganz am Ende.

Ihr arrangiert Eure Musik gemeinsam – ist das Schreiben der Texte auch Teamwork?
Was inspiriert Euch dabei?

Die Texte kommen meist, wie auch 90% der Musik von einer Person. Das Teamwork kommt dann beim Arrangieren und Aufnehmen der Songs zum Tragen, gerade was die Drums angeht. Unsere Texte sind aus persönlichen Erlebnissen inspiriert, aber gleichzeitig so bildhaft gestaltet, dass man etwas für sich heraus ziehen kann. Zusammengefasst ist das Van Canto Thema „Glaub an dich“.


Neben eigenen Songs spielt ihr auch Cover Versionen. Ist es anders diese Stücke zu arrangieren als Eure eigenen? Und wo liegen die Unterschiede?
Bei eigenen Songs kann man natürlich viel einfacher umlenken, wenn man merkt, dass z.B. die Tonlage einem Sänger Probleme bereitet. Bei Coverversionen muss man zum Einen dem Original gerecht werden, gleichzeitig aber etwas finden, dass einem vom Original abhebt.

In einem anderen Interview habe ich gelesen, dass ihr das covert, was Euch gefällt, habt ihr alle einen ähnliche Musikgeschmack und seid euch da sofort einig? Oder wie sucht ihr aus, was ihr covert?
Unsere Musikgeschmäcker sind schon verschieden, aber unsere Coverversionen treffen die Schnittmenge ganz gut. Wir müssen mögen, was wir covern, sonst macht es keinen Sinn.

Erzählt mir bitte ein bisschen zur Entstehung Eurem aktuellen Album „Dawn oft he Brave“.
Es ist das 5. Van Canto Album und für uns das bisher „Rundeste“. Wir haben für die Aufnahmen mit 200 Van Canto Fans gearbeitet, die Chöre gesungen haben, was eine Riesenmotivation für den kompletten Produktionsprozess war.
Ansonsten haben wir zum ersten Mal mit Ronald Prent gearbeitet, der für den Mix verantwortlich war und einen tollen Job abgeliefert hat.


Wie sind bisher die Reaktionen auf das Album?
Super, was man ja auch an den tollen Besucherzahlen auf Tour sehen kann.

Euer Badaboom Video gefällt mir https://www.youtube.com/watch?v=Aeaz4s7q0Ag . Wie seid ihr auf die Geschichte gekommen? Könnt ihr mir mehr dazu erzählen?
Die Idee stammt von Sly. Wir fanden es einfach mal konsequent, dass wir nicht nur Gitarren imitieren, sondern auch unsere Helden. Gleichzeitig sind wir dann wieder Helden, die den Metal eben nicht seiner Gitarren berauben wollen. Es hat einfach riesig Spaß gemacht.

Ihr habt ja schon mit vielen Leuten gespielt und viel getourt. Gibt es noch eine Traum Band, mit der ihr gerne arbeiten würdet? Oder eine Traum-Tour, die Ihr Euch vorstellen könnt?
Auch hier würde jedes Mitglied was anderes sagen. Ich würde gerne mal mit Joey Tempest und Eric Adams die Bühne teilen.

Vielen Dank für dieses Interview!
Danke auch!

www.vancanto.de




PS: Stefans Kommentare zu den 7 Todsünden findet ihr hier




Autor: Autor: Stefanie Oepen Fotos: Band; S.Oepen
Eingetragen am: 2014-05-10

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