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The Black Dahlia Murder: Einfach nur versaut

Mit ihrem grandiosen, neuen Album Nocturnal melden sich die fünf Herren aus Michigan wieder zurück. Besser und brutaler als je zuvor sind die Jungs mit ihrem melodischen Death Metal gepaart mit furchteinflößend genialen Vocals im November/Dezember mit keinen geringeren als Job For A Cowboy und The Red Chord in Europa live unterwegs (siehe STALKER Tourdates). Erfahrt im Interview mit Gitarrist und Songschreiber Brian Eschbach alles, was ihr schon immer über masturbierende Großväter, rektale Blutungen und das neue Album von The Black Dahlia Murder wissen wolltet.



Wie geht´s dir?
Mir geht´s ziemlich gut, Mann. Ich hab mich grad aus einer langen Sklaverei mit Sprint [amerikanischer Mobilfunktbetreiber, edit] befreit.


Wo bist du grad? Was kannst du vom Fenster aus sehen?
Ich bin gerade in meiner Ein-Zimmer-Wohnung. Ich kann grad nicht wirklich was sehen, weil ich die Jalousien unten hab, aber ich schätze mal, da sind grad ein paar schreiende Kids draussen im Hof.


Nocturnal, euer neues Album, wurde im September veröffentlicht. Wie sind die Reaktionen bis jetzt, von den Fans und der Presse?
Bis jetzt scheinen die Fans die neue Platte begeistert aufzunehmen, was uns nicht glücklicher machen könnte. Wir sind allerdings noch nicht dazu gekommen, Rezensionen von der Presse einzuholen, einfach aus dem Grund, weil es zwangsläufig immer Leute gibt, die es einfach nicht kapieren und ich hab so gar keinen Bock drauf, mir meine Laune vermiesen zu lassen.


Kannst du ein bisschen was, über das Songschreiben und die Aufnahmen zum neuen Album erzählen?
Das Songschreiben lief bei diesem Album ganz anders ab. Ich hab den größten Teil der Musik selbst geschrieben, bei mir zu Hause auf dem Computer mit meiner Gitarre. Ich hab so ein Drum Programm und so konnte ich zu Hause ein paar Beats zusammenzimmern, weil wir zu der Zeit ja noch nach Shannon [neuer Drummer, edit] gesucht haben und noch eine Unmenge an Material zu schreiben hatten. Die Songs sind innerhalb von zwei Monaten ziemlich schnell herausgesprudelt und als die Musik dann fertig war, ging´s sofort zu Trevor, damit er anfangen konnte, die Lyrics zu schreiben. Die Aufnahmen waren für uns ziemlich cool, weil wir wieder mit Eric Rachel arbeiten konnten und auch zum ersten Mal mit Jason Suecof. Die Zusammenarbeit aller Ohren bei diesem Album hat uns echt geholfen, ein großartiges Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, welches uns dann wiederum geholfen hat, genau den Sound festzuhalten, den wir mit diesem Album rüberbringen wollten.


Welcher Song war am schwierigsten/leichtesten zu schreiben?
Ich glaube, “Climatic Degradation” war der leichteste, musikalisch gesehen. Keine Ahnung, all die Teile kamen einfach so raus, als ich daran gearbeitet hab. Ich schätze “To a Breathless Oblivion” wäre dann derjenige, der am schwierigsten für mich war. Der Song ist sehr viel langsamer und relaxter, als die meisten anderen Songs. Es hat eine oder zwei Minuten gedauert, bis der Song fertig war.




Woher bekommt ihr die Inspiration für eure Musik und die Lyrics?
Darüber musste ich erstmal eine Weile nachdenken, aber letztendlich kann es da wirklich nur eine Antwort geben. Satan.


Was ist der ungewöhnlichste Einfluss auf eure Musik?
Alle Einflüsse sind ungewöhnlich, deshalb ist es schwer, nur einen zu wählen, der aus der Menge als noch skurriler heraussticht, aber ich glaube, Michael Jackson wäre der seltsamste.

Was strebt ihr in eurem Sound an? Wie wollt ihr, dass sich der Hörer fühlt?
Normalerweise wollen wir, dass der Hörer so ein Gefühl von totalem Unbehagen hat, fast so, als ob er dazu gezwungen wird, seinem eigenen Großvater beim Onanieren zuschauen zu müssen. Allerdings ist es für uns am wichtigsten, dass wir Songs und Riffs haben, die WIR genial finden.


Wie weit geht denn das Experimentieren in eurer Musik?
Experimentieren ist für sexuell Andersgeartete und College Kids und ihre Genitalien. Wir sind der Meinung, dass die Stimulation von Geschlechtsorganen absolut keinen Platz in unserer Musik hat. Das wäre einfach nur versaut.


Gesangstechnisch wird auf der Platte ja ne Menge geboten, wie setzt ihr das live um?
Wir bringen bei unseren Live-Shows fast jeden in der Band mit in die Vocals ein. Das hilft echt die Dynamiken, die man auf dem Album hören kann, rüberzubringen.


Wie viel, denkst du, hat sich seit eurem letzten Album Miasma geändert? Was sind die Hauptunterschiede zwischen den beiden Platten?
Wir haben jetzt eine Band voll von Mitgliedern, die fähig sind, das Material zu spielen, was ich nicht über das Line-up bei Miasma sagen kann. Im Grunde genommen hat Nocturnal genau den Sound, den wir immer versucht haben durch ein Album mitzuteilen. Ich glaube, die Produktion allein lässt Miasma alt aussehen.


Hast du das Gefühl, ihr habt euch als Band weiterentwickelt?
Absolut, wenn wir uns nicht weiterentwickeln würden, dann würde ich das alles gar nicht mehr machen wollen.


Die Band ist ja schon in einigen schwierigen Situationen gewesen, Tourstress, Veränderungen im Line-up. Welchen Einfluss hat das auf die Band und die Musik?
Der Tourstress ist für uns nicht wirklich ein Problem. Wir lieben es zu touren und zu spielen, wir langweilen uns eher und werden verrückt, wenn wir nicht touren können. In der Zeit, in der wir auf Tour waren, haben wir zwei Drummer und einen Bassisten gefeuert und ein weiterer Drummer hat geschmissen, weil er lieber daheim und ein Cop sein wollte. Jedes Mal wenn wir jemanden darum gebeten haben, die Band zu verlassen, war es aus dem Grund, weil sie die Band auf eine negative Art beeinflusst haben und uns nicht erlaubt haben, die Band auf ein gemeinsames Ideal hin weiter aufzubauen.




Habt ihr jemals die Zukunft der Band in Frage gestellt?
Sicher, es ist ziemlich schwer einen Drummer zu finden, der Death Metal so tight spielt, wie man es von Phil Rudd erwarten würde.


Einer eurer Songs auf Nocturnal heißt “What a horrible night to have a curse”, welches gleichzeitig auch der Name eures ersten Demos von 2001 ist. Was passierte denn in DEINER fürchterlichsten Nacht?
Keine Ahnung, ich habe den heimlichen Verdacht, dass ich diese Nacht noch vor mir habe.


Ihr werdet mit Job For A Cowboy und The Red Chord im November/Dezember auf Tour in Europa sein. Freut ihr euch schon drauf? Was können die Leute erwarten? Vielleicht noch ein paar Hot Dog Wettbewerbe wie bei einem eure Gigs in den Staaten?
Ich bin sicher, dass die Leute ein paar BRUTALE KLÄNGE erwarten können, aber ich freu mich auch drauf, mich mit dem Rest meiner US-Kollegen über ausländischen Gebräuche lustig zu machen. Keine Hot Dogs diesmal.


Wer wird die brutalste Band des Abends sein?
Äh, Job For A Cowboy natürlich. Hast du in letzter Zeit dein Myspace nicht gecheckt?!


Die Leiche von Elizabeth Short, der “schwarzen Dahlie” wurde verstümmelt und an der Hüfte auseinander geschnitten aufgefunden. Wenn du dich entscheiden müsstest, wie würdest du umgebracht werden wollen?
In dem ich Miss Short´s untere Hälfte direkt in meinen Arsch geschoben kriegen würde. Ich bin sicher, die Knochen würden rektale Blutungen verursachen und ich würde verbluten.


Danke für das Interview, viel Glück mit der Platte und viel Spaß auf Tour!





Autor: Int. Kathleen Gransalke, photos: The Black Daliah Murder
Eingetragen am: 2007-10-21

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