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Carillon
Fresh Act Dezember 2014


CARILLON wurde 2012 an der Universität Twente in Enschede gegründet. Die aktuelle Besetzung besteht seit etwa Beginn diesen Jahres. Ihre erste EP „Last Kamikaze“ ist vor kurzem erschienen. STALKER sprach mit der Band über die Entstehung und Entwicklung der Band...


Könntet ihr ein wenig über die Band erzählen, wie kam es zu der Gründung von CARILLON?
Kai: Ende 2011 hatten wir uns mit 4 Leuten dazu entschieden, gemeinsam Musik machen zu wollen. Wir haben alle an der Uni Twente in Enschede (NL) studiert. Kommen aber eigentlich alle aus NRW. Es gab die gleichen Interessen und generell war es irgendwie wie dieses Klischéé, dass man immer zusammen in der selben Kneipe gemeinsam einen trinken geht und dann aus einer anfänglichen Schnapsidee letztendlich eine Band entsteht. Gegründet haben wir uns dann 2012.

Wie kam es zu dem Bandnamen?
Sersch: Wie es halt meist so ist, kann man sich nie wirklich für einen Bandnamen entscheiden. Keiner scheint einem gut genug. Wir hatten keine Lust, einen Namen zu haben, wo wir uns als Band später ärgern, wenn man uns nur unter einem albernen Namen kennt. Dave Grohl findet ja z.B. auch den Namen „Foo Fighters“ kacke und die Broilers hatten auch einmal gesagt, dass eigentlich schon ziemlich schnell nach der Bandgründung bereut wurde, sich so genannt zu haben. Aber der Erfolg spricht bei denen natürlich eine andere Sprache.
Zurück zu uns. Ein Carillon ist ein Glockenspiel. Da wir alle damals an der Uni Twente studierten und das uns quasi verbunden hatte, kamen wir auf den Namen. Auf dem Uni-Gelände befindet sich ein großer Glockenturm, der hin und wieder vor sich hin klimpert. Gut hörbar von dem Studenten-Café aus, in dem wir uns immer zu einem Bierchen in den Lernpausen trafen. Und so kam man dann irgendwann auf den Namen.

Erzählt was über euch, die Bandmitglieder.
Kai: Ich und Sersch sind seit Geburt der Band bei CARILLON. Ich bin einer der Sänger und Bassist der Band. Mir macht es besonders viel Spaß, vor einer Menge Leute zu stehen und diese zu unterhalten. Auch wenn nur wenig Zuschauer zu einem Konzert kommen, bekommen die eine Show geboten, als würden wir in einem ausverkauften Stadion spielen.
Sersch spielt eine der zwei E-Gitarren. Auch er hat Entertainerqualitäten und unterstützt mich auf der Bühne. Ebenfalls übernimmt er den Gesangpart für ein paar Lieder.
Torben hat den Part von Marek übernommen, der aufgrund eines abgeschlossenen Studiums die Band Ende 2013 verließ. Aber Torben rockt das Ding von vorne bis hinten. Obwohl er der jüngste der Band ist, ist er musikalisch ein Athlet. Und trinkfest ist er sowieso. Sogar angeduselt haut er spontan schon mal ein Solo nach dem anderen raus, dass einem eine Gänsehaut verpasst.
Till ist der Drummer, der seit Anfang 2014 zu der Band gestoßen ist. Er war schon einige Jahre mit mir und Sersch befreundet, und nachdem der alte Drummer die Band verließ, war er der perfekte Ersatz für die leere Stelle. Zum einen kannte er die Lieder schon von den besuchten Konzerten, und zum anderen brachte mit seinem eigenem Stil und seinem Doublepedal neuen Schwung in die Musik der Band.
Till: Wir hatten aber alle schon vor CARILLON Erfahrungen mit Bands gemacht. Manche mehr, manche weniger. Ich denke, ich habe hier die meiste und unterschiedlichste Erfahrung gesammelt. Mit 14 spielte ich in einer Grungeband. Dann kam irgendwann Deutschpunk. Der wurde zu knüppligem Hardcore-Schrammel-Punk und später spielte ich auch einmal in einer Poprockband. Also von allem etwas.


Welche Musik spielt ihr und was zeichnet euch aus?
Till: Puh. Schwierige Frage. Wenn man uns in eine Schublade stecken müsste, müsste man besten vorher den ganzen Schrank zersägen und sich eine neue Schublade zusammen schustern. Es gibt schönen alternativen Hardrock, aber auch knackige Punk-Parts. Dann gibt’s nochmal schönes Kopfnicken und Rumgepöble und auch wiederum ruhigere Stellen, an denen man am liebsten seine bessere Hälfte im Arm hat. Melodic Alternative Hardpunkrock sozusagen.
Wenn man dann immernoch keinen Plan hat, wie wir uns anhören könnten, dann am besten einfach mal in die EP reinhören oder sich vorstellen, dass Motörhead, Rise Against, A Day To Remember und die Red Hot Chili Peppers einen gemeinsamen, womöglich ungezogenen Sohn gezeugt hätten.
Und das haben wir versucht, auf unserer EP in 5 Songs zu packen. Man soll durch die EP eine kleinen Vorgeschmack erhalten, was man bei einem Konzert so alles geboten bekommt. Wir haben lange überlegt und uns dann für diese 5 Songs entschieden. Wir finden, die repräsentieren unseren Stil zur Zeit am besten. Wir basteln aber auch schon fleißig an neuen Songs. Wir bekommen selbst ständig eine Gänsehaut, wenn wir proben, weil das einfach so viel Bock macht, und hoffen, dass das dem Publikum dann demnächst auch so geht, wenn wir Ihnen unsere Songs um die Ohren schmettern.
Torben: Was uns auszeichnet ist wahrscheinlich, dass wir 4 ziemlich verschiedene, aber auch recht gleiche Kerle sind. Spaß und Freude an der Musik steht immer im Vordergrund. Ich denke, das merkt man auch, wenn man uns auf der Bühne sieht. Wurde uns jedenfalls schon oft nach Auftritten gesagt. Man spürt wohl, dass einfach alles innerhalb der Band harmoniert. Und das wollen wir auch anhand unserer Musik nach außen tragen.

Was wollt ihr mit eurer Musik erreichen?
Kai: Die Weltherrschaft! Haha. Nein, an sich wollen wir, dass die Hörer genauso viel Spaß haben unsere Musik zu hören und auf unsere Konzerte zu gehen, wie wir es auch tun.
Wir möchten dem Publikum immer eine Show bieten, die im Kopf hängen bleibt, aber auch auf gewisse Dinge aufmerksam machen. Klar handeln unsere Lieder nicht nur vom typischen Sex, Drugs & Rock’n’Roll, sondern auch manchmal von gesellschaftskritischen Dingen oder Themen, die uns ankotzen. Wir spielen gern auf Benefiz-Veranstaltungen und freuen uns, wenn wir durch Musik etwas erreichen und auf wichtige Dinge aufmerksam machen können.
Und natürlich ist es der Traum von so gut wie jedem Musiker von seinem Hobby einmal leben zu können. Aber wir wissen natürlich auch, dass da viel Arbeit hinter steckt. Und eine Erfolgsgarantie gibt es nie. Wir haben mittlerweile gute Kontakte zu Musikern, Bands und anderen wichtigen Menschen der Branche machen können und hoffen nun natürlich, dass der Durchbruch irgendwann kommt. Nebenher studieren wir jedoch alle noch weiter, machen oder haben bereits eine Ausbildung. Wir stecken immernoch viel mehr in die Band, als das wir wiederbekommen. Also bezogen auf‘s Geld. Der Spaß und das Musizieren reicht uns aber immer noch, um an dieser Band festzuhalten. Wir quetschen uns gerne in mit Instrumenten im Tetris-Stil vollgestopfte Autos, um dann 200km zu fahren für eine Handvoll Zuschauer. Bereut haben wir das noch nie.


Wie sieht das aus mit einem Plattenvertrag, einem Album, Musikvideo und Co.?
Sersch: Einen Plattenvertrag haben wir noch nicht. Aber unsere CDs wurden schon an einige wichtige Leute geschickt, ihnen persönlich vorgespielt oder durch Leute, die jemanden kennen, die jemanden kennen, usw. an wichtige Leute weitergeleitet. Wie das halt so läuft in dem Business. Ohne Vitamin B läuft da wenig bis nichts. Zum Glück haben wir einen guten Freund, der viele Dinge für uns regeln kann und will. Sozusagen unser Manager. Gruß und fettes Dank geht hierbei raus an Julian.
Till: Ein Album haben wir noch nicht. Song-Material dazu jedoch schon zu genüge. Nur fehlt wieder mal das Geld. Wir haben einen Haufen Erspartes in die Entstehung unserer EP gesteckt, die wir auch nur durch Unterstützung von Freunden fertig stellen konnten. Ein kostengünstiges Studio inkl. Mixing und Mastering, sowie ein Freund, der das EP-Artwork sogar kostenlos für uns gemacht hat (Danke an Flo von eLSD), haben uns schon sehr viel geholfen und das alles erst möglich gemacht. Unser erstes Baby muss dann aber nun auch langsam mal erwachsen werden.
Torben: Ein Musikvideo ist in Planung. Das Konzept zum Song „Damned If You Do“ (auch auf der EP) steht fast und im Dezember wird dann angefangen zu drehen. Haben Bock!

Was sind eure Ziele für die kommenden Monate?
Kai: Ja, ganz oben auf der Liste steht nun erstmal das besagte Musikvideo und ein paar Konzerte, die wir noch spielen werden. Dann wird sich fleißig für Festivals beworben und insgeheim hofft man natürlich irgendwann einen Anruf oder eine Mail zu bekommen in der es darum geht, dass man uns so geil findet, dass man uns unterstützen will. Sprich auf ein Label zu kommen.
Des Weiteren wird halt weiterhin viel geprobt und versucht, durch Konzerte, die Musik, Merchandise und Promo auf uns aufmerksam zu machen.
Torben: Und natürlich kommen in nächster Zeit unsere Songs auch auf iTunes, Amazon, Spotify und Co. Online. Auf unserer Facebook-Page und auf Soundcloud kann man die EP jetzt schon kostenlos anhören. Wir versuchen natürlich, unsere Musik nicht nur durch Livepräsenz zu verbreiten. Wir finden, das ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Für kleine Bands wird es halt wirklich immer schwieriger, gescheit Fuß zu fassen und bekannt zu werden.

https://www.facebook.com/carillonband
http://www.carillonrock.com/


Autor: Guido Wegener, transl. K.Weber, Photos © Lennart Bode
Eingetragen am: 2014-12-01

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