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Mely: Kreativ in der Pampa

Nach langen Jahren der Stabilität geht es nun drunter und drüber: Mely aus dem südlichen Österreich, namentlich Andreas Mataln (Vox/Git), Peter Lengfeldner (Vox/Git), Martin Mataln (Vox/Keys), Daniel Huber (Bass) und Hannes Helmut Ganeider (Drums) haben da einiges zu erzählen, etwa was es bedeutet, mit dem Bruder in derselben Band zu sein, was Besetzungswechsel oder Tourneen betrifft oder das aktuelle Album "Portrait of a Porcelain Doll". Lassen wir Frontman Andi gleich mal auspacken...



19. 6. 2009 - 10 Jahre Mely. Was ist da der Unterschied Mely jetzt / Mely vor 10 Jahren, die Entwicklung der Band aus eurer Sicht...
10 Jahre… verdammich sind wir alte Säcke geworden, schlimm oder? HAHA Gut hat sich das entwickelt sag ich mal. Musikalisch sind wir höchst zufrieden, wir sind 10 Jahre nicht stehen geblieben, haben es für unser Empfinden geschafft auf jedes Album noch ein Schäufelchen an neuen Einflüssen, Emotionen und Qualität in spielerischen und Soundbelangen draufzulegen. Das war einer der wichtigen Punkte für die damalige Bandgründung und ist auch oberste Devise geblieben. Ansonsten haben wir einige echt coole Supports gespielt, die eine oder andere große Bühne gerockt und auch 2 Touren gespielt. Die Fanbase wächst stätig, die Kritiken, egal ob live oder Konserve, sind auch durchwegs schmeichelhaft, von daher darf man nicht jammern. Einziges Manko – kann man ja zugeben - leben können wir nicht davon und das ist und bleibt nun mal Ziel eines jeden Musikers. Von daher könnte man ein auch „nicht Genügend“ unter unsere Bio schreiben, setzt aber voraus dass jetzt Schluss wäre mit Mely… ists aber nicht, die nächsten 10 Jahre fangen ja gerade erst an!
 
Thema Bandname (abgeleitet von "melancholy" - was war da das lustigste Missverständnis dazu? Die Finnen sprechen das übrigens als "Melüü" aus ...
Melüü ist mir neu, klingt aber auch ned übel. Naja, „Mehli“ ist mitunter die häufigste Verunstaltung, aber was solls, solang die Leute uns damit assoziieren ists ok, wenn das nimmer passiert machen wir ne Bäckerei unter dem Namen auf.
 
Hab bei dieser Promo CD keine Texte vorliegen, und alles versteh ich leider nicht ... aber bei Bricks Against Porcelain Dolls scheinst du aber doch sehr Persönliches aus deiner Jugend (Stichwort Beziehung zu deinem Vater) aufzuarbeiten ...
Aufarbeiten nein, eher ein Resümieren und meine Rolle in dem Ganzen suchen, so in etwa könnte man das bezeichnen. Die ganze Story beschränkt sich ja nicht auf eine Person, die Scheibe ist inhaltlich eher ein Rollenspiel, die Charaktere verschmelzen dabei aber immer wieder. Ich muß auch gestehen, dass ich im Studio dann oft nicht wusste was ich da singe, die Emotion dahinter mir aber dann aber ganz klar sagte, „ok, dass hast du damit gemeint“ oder „ah, das war ja der Vorfall“ usw. So geht’s mir noch immer damit, was es dann aber leichter macht die Songs auch live glaubwürdig (hoff ich halt) rüberzubringen.
 
Mehr zu den Texten zu den einzelnen Songs - was woher warum?
Im Grunde geht’s darum welchen psychischen Einfluss Krankheit, Sucht und daraus resultierende Probleme in der Familie auf unsere Kinder und deren Leben hat. Da gibt’s ja den Spruch „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, so in etwa kann das Album auch gesehen werden. Ein Erwachsener resumiert sein Leben und kommt dabei drauf, dass er entgegen seiner Vorsätze dann doch zu seinem Vorbild heranwuchs. Genauer will ich darauf aber nicht wirklich eingehen, weil ganz einfach Raum für Interpretationen bleiben soll. So setzt sich der Hörer mit dem Thema auseinander, hat quasi Gehirnfutter – bei legalem Erwerb der Scheibe versteht sich, weil sonst gibts ja keine Texte…


Andi

Was inspiriert dich beim Song/Texte-Schreiben? Ist es hauptsächlich persönlich, "kotzt" du dich da aus, oder gibt es da auch pure "Fantasy" Themen?
Bis jetzt hatten wir genügend Futter aus dem eigenen Leben oder Alltag. Es war bisher also eine Mischung aus auskotzen und persönlichen Exkrementen, was kommt kann man aber nie wissen. Fantasythemen wirds aber so schnell nicht geben, schau mir so was zwar gern im TV an, aber über Dungeons und Dragons zu schwafeln und möglicherweise live auch noch ein Zepter dazu zu schwingen steht uns gar nicht oder kannst du dir das vorstellen? Naja, der Pete im Manowar-Outfit hätt dann ja doch wieder was. (Ich stells mir grad vor… *todlach*)
 
Die Texte scheinen, was ich so raushöre, nun etwas sarkastischer & zynischer auszufallen als im Vergleich zu früher, wo du direkter/aggressiver geschrieben hast - kommt das mit dem Alter? :D
Keine Ahnung, aber da bist du aber nicht alleine, die Thematik gibt das vor denk ich mal. Zurückblicken setzt einen gesunden Zynismus oder in schlimmen Fällen auch Sarkasmus voraus denk ich - ich müsste mich halt eingraben, wenn ich mich nicht für gewisse Böcke, die ich so geschossen hab, auch auslachen könnte.
 
Welchen deiner Texte findest du am gelungensten, und welchen würdest du am liebsten umschreiben?
Es haben eigentlich fast alle ihren eigenen Charme. Klar gibt’s da einige Songs aus den Anfangsjahren, mit denen ich selbst nimmer so einverstanden bin, aber im Grunde kann ich keinen wirklich hervorheben. Am ehesten noch „My Addiction“ wo doch etwas mehr Andi drinnen ist, was das ist tut ihr aber mal schön brav selbst reininterpretieren - Klaudia versuch mich nämlich grad auszutricksen, erwischt!
 
Maybe Yesterday - geile Metal/Prog-Melo-Semi-Ballade, vereint alles für mich, was Mely ausmacht, in EINEM Song... Die Story dazu?
Danke fürs Kompliment, seidenweich angekommen! Haha Das ist die offizielle Mely-Bee-Gees-Summer-Sunshine-Surfer-Ballade. Der Song ist letzen Sommer in Sardinien entstanden. Meine Freundin und ich sind ja, soferns die Zeit zulässt, VW-Bus-Camper, der wohl genialste Sport überhaupt! Da flackst den ganzen Tag irgendwo mit deiner Gitarre in der Pampa rum, hast ein Bierchen dabei und bist meilenweit von allem Trubel weg. Gefällts dir nimmer fährst ganz einfach weiter, entspannter geht’s ned und nebenbei sprudelts da an Riffs auch ohne Ende. Wenn ich die Kohle hätte würd ich glaub ich nur mehr so meine Songs schreiben. Naja, was wäre wenn… Gehen tuts in dem Song ums Zufluchtsuchen in sich Selbst, manchmal der einzige Platz für etwas Ruhe. 
 

Pete 

Dein absoluter Mely-Lieblingssong? Und was kannst du schon nicht mehr ertragen, spielen zu müssen??
Den gibt’s grad gar nicht, weil bei mir grad Tool rauf und runter rennt. (-; Zum Proben und Livespielen macht mir zurzeit „maybe yesterday“ am meisten Spass, das wechselt aber relativ schnell. Spielen will ich persönlich eigentlich eh alles nimmer, neue Sachen schreiben und ihnen beim Entwickeln zuzuhören bringt ganz einfach viel mehr Endorphine! So ist auch derzeit die allgemeine Band-Stimmung, blöd eigentlich nur, dass ein neuer Bassist einzulernen ist, wir also ums Proben wohl nicht rumkommen werden…
 
Mit dem eigenen Bruder auch noch so lange in einer Band verbandelt - streitet man da öfter, und mehr über Musik als über was anderes? Und gibt es da sowas wie "Konkurrenz" in der Band (z.b. wer liefert die brutalere Show, wer kriegt die meisten Mädels ab)? :D
Konkurrenz gibt’s da keine, wie auch? Ich bin der unbestrittene Mely-Adonis, Alpha-Wolf, Don Huan de Melüü,… LOL Nö, im Ernst, ob da nun Geschwister in einer Band spielen oder nicht ist glaube ich Nebensache, du verbringst deine Zeit ja sowieso mit allen Bandmembern, da arrangierst dich als Familie, anders geht’s nicht. Sogesehen sinds dann ganz einfach 5 Brüder die sich dann halt gegenseitig erschlagen oder auch nicht. Auf alle Fälle hab ich sehr großen Respekt für das was Martin alles aufzieht, sei es seine Musik, sei es privat und so ist es auch den anderen gegenüber. Einziger Unterschied zwischen Martin und den nicht Blutsverwandten ist der, dass er mich ne knappe Minute vor den anderen auf Weißglut hat wenn er es will.
 
Besetzungswechsel innerhalb kurzer Zeit, gleich 2 Leute aus dem "Melyhaufen" aus familiären Gründen ausgeschieden - siehst du das eher als Chance oder eher als Rückschlag?
Generell haben wir die Erfahrung gemacht, dass uns jeder Rückschlag irgendwie nach vorne gebracht hat - eine „abgedroschene“ Phrase zwar, stimmt aber so. Nach Helmuts Ausstieg standen die Zeichen kurzzeitig auf Split, er wäre aber nicht der Grund sondern nur die Spitze des Eisbergs gewesen. Es ist so, dass sein Ausstieg nix daran ändert, dass wir gerne zusammen Musik machen und so gings auch weiter. Dann kam der Hannes dazu und durchkreuzte sozusagen einige unserer doch festgefahrenen Bandstrukturen. Etwas was wir damals scheinbar brauchten. Wie auch immer, im Nachhinein war das das Beste was passieren hat können. Wie das nun nach Daniel laufen wird? Mely macht weiter Musik und hat Spass dabei, das wird laufen!  
 
Habt ihr schon nen neuen Bassisten/eine neue Bassistin (weil Daniel ja im September Vater wird)? Wenn ja, wen, und wie habt ihr sie/ihn gefunden?
Es gibt Kandidaten, aber noch nix Spruchreifes, bis zu den September-Gigs wollen wir auf alle Fälle jemanden fix machen.


Daniel 

Was macht der Helmut (Ex-Drummer) denn nun so, ist er noch musikalisch aktiv, habt ihr noch Kontakt?
Klar haben wir Kontakt, wir sind Freunde, das war schon vor Mely so und wird sich auch nicht so leicht ändern. Derzeit schließt er sein Publizistik-Studium ab und geniest sein Leben als Mely-Früh-Rentner. Musikalisch hat er auch was am Laufen, da erzählt er aber nicht wirklich viel drüber, ok da muß ich mich wohl selbst an der Nase nehmen, könnt ja auch mal nachhaken... Irgendwann im Sommer, also eh bald, ist glaub ich mal ein Gig angesetzt, den ich mir dann hoffentlich auch anschauen kann. Bin auf alle Fälle gespannt wie das so ist den Herren mal ganz relaxed aus Fansicht beim Schwitzen zu begutachten.
 
Produzent Mario Lochert - wer ist das, was hat er so schon gemacht, wie kam es dazu, wie war die Zusammenarbeit?
Mario ist die gute Seele (besser eine davon) hinter Mely würd ich mal sagen. Irgendwie ist er mal hinter eine CD von uns gekommen welche sich für ihn „unterstützungswürdig“ anhörte. So hat er das glaube ich damals genannt. Locker lassen ist ja sowieso nicht seine Stärke, Aufnahmen zu leiten und zu organisieren dafür aber umso mehr und so kams halt, dass er seit „leave and enter empty rooms“ unsere Geschicke als Produzent und etwas später auch als Manager leitet.
 
Wie ist es mit Silverwolf Productions, wie kam der Kontakt zustande, was machen die für Mely nun genau?
Auch über Mario. Er war dort bis vor kurzem als A&R tätig und da lags dann eigentlich auf der Hand, dass er seine Produktionen auch dem Silverwolf-Chef Wolfgang vorspielt. Wolfgang hats gefallen und so kam man ins Gespräch. Silverwolf bietet uns die Möglichkeit quasi unser eigenes Label zu sein. D.h. sie kümmern sich drum, dass die aktuelle CD in die Läden kommt und die notwendige PR in die Wege geleitet wird, wie die dann aber ausschaut überlassen sie uns. Das gilt für dieses Album, das nächste ist dann wieder völlig offen. Für uns auf alle Fälle eine super Sache, da wir aus Vergangenem doch gelernt haben und sozusagen mittlerweile sehr freiheitsliebend sind.

 
Zufrieden mit den Reviews von Portrait of a Porcelain Doll? Von wem ist das Cover-Artwork, habt ihr da mitreden können?
Gehen wir ma mal davon aus, dass uns Reviews wichtig sind, auch wenns nicht so ist… Sehr zufrieden sogesehen! Es spielt sich vorwiegend im oberen Drittel der möglichen Punkte ab, man kann mit vergleichbaren größeren Produktionen meist mithalten, aber am meisten freut uns, dass man sich schwer tut uns einzureihen. Es wird zwar oft der Vergleich zu anderen Bands gesucht und auch auf die Zugehörigkeit zu div. Genres wird ganz gerne hingedeutet, aber am Ende heißt es doch meist „man hört selten eine Band, die sich so gekonnt zwischen die Stühle setzt“. So haben wir das gerne und so soll ehrliche Musik auch sein! Das Artwork hat ein gewisser Hr. Kurt Wörsdorfer von Headcrime Artwork entworfen und wie das mit Silverwolf so ist hatten wir das komplett selbst in der Hand, wäre das nicht so gewesen hätte das Ding aber nicht anders ausgesehen, es wusste alle zu gefallen! haha

Tourneen, Xandria & Stonemen im letzten Jahr, dann dieses Jahr mit Dornenreich - erzählt mal! Wo wart ihr da, was habt ihr an tollen/schrecklichen/skurrilen Sachen erlebt?
Die Xandria-Tour war fast ausschließlich auf Deutschland beschränkt, die Nachtreisentour dann auf den mitteleuropäischen Raum. Beides waren sehr feine Touren, die beteiligten Bands konnten sehr gut miteinander und auch die Clubs waren gut gefüllt. Mely konnte glaub ich auch ganz gut überzeugen, will soviel heißen wie, die Fans wurden nicht enttäuscht. Wirklich skurile Sachen gabs eigentlich auch nicht, ich würd sagen beide Touren liefen ganz relaxed mit einigen kleinen aber feinen Parties ohne Skandale oder so was ab. Ist auch nicht Sinn der Sache, das Publikum will eine gute Show geboten bekommen, gibt nicht schmal Geld dafür aus, da sollte man auch halbwegs fit sein um dann auch sein Bestes zeigen zu können.
 

Martin
Welches Publikum habt ihr im Ausland am meisten angetörnt? Eher die "Goten" oder die "Metaller"? Unterschiede österr. / Tour Publikum?
Wir hatten eigentlich überall unseren Spass. Das Publikum reagiert zwar wirklich überall anders, sogar innerhalb eines Landes, aber da sind wir nicht sonderlich pingelig. Mosh-Pit-Sound machen wir keinen, somit sind wirs auch gewohnt, dass es nicht so sehr zur Sache geht, aber dafür hört man uns aufmerksam zu, hat alles sein Für- und Wider. So verschieden wie die Menschen sind, so verschieden sind auch die Gigs, das ist ja das Schöne daran!
 
Wie kam es zum Video - zu sehen hier .Wer steckt dahinter, wie seid ihr da eingebunden gewesen?
Das Video ist im Grunde auf meinem Mist gewachsen, der Song gibt aber im Grunde alles vor, es war also nicht sonderlich schwer die Story umzusetzen. Gefilmt und die Strippen gezogen hat ein guter Kumpel von uns, alles sehr einfach gehalten, mit 2 Digi-Cams und dann eben nach den einzelnen Vorstellungen zusammengeschnitten.
 
Die Musikszene in Österreich war ja letztes Mal ein Thema - nun international, Stichwort Internet und Downloads, eure Meinung dazu?
Andi: Ok, das ist so eine Frage, die nervt, weil man da auf keinen Nenner kommt. Fakt ist der, dass das Internet ein super Tool ist um seine Musik zu verbreiten, man darf halt nix für seine Alben verlangen - ist ja wirklich unverschämt von den Bands…
Martin: Bin ich der Meinung von Andi. Ich muss aber auch dazusagen, dass das Internet leider eine irsinig große Werbemaschine is und die Überflutung von audio-visuellen Werbe-Reizen schon sehr überhand genommen hat. Solange es im wissen der Band und deren eigener Entscheidung passiert finde ich Download (also verbrietung über das Internet) vollkommen in Ordung. eMule, LimeWire, BearShare,... ist dann doch eher ein Dornn im Auge der meisten Bands.
pete: Natürlich gefällt mir als Musikliebhaber die Vorstellung von „freier“ Musik im Überfluss. Für Musiker wars wohl auch noch nie so leicht die ganze Welt zu beschallen. Dass vor allem Bands ohne Major im Rücken aber kaum Chancen haben über die Runden zu kommen, eine Art Zensur durch die Höhe des zur Verfügung stehenden Budgets entsteht ist wohl die Kehrseite des Talers die auch niemand wirklich haben können will. Künstler die unbedingt Musik machen wollen werdens weiterhin (auf welchem Weg auch immer) tun und vielleicht auch Gehör finden. Um viele andere denen alles einfach zu aussichtslos geworden ist ists zweifelsohne Schade.
Hannes: Ich denke da sehr ähnlich: Dank dem Internet ist es möglich, als unbekannte Band, Musik zu verbreiten. Andererseits gibts es 2345432 Torrent-Seiten welche den kostenlosen Download von Musik anbieten. Newcomer- oder Undergroundbands trifft dieser Verlust natürlich am Härtesten!!! Fazit: Internet als bester Freund UND größter Feind des Musikers!!!


Hannes
Nun wurde gerade eine Hausfrau in den USA zu ner Millionen-Schadenersatzzahlung wegen illegalen Downloads verdonnert - euer Kommentar dazu?
Andi: naja, sie wird wohl stellvertretend für alle anderen gepeinigt, subjektiv ist das natürlich Scheibenkleister, soll ich deswegen aber schlechter schlafen? Klares nein, die Frau interessiert es ja genauso wenig, dass ich hart verdientes Geld (Geld aus einem 40h Job, der nichts mit Musik zu tun hat wohlgemerkt) in jede CD Produktion investiere und so im Grunde den Songklau überhaupt erst ermögliche. Illegaler Download ist und bleibt Diebstahl, so unpopulär es mittlerweile auch ist diese Meinung zu vertreten.
Martin: Das runterladen ist bei meisten eher so eine art Kavaliersdelikt und nicht gerade als "Verbrechen" im Kopfen verankert. Dennoch find ichs irgendwie unpassend/verwunderlich von einer Hausfrau ein paar Millionen abzunehmen.
pete: Kann dem nur beipflichten. Dass Ganze unverhältnismäßig zu nennen wär wohl untertrieben – crazy.
Hannes: Ich denke mit dieser Aktion wurde versucht ein Exempel zu statuiern. Der Erfolg wird sich mit Sicherheit in Grenzen halten!!!

Eine Frage an alle im Mely-Haufen: Was ist die peinlichste Platte / CD in eurer Sammlung, und auf welches Teil seid ihr am meisten stolz?
Andi: peinlich ist mir da keine Platte, manche Sachen gefallen nur nicht mehr.
Martin: Ö3 Greatest hits Vol.3.  Find ich aber nicht ganz peinlich weil es die erste CD war, die ich mir von meinem ersten hart verdienten Geld im Jahre 94 selbst habe gekauft. Damals war das Internet noch nicht wirklich bekannt und das Radio (also Ö3) hatte etwas mehr gewalt über klein Martin....
pete: Viele Alben hatten Ihre Zeit – die ab und an auch plötzlich mal vorbei war J. Die wertvollsten sind für mich immer die, die mit massig Erinnerungen verbunden sind. Da gibt’s doch einige…
Hannes: Musik braucht niemanden peinlich zu sein, wobei bravo hits schon eher grenzwertig sind :D....nein im ernst....wir sollten froh sein dass nicht jeder die gleiche Musik gut findet. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist gut so!!!! Stolz bin ich auf meine erste Platte...Nirvana-Nevermind, hab ich mir im Alter von 11 Jahren erstanden und gefällt mir immer noch!!! 

Zukunftspläne - fernere & nähere Zukunft - Gigs, Festivals?
Vorerst ist die Bassistensuche an oberster Stelle, dann schau ma weiter. Einige Gigs sind bis Ende des Jahres bereits fixiert, andere werden noch dazukommen. Was dann kommt wird sich zeigen!

www.mely.at


Autor: Klaudia Weber, photos: Mely
Eingetragen am: 2009-07-03

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