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Sabachthani
STALKERs Fresh Act – Juli 2007


Diese schwedische Band besteht bereits seit 2002 und brachte gerade ihr neues drittes Demo „Miserable Endings“ auf den Markt, das aber hoffentlich einen Neuanfang für die Band bedeutet. Zumindest haben sie damit unsere Aufmerksamkeit geweckt, lest weiter und ihr könnt erfahren warum...



Wer seid ihr? Stellt doch mal jedes Bandmitglied mit typischen Eigenschaften, Macken etc. vor.
Martin: Naja, da gibt es Ulf am Bass, einer der Bandgründer. Ulf ist sehr intelligent und weiß das auch. Er scheint über einfach alles eine Menge zu wissen, was gut ist, außer wenn er mal doch nicht recht hat. Und was seine Fähigkeiten am Bass betrifft – er ist ein echter Künstler. Es gibt nicht mehr zu sagen. Groß und haarig, kann er als der Metaller in der Band durchgehen, aber in Wirklichkeit ist er eher wie ein großer Teddybär. Sanft und freundlich.

Dann gibt’s Nils-David am Schlagzeug, auch ein Gründungsmitglied. Was bei ihm auffällt, wenn du ihn triffst: Wie still er ist, an der Grenze zur Schüchternheit. Er murmelt viel, und ich glaube nicht, dass ich ihn jemals rumbrüllen oder seine Stimme erheben gehört hätte. Es gibt definitiv was Gequältes an ihm. Ein Mann mit Visionen. Und hinter dem Schlagzeug ist er der Herzschlag des Schicksals. All das und sein gutes Aussehen, kein Wunder, dass er die meisten Groupies abkriegt.

Johan spielt Gitarre und ist hauptsächlich fürs Abmischen unserer Songs verantwortlich. Wenn ich eine treibende Kraft in der Band definieren sollte, dann wäre es Johan. Es ist schwer zu ignorieren, wie intensiv er sich er Band und allem drumherum widmet. Er tritt dem Rest von uns in den Arsch, wenn wir zu faul werden. Etwas ist lustig an Johan, er ist oft so skeptisch, was neue Riffs oder Songs angeht. Schließlich wendet sich das dann genau ins Gegenteil, und er wird derjenige, der die Musik am meisten mag. Ein Experte, was das Auffetten meiner Riff-Ideen angeht (wofür ich wirklich dankbar bin). Johan ist fast ausschließlich schwarz angezogen und versucht gerade, seine lange rote Mähne wieder wachsen zu lassen, nachdem er sie kurz geschnitten hat.

Unsere neueste Erwerbung für die Band ist Erik, der auch Gitarre spielt. Es ist schwer zu glauben, dass er der jüngste in der Band ist, da eroft erwachsener agiert als der Rest von uns zusammen... man beachte, ich sagte oft. Da gibt es diese Art von Humor, die er und Johan teilen, die uns alle manchmal im wahrsten Sinn des Wortes außer Gefecht setzt. Abgesehen davon, bleibt er voll konzentriert. Erik ist eine wahre Inspirationsquelle. Ich weiss nicht, ob es einem Menschen wirklich möglich ist, so wie er mit so vielen neuen Riffs jede Woche anzukommen. Aber er kriegt es hin, und die sind alle auch noch gut! Vielleicht ist er kein Mensch? Er hat lange schwarze Haare (manchmal purpurrot), er ist blass und dünn und trägt manchmal Klamotten wie so eine Art düsterer Hippie.

Und dann bin noch ich da ... Martin, ich singe und bin auch ein Gründungsmitglied.

Ulf: Damit Martin nicht so leicht davonkommt: Er ist ein guter Freund und guter Sänger mit vielen wirklich interessanten Ideen für den musikalischen Schaffensprozess. Ebenso wie Johan ist er ein anspruchsvolles Bandmitglied, was wir alle oft wirklich notwendig haben.



Wo kommt ihr her?
Wir sind aus Linköping und Norrköping, zwei Nachbarstädte in Mittelschweden.

Was bedeutet der Bandname, und woher kommt er?
Martin: Sabachthani kommt vom Satz "eloi, eloi, lama sabachthani?", angeblich von Jesus am Kreuz geäußert. Das ist Aramäisch und bedeutet „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Was macht ihr für Musik, eurer eigenen Definition nach?
Martin: Naja, wie schon auf MySpace ersichtlich, spielen wir sowas wie Gothic/Death/Progressiv Metal. Ich glaube aber nicht, dass es so einfach ist. Natürlich ist es einfacher, eine Band zu finden, wenn alles nach Genre sortiert ist, denn du könntest so etwas entdecken, was in etwa deinen Erwartungen entspricht. Aber um die Musik wirklich zu verstehen... nein. Wir spielen emotionelle Musik, die berühren soll. Wir spielen die Wut, die Schönheit und den Verlust.

Wie hat alles angefangen?
Martin: Ulf und ich saßen in einem Cafe in Linköping und hörten die Judas Christ CD von Tiamat an. Das war das erste oder zweite Mal, dass wir uns trafen... Jedenfalls dachten wir, dass es cool wäre, so eine Musik zu spielen – eingängigen Gothrock. Durch einen gemeinsamen Freund fanden wir einen Drummer und fingen an zu proben. Wir entdeckten jedoch bald, dass „eingängigen Gothrock“ spielen nicht so lustig war, oder besonders anspruchsvoll. Also breiteten unsere Schwingen ein wenig aus und wurden, was heute Sabachthani sind.
Ulf: Obwohl Johan und Erik nicht von Anfang an in der Band waren, hab ich mit ihnen mehrere Jahre in verschiedenen Formationen gespielt, und sie zu Sabachthani zu holen, war eine natürliche Entwicklung.



Wer sind eure Vorbilder, was sind eure wichtigsten musikalischen Einflüsse?
Martin: Ich bin nicht sicher, ob ich irgendwelche Idole habe. Aber es gibt eine Menge Acts und Leute, die ich sehr respektiere, wie etwa (um einige zu nennen) Johan Edlund, Björk, Nick Cave, Anathema, My Dying Bride und David Eugene Edwards (von Sixteen Horsepower).
Ulf: Ich habe zu viele Idole, die ich hier nennen könnte (jedoch weniger Metal, als du wahrscheinlich erwartest), aber beim Komponieren bin ich von ihnen, so glaube ich, nicht wirklich beeinflusst, also dass ich versuchen würde, so wie sie zu klingen. Ich versuche einfach, die einzelnen Teile der Musik aus meinem eigenen Kopf zusammenzubasteln.

Ich habe euch mit My Dying Bride verglichen, verärgert euch das?
Martin: Den Vergleich mit My Dying Bride haben wir mehr oder weniger erwartet, als wir die CD verschickten. Heißt das, dass wir glauben, wie My Dying Bride zu klingen? Nicht wirklich. Oder heißt das, dass wir versuchen, wie sie zu klingen – keinesfalls. Ich räume ein, dass die meisten, die uns hören, an My Dying Bride denken, würde ich auch tun, wenn ich uns das erste Mal hörte, aber ich glaube, die Leute werden angenehm überrascht sein, wenn sie diesen Gedanken für ein paar weitere Durchläufe wegstecken.
Eine andere Sichtweise: Vergleiche doch mehrere Powermetal oder Black Metal Bands oder sowas miteinander. Dann glaubst du, dass sie alle irgendwie gleich klingen. Das ist der Stil ihrer Musik. Ganz einfach. Wenn du unsere Musik hörst, wirst du uns natürlich mit Bands eines ähnlichen Stils vergleichen. Was für uns schlecht ist (oder auch wirklich gut), dass wir einen eher raren Stil spielen. Aber um deine Frage konkret zu beantworten: Nein.

Wen oder was wollt ihr mit eurer Musik erreichen?
Martin: Da gibt es keine bestimmte Zielgruppe, die wir erreichen wollen. Ich würde sagen, wir möchten jeden erreichen, der für unsere Musik offen ist. Ich finde es aber besonders befriedigend, wenn wir jemanden bekehren können, der sich sonst diese Musik nicht anhört. Was ich persönlich erreichen will: Beim Hörer dieselben Gefühle auszulösen, die wir bei den Proben haben - die Augen schließen und sich ganz der Musik hingeben.



Wer schreibt die Musik / Texte, oder sind alle in der Band eingebunden?
Martin: Songwriting ist eine Last, die wir uns teilen. Wir haben aber unterschiedliche Vorgangsweisen. Ulf schreibt oft zu Hause komplette Songs, und wenn wir zusammen kommen, sagt er uns einfach, was wir zu tun haben, ich frage „Kann ich hier singen?“ und er „Klar“, und wir spielen. Johan und Erik schreiben ständig eine Menge Riffs, selten einen kompletten Song, aber ein Reisen-Musik-Puzzle für uns alle. Ich kann Wochen damit verbringen, nur einen Song fertig zu kriegen, ich summe oder pfeife ihn, um ihn im Kopf zu behalten, bis er so weit ist, ihn dem Rest der Band zu präsentieren. Nils-David ist vielleicht der inaktivste Songwriter, aber seine wenigen Riffs sind wohl die besten, die wir haben. Alles in allem sind wir ein ziemlich demokratischer Haufen. Wir legen Wert darauf, eine Idee niemals zu verwerfen, ohne sie vorher getestet zu haben, und oft töten wir unsere Lieblinge. Die Texte hingegen sind alle von mir... ebenso wie 95 % der Gesangsmelodien.
Ulf: Wenn ich mir Miserable Endings anhöre, kann ich leicht unsere unterschiedlichen Stile beim Songwriting auseinanderhalten. Auf unseren älteren Demos habe ich das meiste komponiert, und wir haben nicht so eine Vielfalt gehabt wie heute. Ich bin sehr froh über unsere neue Methode.

Woher kommen die Ideen für die Texte?
Martin: Es gibt keine Haupt-Inspirationsquelle. Ich werden von allem um mich herum inspiriert, das kann ein Foto in einem Magazin sein, ein gutes Buch oder ein Lauf durch den Wald, wenn es regnet. Manchmal wache ich am Morgen auf mit einer Idee für einen Text, manchmal sehr deutlich, sodass ich mich nicht entsinne, ob ich das nun geträumt habe oder von irgendwo anders beeinflusst worden bin. Dann muss ich es sofort aufschreiben, sonst ist es weg. The Skull of an Angel ist eine dieser Ideen, ich habe sie zuerst als Gedicht geschrieben, um mich daran zu erinnern, später wurde daraus ein Songtext.

Was macht ihr, wenn ihr nicht in der Band aktiv seid (Studium, Beruf)?
Martin: Ich, Erik und Nils-David haben unseren täglichen Broterwerb. Ulf und Johan studieren.

Denkt euch nen Werbeslogan für euch aus!
Martin: Ein Slogan wäre sehr oberflächlich, glaube ich. Unser Name hat schon was Bedeutungsschwangeres, der beim Hörer ein bestimmtes Gefühl auslöst. Natürlich müssen sie im Internet nach dessen Bedeutung suchen (oder sie wissen es sogar schon, manchmal kommt das vor), aber für mich ist es immer spannender, selbst etwas über eine Band, die ich mag, herauszufinden. Außerdem, sind Slogans nicht total 80s?

Würdet ihr eure Seele an den Teufel verkaufen, um berühmt zu werden?
Martin: Da mach ich lieber keine Witze darüber, ob wir überhaupt eine Seele haben. Ich persönlich schere mich einen Dreck ums Berühmtsein. Wenn die Jungs es so wollen, hoffe ich, dass es mal passiert, aber ich bin zufrieden damit, in einer Band zu sein und Musik zu machen. Das heißt also wohl nein.
Ulf: Nachdem der alte Bastard wahrscheinlich lieber ne Flasche Scotch hätte, wäre das wohl eine voreilige Sache.

Wofür würdet ihr euch entscheiden, wenn ihr zwischen Sex, Drugs oder Rock´n´Roll wählen müsstet?
Martin: Naja, wenn Rock´n´Roll der echte Rock´n´Roll ist, dann liefert er ja zugleich alles andere mit. Also ist die Entscheidung eine offensichtliche, oder etwa nicht?



Was ist euer Traum, woher holt ihr eure Motivation?
Martin: Mein Traum hat sich zum Teil schon erfüllt. Ich singe in einer Band, die genau die Musik macht, die ich mir anhören würde, wenn ich nur ein Fan wäre. Die Fortsetzung dieses Traumes wäre eine Welttournee, denke ich, und all die wunderbaren Leute treffen, die unsere Musik hören und uns täglich per Internet unterstützen.
Das mit der Motivation ist nicht so einfach. Woher bekommt ein Autor seine Motivation für einen Roman? Woher bekommt ein Maler die Motivation zum Malen eines Bildes? Klar, wenn es normale Jobs wären, gäbe es eine einfache Antwort. Geld. Aber das sind keine normalen Jobs. Ich glaube nicht, dass du das, was wir machen, nur für die Kohle machen kannst, denn das würde alles verderben. Den künstlerischen Aspekt zumindest. Ich glaube, es geht eher um Selbstverwirklichung... und wenn du das erreichst, wenn du dir selbst auf die Schultern klopfst, zufrieden bist, weil du weißt, du hast was erreicht, oder zuzuhören, was andere über deine Kunst denken, das sind gute Wege dazu. Also... ich glaube, unsere Motivation kommt hauptsächlich vom Willen, unseren Sound und unser Songwriting zu perfektionieren.

Was macht ihr, wenn es nix mit eurer Musikkarriere wird?
Martin: Ich würde wahrscheinlich mit Musik weitermachen, so oder so, ob große Karriere oder nicht. Ansonsten suche ich mir einen Job, wo ich viel schreiben kann, damit ich all diese seltsamen Ideen aus meinem Kopf rauskriege.
Ulf: Ich würde zur See gehen und dort weiter Musik machen.

Was war der aufregendste/enttäuschendste Moment der Bandgeschichte?
Martin: Ich war verrückt vor Freude, als ich die erste Review von Miserable Endings las (9 von 10 Punkten bei metal-mayhem.co.uk)

Was war das Verrückteste, das euch passiert ist?
Martin: Ich bin nicht sicher, ob es als absurd durchgeht, aber es gab diesen Gig in einer kleinen Stadt, die ich nicht namentlich nennen will, der zumindest seltsam war. Es war im Spätherbst, es war also kalt und dunkel. Und an diesem Abend lag alles in einem Nebel, der am Boden hing, als ob er Angst hätte, in den Himmel gesaugt zu werden. Es war also sehr schwer, irgendwas zu erkennen, schon auf der Anreise. Wir fuhren an einem großen verlassenen Sägewerk vorbei, kurz bevor wir diese Stadt erreichten, und wir machten Witze, warum es so verlassen aussah usw. Klingt das nicht schon wie eine perfekte Horror-Story?
Naja, sowas kommt jetzt nicht, aber es war der Eindruck, den wir hatten... dass die Leute irgendwie seltsam waren und jeden Augenkontakt vermieden. Da gab es auch diesen Typen mit Käppi, ich glaube blau, so tief runtergezogen, dass es aussah, als fehlte darunter ein Teil seines Kopfes. Kein normal gebauter Kopf könnte da reinpassen. Hast du HP Lovecraft gelesen? Die Kleinstadt, die er in seinen Büchern beschreibt (Innsmouth, glaube ich), genauso sah es dort aus. Als ob wir einen Gig in einer anderen Dimension hätten.
Ulf: Für mich ist es, dass ich die Jungs von der Band kennenlernte. Seitdem ist es ein wilder Trip, der nicht zu Ende geht.

Was passierte bei eurem besten/eurem schlechtesten Gig?
Martin: Da haben wir wohl unterschiedliche Ansichten. Ich weiß, dass Nils-David wohl jenen Gig nennen würde, wo er rückwärts mit dem Sessel von der Bühne rutschte. Wir spielten auf so einer kleinen Bühne, dass er den gesamten Gig über mehr oder weniger auf der letzten Kante balancierte und, wenig überraschend, tatsächlich mal runterfiel.
Ich, ich hasse es, wenn wir vor einem Gig keinen Soundcheck haben. Da unsere Musik sehr dynamisch ist, hör ich mich dann gar nicht mehr, wenn ich clean singe. Bisher hatten wir keine wirklich schlechten Gigs, denn das sind ja nur kleine Probleme.
Die beste Show war wohl, als mein Kopf mit Ulfs Bass zusammenstieß. Wieder war es eine winzige Bühne, ich hüpfte wie besessen rum,und dann plötzlich... „wumms“! Und wir spielten einfach weiter, hinterher hatte ich fürchterliches Schädelbrummen.
Also, was ist daran so toll, fragst du dich jetzt sicher. Die Energie, meine ich. Die Energie.



Euer Song soll als Hintergrundmusik in nem Spot für Slipeinlagen verwendet werden, seid ihr einverstanden?
Martin: Klar, aber es sollte schon was Künstlerisches und Originelles sein.
Ulf: Kriegen wir dann Gratisproben?

Auf welchen eurer Songs seid ihr am meisten stolz, und warum?
Martin: Ich bin nicht auf einen Song mehr stolz als auf einen anderen, den wir geschrieben haben. Teile von Songs ragen für mich allerdings heraus, wie der Mittelteil von Josephine Sleeper, wo Nils-Davids Drumming den Song hervorhebt. Oder bei The Thief und Fallen, wenn Johans Gitarrenmelodie pure Schönheit verkörpert. Ich glaube, es sind diese Dinge, die mich auf jeden Song stolz machen. Die kleinen Details, die wir alle beigetragen haben.
Ulf: Ich mag jeden einzelnen. Warum? Weil es tolle Songs sind und etwas, das wir mit unseren eigenen Händen und Köpfen erschaffen haben, dieses Gefühl ist unschlagbar.

Was findet ihr toll/total beschissen am Musikerdasein?
Martin: Cool sind all die netten Leute aus aller Welt, die wir kennen lernen. Leute, die wir sonst nie kennen würden, wenn wir unsere Musik nicht hätten. Was beschissen ist, damit lässt sich nicht wirklich gutes Geld machen. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.

Würdet ihr beim Eurovisions- oder Idols-Contest mitmachen?
Martin: Nein. Du hast vorher danach gefragt, ob wir dem Teufel unsere Seelen verkaufen würden. Ich glaube, wenn es ein Wesen gäbe, das noch böser als der Teufel wäre (wenn ich mal annehme, dass der Teufel existiert), dann sind diese Wettbewerbe das Werk dieses Wesens. Wenn jedoch der Rest der Band das unbedingt machen wollte ... dann müssen sie es verdammt nochmal ohne mich tun.

Mit welchen Bands würdet ihr gerne auf Tour gehen?
Martin: Mit solchen, die einen anderen Stil spielen. Ich kann jetzt keine bestimmte Band nennen, aber definitiv kein Metal. Wenn wir sowas täten, wäre es wohl schwierig fürs – und mit dem - Publikum...

Was ist in naher Zukunft geplant?
Martin: Wir gehen mit ziemlicher Sicherheit bald ins Studio, um unser neues Album aufzunehmen, eine Neuaufnahme unseres zweiten Demos. Wir glauben, dass das Songmaterial dort eine etwas bessere Produktion verdient als die, die wir damals machen konnten. Wir werden auch einige Songs etwas verändern. Wir haben uns seitdem weiterentwickelt, ebenso also auch die Songs. Und außerdem werden wir gegen Ende Sommer einige Gigs spielen.

Oh... und wir werden eine neue Homepage kreieren, eine, die etwas respektabler aussieht als die derzeitige.

www.sabachthani.org
http://www.myspace.com/sabachthanisweden
Autor: Klaudia Weber, photos: Sabachthani
Eingetragen am: 2007-07-01

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