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Serenity: 100% Power Metal

Österreichischer Power Metal wird niemals aussterben. Irgendwo hinter den sieben Bergen werden sich immer Fans finden, die beim Genuss ihrer Lieblingsband und ein paar Bier auf den Trichter kommen, den Herren zu huldigen. So ähnlich war es wohl auch im Falle von Serenity, die mit „Fallen Sanctuary“ ein beachtliches Werk erschaffen haben, weswegen STALKER einige Fragen an Mario (keyboards & backing vocals) zum Beantworten schickte.

Euer neues Album „Fallen Sanctuary“ hat sich als wirklich gut entpuppt – hat es eure Erwartungen erfüllt?
Vielen Dank für die Blumen! Bis auf Kleinigkeiten den finalen Mix betreffend und ein paar Sachen die man beim Songwriting anders hätte machen können ganz sicher. Musiker scheinen ja nie ganz zufrieden mit ihrer Leistung zu sein, warum sollen wir eine Ausnahme machen =)? ‚Fallen Sanctuary’ „knallt“ einfach zu wenig, das wollen wir beim kommenden Album wiedergutmachen.

Wie weit beeinflusst euch Musik, die ihr während des Songschreibens hört?
Da muß ich jetzt für die Leute sprechen, die bei uns die Musik schreiben und das sind Georg (lead vocals) und zu 95 Prozent Thomas, unser Gitarrist. Da Thomas mit Familie, Beruf, zwei Coverbands und der Arbeit für SERENITY – welche auch Webauftritt und graphische Sachen beinhaltet - ausgelastet genug ist, kommt er eigentlich fast nicht mehr zum Musikhören. Insofern kann man zumindest unsere neuen Sachen als unbeeinflusst titulieren – es sei denn, er kramt wieder mal alte Lieblingsscheiben von NIGHTWISH, SONATA ARCTICA oder EVERGREY aus dem Gedächtnis! Bei Georg ist der Fall ähnlich gelagert, der hat auch soviel zu tun mit (denselben) zwei Coverbands, Doktorarbeit und Management von unserer Band ... seine Ideen für Vocallines richten sich sowieso meistens nach der Musik, die fast immer vorher da ist.

Wie lange habt ihr für das Songwriting gebraucht?
Das war schon eine ziemliche Zeitspanne: der erste Song entstand Ende 2006, der letzte wurde kurz vor Beginn der Aufnahmen im Dezember 2007 geschrieben. Es ist halt immer so, dass man am Anfang unendlich viel Zeit zu haben scheint, welche dann aber zu exponentieller Schrumpfung neigt. Beim jetzigen Produktionsprozeß ist es uns ähnlich ergangen, für die Zukunft haben wir uns aber vorgenommen, uns dahingehend zu bessern.


Wie wichtig ist für euch persönlich ein Image? Versucht ihr einem bestimmten gerecht zu werden, z.B. wenn ihr auf Tour seid? Was denkt ihr, erwarten die Fans, dass ihr eins lebt?
Für mich persönlich ist ein Image bei einer Band nicht besonders wichtig. Bei SERENITY versuchen wir aber schon, den Fans ein stimmiges „Gesamtpaket“ zu bieten d.h. Optik und Akustik aufeinander abzustimmen. Die Artworks sowie unser Bühnenoutfit weisen einen leichten Gothic-Einfluß auf was unserer Meinung nach gut zum symphonisch-melodiösen Sound passt. Der Hörer soll schon von den Covers und Fotos her wissen in welche Richtung es musikalisch ungefähr geht, jedoch wollen wir uns nicht zu sehr einengen wie andere Bands die zB nur über Wikinger singen. Wenn man dann aus der Routine ausbricht, zweifeln die Fans an deiner Glaubwürdigkeit und das gilt es zu vermeiden.

Was glaubt ihr, wie Musik in ein paar Jahren vertrieben wird? Die CD Absatzzahlen sind rückläufig, Downloads nehmen zu etc., wie wird eine Band wie Serenity zukünftig ihr Produkt an den Mann bringen?
Wahrlich eine interessante, teilweise besorgniserregende Entwicklung. Ich kaufe pro Jahr 30 bis 40 CDs und überlege auch die Anschaffung eines Plattenspielers, damit ich bestimmte Alben als LP kaufen kann – Musik ist mir einfach viel wert. Als kostenloser Download ist sie allerdings gar nichts wert, dafür ist die Soundqualität auch deutlich vermindert, was Millionen von Menschen aber nicht zu stören scheint. Traurig, wenn man es von der anderen Seite kennt und viel Freizeit, Kreativität und Geld in ein Album steckt. Als Band muß man diese Entwicklung leider mitmachen, wir haben auch schon über eine Download-Single gesprochen. Der große Reichtum ist heutzutage für eine Band unseres Kalibers sowieso nicht mehr zu machen, wir werden trotzdem weiterhin CDs und hoffentlich auch einmal LPs veröffentlichen. Lieder von uns die „gesaugt“ werden müssen wir halt als Promotion betrachten! Viel Spaß damit, aber lasst euch bitte davon zum Kauf einer Scheibe verleiten!

Was hört ihr eigentlich privat? Es soll ja Musiker geben, die in ihrer Freizeit dem Metal abstinent sind oder gar nichts hören.
Keine Musik zu hören würde für mich bedeuten, nicht zu leben! Prinzipiell bin ich offen für alles was mit Rock und Metal zu tun hat, momentan begeistern mich COHEED AND CAMBRIA und ORPHANED LAND, unter meinen Lieblingsbands sind zB TYPE O NEGATIVE (R.I.P. Pete!), NEVERMORE und PAIN OF SALVATION. Die Faves von Thomas kann man weiter oben lesen, Georg’s Geschmack deckt sich damit, erweitert um QUEEN und KAMELOT, Andi (drums) ist ein Proghead der auch Jazz und NORAH JONES gegenüber nicht abgeneigt ist, und SYMPHONY X oder IRON MAIDEN gefallen uns allen. Unser Basser Simon schließlich mag Extrem-Prog (vor allem instrumental) und Death- & Black Metal.

Als Fan schaut ihr euch auch immer noch Shows an?
Aber logo! Man muß sich doch anschauen, wie die Konkurrenz arbeitet! Spaß beiseite, Musik fühlt und erlebt man ganz anders, wenn sie in der nötigen Lautstärke (but save your ears!) und mit einer anständigen Show zelebriert wird. Wenn der Soundmensch hoffentlich ausgeschlafen, das Bier kühl und die Band gut aufgelegt ist, dann ist der gemeine Metaller zufrieden, strapaziert gern seine Stimmbänder und hofft auf die Möglichkeit für einen Stagedive. Clubshows sind mir lieber, aber auch Großereignisse haben ihren Reiz, AC/DC voriges Jahr in Wien waren zum Beispiel ein tolles Erlebnis! Und auf RAMMSTEIN am heurigen Novarock freue ich mich irrsinnig!


Wie war es für euch auf dem Building A Force zu spielen? Wie fandet ihr das Billing, die Organisation etc.?
Wir hatten definitiv viel Spaß in Bad Rappenau, dafür einiges weniger an Schlaf =)! Die Organisation war tadellos, alles ist ohne Probleme abgelaufen, ob die ausgebliebenen Zuschauer auf mangelnde Werbung zurückzuführen sind oder welche Gründe es dafür auch immer gibt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls hatten die angereisten Leute entgegen den Stubenhockern eine gute Show verdient und somit hat jede Band ihr Bestes gegeben. Im Billing war für jeden Geschmack etwas dabei, ganz so wie ich es auch schätze. Auch die Marktstände waren eine nette Sache. Der Abstecher nach Baden-Württemberg hat sich also gelohnt!

Denkt ihr, das BAF-Festival hat Potential?
Die Konzeption ist gut, daran ist nichts zu rütteln, eine kleinere Halle hätte es diesmal aber leicht getan – im Vorfeld weiß man natürlich nie, wie der Kartenverkauf läuft und man muß groß genug planen. Obwohl mit BRAINSTORM ein üblicherweise zugkräftiger Headliner dabei war, könnte ich mir vorstellen, dass eine etwas „größere“ Hauptband mehr Menschen von Couch und verdammtem Fernseher wegmobilisieren würde. Es muß ja nicht gleich METALLICA sein ... bitte meine etwaige Großmäuligkeit zu entschuldigen, ich bin kein Veranstalter und überlasse diese Sachen natürlich den Spezialisten!

Gibt es in Österreich viele Bands, mit denen ihr in Kontakt steht?
Viele würde ich nicht behaupten, aber mit EDENBRIDGE sind wir gut befreundet, in der Hauptstadt lässt sich’s gut mit THE DRAGONSLAYER PROJECT und SIREN’S CRY feiern, auch mit ECLIPTICA und VISIONS OF ATLANTIS stehen wir in Verbindung. Daheim in Tirol zählen LOST DREAMS, DESERT SIN, SUICIDE und OYCE zu Freunden und Bekannten.

Letzte Worte?
Oh Gott, hoffentlich noch nicht ;)! Im Ernst: seid wachsam und verpasst nicht unser kommendes Album „Death & Legacy“, voraussichtlicher Erscheinungsmonat Oktober 2010! Zwölf packende, orchestrale Songs die euch mit auf eine Zeitreise in vergangene Jahrhunderte nehmen und euch mit einigen interessanten Persönlichkeiten bekannt machen ...

http://www.serenity-band.com/
Autor: Markus Seibel, transl. Fabio Sgarlato
Eingetragen am: 2010-07-09

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