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Autumn: Eine umweltfreundliche Band!

„My new time“, ein vielversprechender Titel für das neue Album der holländischen Gothic Rocker Autumn, und sie werden sicher der Szene ihren Stempel aufsetzen, ebenso wie ihre erfolgreichen Landsleute und Genre-Kollegen Within Temptation und After Forever. STALKER plauderte mit Sängerin Nienke de Jong über die Definition von Erfolg, die Rechte von Tieren und ihre neue positive Einstellung.



Wie geht´s, wie steht´s?
Oh, ganz gut (lacht), etwas müde, denn ich habe den ganzen Tag über Interviews gegeben, und du willst immer das Richtige sagen, also konzentrierst du dich andauernd und wirst etwas verwirrt, aber es ist nett, mit so vielen netten Leuten zu plaudern, die meisten sind sehr freundlich und enthusiastisch.

Und ich bin sicher, du hast eine Menge zu sagen!
Oh ja! Ich plaudere recht gern! Es ist schwerer, mich zum Schweigen zu bringen als zum Reden! (lacht)

Wieso wurden die Interviews letzte Woche gecancelt?
Ah, dieses Graveland-Studio, das wir hier haben, ist mitten in einem Umbau- und Erweiterungsprozeß, und da ging was schief; dann hatte ich noch dieses Foto-Shooting für das Cover des Aardschok-Magazins, da ging was schief und wir mussten es nochmal machen – und das war genau am Tag der Interviews.

Wie ging die Sache aus?
Gut! Wir machten das Cover zusammen mit Floor von After Forever, und es war echt nett und sieht echt toll aus, also ist nun alles OK!

Wie steht es mit dem neuen Album, wie glücklich bist du darüber?
Total! Bin ich, echt! Ich war immer aufgeregt, natürlich, neue Dinge, neue CDs, neue Abenteuer, aber ich war vorher wohl noch nie so stolz.

Worauf bist du so stolz?
Es passt genau zu meinem musikalischen Geschmack, und wenn du immer in einer Gruppe mit sechs Leuten bist, ist es immer ein Gruppenprozess, du kannst nicht immer völlig mit allem zufrieden sein. Es kann 9 von 10 Dingen geben, die toll sind, und nur eines, mit dem du unzufrieden bist und das du anders machen wolltest. Aber dieses Mal passte alles wunderbar, und wir sind ALLE sehr zufrieden mit dem Endprodukt, es ist toll geworden, einfach alles, das Artwork, die Texte, die Musik, alles!

Warum ist dies nur beim neuen Album der Fall, was hat sich seit der letzten CD geändert, was ist jetzt so anders?
Ich glaube, vor einiger Zeit, vor ein paar Jahren, stellte sich heraus, dass wir einen falschen Deal hatten. Das Label war nicht schlecht, ich würde nichts Schlechtes über sie sagen, es passte nur nicht zusammen, und einige Leute verließen die Band, also war diese Zeit ziemlich schlimm. Wir wussten nicht so recht, in welche Richtung das Ganze gehen soll, oder ob wir aufhören sollten, wäre schade natürlich, also besannen wir uns auf unsere Ursprünge, warum wir überhaupt mit der Musik anfingen. Und das war eben, uns selbst zufrieden zu stellen, etwas zu tun, das uns am Herzen liegt, unseren Herzensbedürfnissen nachkommen. Manchmal in einer Band, wenn du es schon lange mit einem falschen Deal oder den falschen Leuten zu tun hast, passieren schlimme Dinge, und als ich nachdachte „was will ich von der Musik? Was ist mir wichtig?“ und es gab nichts zu verlieren, warum also nicht diese Düsternis loslassen und all die Negativität, sich von Erwartungen lösen und den Meinungen anderer Leute – und genau dieses Gefühl wurde in dieses Album umgewandelt!



Ich schätze, das erklärt auch den Albumtitel...
Oh ja, genau! Du findest es vielleicht gewagt, aber es ist die Wahrheit, und die Wahrheit ist niemals ein Wagnis! Es ist eine neue Zeit für uns, ausbrechen aus alten Gewohnheiten und so...

Also ist diese optimistische Sichtweise deine persönliche oder gilt das für Autumn als Band?
Eigentlich beides. Da wir offensichtlich nicht wussten, was wir von der Zukunft zu erwarten haben, fingen wir mit der Pre-Produktion des Albums an, schrieben über 40 Songs und sahen uns nach neuen Labels um, sozusagen (lacht). Es gab keinerlei Sicherheiten für uns, und es sollte schließlich wirklich toll entwickeln, die CD wurde perfekt, also alles in allem ein Neuanfang für uns! Wir wussten nicht, ob wir eine Zukunft haben, also dachten wir, das wichtigste sei, das Album zu veröffentlichen, und wenn es auch das letzte ist, was wir auf dieser Welt machen und falls es auch die Leute hassten, zumindest könnten wir uns in die Augen sehen und wissen, dass wir das taten, was uns am Herzen lag!

Und von eurem eigenen Standpunkt aus, seht ihr euch selbst als erfolgreich?
Naja, ich war mit der Fertigstellung des Graveland-Studios beschäftigt, und als wir endlich das Album aufnahmen, wurde es stressig, alles passierte gleichzeitig, das Studio und die Musik, beides sind Vollzeit-Jobs, aber alle waren verständnisvoll und gaben mir Zeit, alles fertig zu kriegen, während sie die Songs schrieben, und als ich soweit war, sprang ich ein und half. Jens und Mats, die Gitarristen, hatten damals viel Inspiration und schrieben die meisten Texte, ich kenne sie seit Jahren, wir waren gemeinsam auf Urlaub und kennen unsere Eltern, haben dieselben Ansichten und so, also half das wirklich. Ich war aber auch ziemlich down, dass ich nicht so helfen konnte, aber es gibt immer ein Morgen, aber das Studio ist auch wichtig, jedoch bin ich mir sicher, dass die Zukunft noch mehr für uns bereit hält!

In diesem Fall, wenn ihr euch so gut kennt, hilft es sicher, die Texte so zu singen mit dem Verständnis, was die andere Person gemeint hat, und es auszudrücken...
Oh ja, dieses Album ist das bisher intimste, die Texte sind sehr persönlich, es geht um Dinge, mit denen sich jeder identifizieren kann, Persönliches und Beziehungskisten, auch der Druck im Alltag, der dich dazu bringt, in jedem Aspekt deines Lebens, die Leute spüren, dass es so viele Verpflichtungen zu erfüllen gibt, die Welt, in der wir leben, ist hart! Du hast ständig das Gefühl, dass du schlank und hübsch sein, eine tolle Karriere und tolle Freunde haben musst, und perfekten Sex und so, die Leute erfahren diesen Druck, der es uns bewusst macht, dass Leute älter werden und fühlen, nicht länger mit dieser Perfektion mithalten zu können. Es ist so menschlich, so alltäglich...

Ich mag diesen „Forget to Remember“-Song...
Ich mag ihn auch! Es geht um Ausbrechen, nicht länger tun, was andere wollen, du kannst Erwartungen der Leute nur bis zu einem gewissen Punkt erfüllen, und wenn du ausbrichst, fangen die Leute an zu sehen und zu erkennen, dass es sinnlos ist und Zeit, dich gehen zu lassen. Aber das kann die schlimmste Zeit im Leben sein, nicht voll zu leben, aber dann zu erkennen, was das deine ist und die Kraft finden, es endlich zu tun. Du kannst das in der Schule erleben, mit Eltern, dein ganzes Leben lang, aber am Ende wirst du reifer und lernst endlich, deinem eigenen Herzen zu folgen!



Welche Art von Erfahrung hast du gemacht, was hat dich dazu gebracht, zu lernen und zu erkennen, was das beste für dich ist? Oder hattest du immer Unterstützung und Verständnis von Eltern und so?
Oh ja ja, klar! Ich bin ein gutes Beispiel, wie das Leben sein kann – die Hölle! Aber das soll jetzt kein Mitleid erregen (macht auf traurig) „oh, schau mal, sie hatte sooo ein hartes Leben“, aber mein Weg war länger, und als ich jünger war, gab es eine Reihe von Rückschlägen, was nicht gerade dein Selbstwertgefühl unterstützt, und es dauert ein paar Jahre, bis du den Mut findest, deine eigenen Entscheidungen zu treffen, und diese Erfahrung hab ich sicherlich gemacht. Und es ist erst jetzt, dass ich weiß, was ich wirklich will und was ich wirklich wert bin, also wachse ich in dieses Leben, das ich wirklich will, aber es dauerte Jahre und Jahre... ich bin schon ne Handvoll!

Klingt gut! Aber wie bereits gesagt, über schlank und hübsch sein zu müssen, besonders im Kontext der holländischen Metal-Szene, es gibt da einige Künstlerinnen, und du bist auch ein Teil davon...
Yep! Als wir anfingen, war ich dessen sehr bewusst, und damals war ich auch jünger, aber dennoch, es lässt sich nicht verleugnen, dass du IMMER daran denkst, dass du mit anderen verglichen wirst oder so, aber das ist alltägliche Tatsache, denn es gibt natürlich einige Sängerinnen in Holland. Aber andererseits, so viele Frauen erfahren dasselbe, wenn du dir nur all diese Magazincover ansiehst mit diesen gestylten Bildern, und das ist der Punkt, das mit dir selbst zu vergleichen hat keinen Sinn, keinen Sinn!!! Es entzieht dir nur wertvolle Energie, schafft nichts Gutes, aber es ist auch schwer, es nicht zu tun, zu vergleichen, denn so bist du, blablabla, aber natürlich hat jeder so seine Zeiten, zumindest einmal im Monat. Aber am Ende fängst du an, dich selbst zu akzeptieren. Und so bin ich, ich hab meine Stärken und meine Besonderheiten, und ich bin in diesem Aspekt nicht perfekt, aber diese andere Person ist es auch nicht, also spielt es keine Rolle! Und mit den Jahren wird es immer leichter! Verdammt, ich klinge schon wie eine alte Schachtel...

Du hast Fans aus dem Ausland erwähnt, die nach Holland zu euren Shows kommen, bedeutet das, dass ihr die Underground-Szene verläßt?
Naja, ich würde noch immer sagen, dass wir ziemlich Underground sind, offensichtlich war unsere CD in diesen Ländern vorher nicht erhältlich. Aber nun sind wir bei einem größeren Label, aber vorher mussten die Leute alles per Internet finden, und ich erachte After Forever noch immer als ziemlich Underground, nur Bands wie Within Temptation sicher nicht mehr. Jedoch sind wir nie im Radio oder im TV, wir sind nicht Mainstream, also würde ich uns noch immer als ziemlich Underground sehen. Und es ist nett, dass wir bei diesem Independent Label sind, das sich eher auf den Underground konzentriert, denn sowas haben wir in den letzten Jahren vermisst, und Major Labels denken nicht an den Underground, sie konzentrieren sich auf die größeren Medien, TV und Radio, und diese Musik wird dort nicht gespielt, das gilt auch für viele andere Länder. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber in Deutschland zum Beispiel gibt es nicht so viel Rock im Mainstream TV und Radio.

Aber stört es dich, ich meine, wärst du lieber groß bei wichtigen Medien oder bliebst du lieber im Underground, oder denkst du darüber nach? Ist das wichtig?
Ahem... ich glaube, das war mir mal sehr wichtig, denn ich war eine sehr unsichere Person, und als die Band größer wurde, brachte es mir mehr Selbstvertrauen: „Die Leute mögen es, das heißt sie mögen mich auch ein bisschen“, so fühlte ich mich besser. Nun ist mein Leben im Lot, ich fühle mich gut, bin sehr stolz auf die Band und das neue Album, also hab ich so schon meinen Bonus weg. Wenn wir neue Fans gewinnen und mehr ins Ausland kommen, wäre das noch mehr Bonus, aber ich bin schon so glücklich, sodass Konzerte spielen für mich das größte ist. Ich würde gerne mehr auftreten, nicht nur gerade da, wo die CD erschien, aber mit dem größeren Label haben wir wohl auch mehr Raum!

Die Welt gehört euch!
Tasss isss serrrrr-serrrr korrrekkkt! (spricht mit seltsamem Akzent)



Bist du nervös vor dem Auftritt?
Naja, das hängt vom Publikum und der Stimmung ab, manchmal mach ich mir fast in die Hose, manchmal will ich nur nach Hause... aber nun bin ich leicht nervös wegen dem neuen Material. Es ist immer so, wenn du was Neues herausbringst, da geht es an die Nerven, aber meistens bin ich eher „hell-yeah, bring it on, baby!”

Gut, dass um dich so viele Männer sind, da fühlst du dich wohl sicherer...
Ich hab schon selber was dafür getan und spielte in einer nahe gelegenen Kneipe, ganz alleine, jeden Monat auf meiner Gitarre, nur um dieses Lampenfieber in den Griff zu kriegen. Und ich sagte mir selbst (mit piepsiger Mädchen-Stimme) „Ich schaffe das alleine, und wenn ich es hier schaffe, schaffe ich es überall!“

Wie eine richtige Erwachsene!
(lacht) Genau! Und es war echt eine extreme Erfahrung, so wie nackt auf der Straße rumlaufen, und ich fühlte mich „wooooooo-hooooooo!!!“

Naja, toll, aber ich glaube, es ist noch immer was anderes, eine Show zu spielen und dann nach Hause zu gehen, oder auf Tour zu sein, also wie kommst du mit den Jungs auf Tour zurecht?
Naja... keiner in der Band ist ein großartiger Trinker, und wir haben nur einen Raucher... wir sind ziemlich normal. Ich hatte so meine wilde Zeit, wenn du viel auf Tour bist, kannst du da Unmengen trinken, daher muss es strikt zugehen. Jetzt behaupten die Jungs immer, dass wir eine Coca-Cola-Band sind. Wir haben einen neuen Bassisten, der gerne und viel trinkt, also brachte er Rock´n´Roll zurück! Wenn wir touren, kommt der Opening Act immer an und schnorrt Bier, denn jeder weiß, dass wir nicht viel trinken. Es ist OK, wir sind keine Teenager mehr, eher reserviert, nicht mehr so wie „jeden Abend besoffen, alles f###en, was nicht schnell genug auf nem Baum ist, die Bar zertrümmern“... Jeder macht das mal durch; wenn eine Band nen Vertrag kriegt und anfängt zu touren, sind sie alle so dünn, und in nur einem Jahr sie fett geworden, daran ist nur das Bier schuld! Und dann überlegst du, ob wirklich die Musik das aus dir macht. Wenn du das ernst nimmst, solltest du nicht total besoffen rumlaufen – das ist respektlos und arrogant deinem Publikum gegenüber, du solltest deine Fans mehr schätzen. Ich mag am meisten die Leute, die abseits der Bühne auf Rock´n´Roll machen, aber auf der Bühne ernsthaft und mit Respekt ihren Job erledigen.

Zurück zum Rock´n´Roll Dschungel, was hast du Verrücktes getan?
Wo-ho-ho, das willst du gar nicht wissen!

Ho-ho, will ich doch!
Oh ja... yeah... vor ein paar Wochen gab es eine MTV-Party, und ich arbeite für MTV, in einem neuen Gebäude, und natürlich waren Getränke gratis, also hatte ich einiges intus, als mich dieser Typ anquatschte: „Ich hörte, du bist in einer Band, ich hab dich schon ne Weile beobachtet, du hast eine tolle Persönlichkeit, siehst toll aus bla-bla-bla“. Ich dachte natürlich, das sei ein besoffener Verrückter, der mir nur an die Wäsche will, und wimmelte ihn ab, war echt unfreundlich. Dann erklärte mir jemand, dass dieser Typ echt wichtig und bedeutend ist und uns einen Karriereschub verpassen kann... Ups! Naja, dumm gelaufen! Du triffst andere Bands und hast ein paar Gläschen, das passiert... ich bin keine Heilige!



Wie habt ihr denn dann die Veröffentlichung eures Albums gefeiert?
Mit einem Konzert, zu dem wir ein paar Leute, die uns wichtig waren, eingeladen hatten, und wir hatten ein paar Drinks... die Hauptsache ist doch, dass wir als Band alles überlebt haben und dass diese CD nun am Markt ist!

Aber du könntest ja auch eine neue Tätowierung kriegen...
Klar! Aber da brauch ich vorher Kohle, die sind teuer...

Was und wo hättest du´s denn gerne?
Naja, ich hab eines am Arm, schon seit meinem 17. Lebensjahr, und meine Eltern waren nicht gerade begeistert... klar, es ist noch immer da, aber wurde mit den Jahren etwas blass. Es war ohnehin nicht so gut gemacht, also will ich da ein neues drüber, so richtig Old School bunt und fröhlich. Als Teenager war ich eher deprimiert, hörte düstere Musik, trug dunkle Klamotten, aber das hat sich geändert, ich trage nun Buntes und bin ein fröhlicher Mensch. Daher will ich mit einem neuen Tattoo noch mehr Farbe reinbringen, sobald ich das Geld habe. Und jetzt hab ich mein eigenes Aufnahmestudio, eine Rieseninvestition, und es ist schwer, als Frau, weißt du... und jede Frau will sich ja ab und zu rausputzen (lacht)

Du bist eine so optimistische und fröhliche Person, gibt es auch etwas, das dich echt wütend macht?
(sehr ernst) Ja, die Art, wie Leute nicht respektvoll genug mit Tieren umgehen, überhaupt, wie Tiere behandelt werden, und wenn jemand ein Tier misshandelt, kann das kein guter Mensch sein, denke ich. Denn ich glaube, die Art, wie Menschen mit Tieren oder Haustieren umgehen, sagt eine Menge über ihre Persönlichkeit und über ihr Land aus! Und wenn du nett zu deinen Tieren bist, bist du auch nett zu deinem Volk, ganz einfach.

Bist du deswegen Vegetarierin?
Naja, ich mag den Geschmack von Fleisch nicht, und heutzutage ist es gar nicht gesund wegen dieser Bio-Industrie. Ich will jetzt keine Aktivistin sein, aber ich empfehle, weniger Fleisch zu essen. Diese Tierhaltungs-Situation belastet mich schon, und ich weiß, dass wir nichts ändern können, wenn wir nur nachdenken, sondern wir sollten bewusst kleine Dinge tun, nur im engsten Umkreis, das hilft! Ein einzelner kann die Welt nicht ändern, aber mehrere gemeinsam können es, und wie etwa es auch Ghandi oder Mutter Theresa es gesagt haben, ohne sie wäre in der Welt vieles an Gutem nicht passiert! Und es ist dumm, es nicht einfach zu versuchen, und wenn es nur eine kleine Sache in deiner engen Umgebung ist, die sich zum besten wendet, ist das schon was! Das beschäftigt mich wirklich, und so viele scheint das gar nicht zu interessieren... schade.

Unterstützt du bestimmte Organisationen, oder was machst du?
Ich unterstütze einige gute Sachen, Umwelt und Tiere und eine dieser Gruppen. Wir Menschen glauben ja, dass uns Tiere unterlegen sind und dass wir alles mit ihnen anstellen können, denn sie sind ja nicht intelligent. Jedoch würde kein Tier jemals so dumm sein wie der Mensch, denn kein Tier würde jemals den eigenen Lebensraum zerstören! Und genau das tun WIR, kein Tier wäre in der Lage, dieses dümmste aller Dinge zu tun! Also wer ist hier nicht intelligent? Und ich haben einen Hund adoptiert aus Südeuropa, wo sie sehr brutal mit Tieren umgehen, und Leute im Norden reagieren darauf ziemlich betroffen. Wir haben diese Organisationen, die diesen armen Tieren helfen, so habe ich einen Hund aus Spanien adoptiert, von einem Ort, wo sie diese Hunde einfach umbringen, ich rettete sie, und sie ist nun mein bester Freund. Es tut weh zu wissen, was alles mit ihr angestellt wurde, und dennoch vertraut sie mir und gibt mir so viel Liebe, es ist unglaublich!

Also können wir Autumn als umweltfreundliche Band weiterempfehlen!
Genau! (lacht)

Viel Glück mit dem neuen Album, damit du dir auch dein Tattoo leisten kannst!
Bestimmt, vielen Dank!

Autor: Marina Sidyakina, transl. K. Weber, photos: Rudy de Doncker
Eingetragen am: 2007-05-08

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