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MyGrain: It´s OK to be gay

Tuska Festival, Tag 2, Pressebereich – welcher direkt neben den Hauptbühnen lag. Verzweifelte Situation schreit nach verzweifelten Massnahmen – die Damentoilette schien der einzige Ort, vielmehr Örtchen zu sein, das sich als relativ schalldicht anbot. Nunja, wäre für zwei von uns ja auch kein Thema gewesen, aber was machen wir mit dem Dritten in der Runde, ginge das lange Haar als Tarnung durch? Glücklicherweise fand sich noch eine recht stille Ecke, um mit MyGrain gleich nach deren Tuska-Auftritt zu plaudern. Leider nur kurz, denn der Backstage-Bereich musste auch noch geräumt werden... Die Finnen entpuppten sich als eng verbundene Einheit, die sie ja auch auf der Bühne rüberbringen – also so etwas wie eine “richtige Familie” bis hin zu dem Punkt Gedankenübertragung, und wo man sich gegenseitig auch ein bisschen auf die Schaufel nimmt. Zumindest erweckten Tommy (voc) und Eve (keys) diesen Eindruck…


Könnt ihr die anderen Bandmitglieder kurz mal vorstellen – wenn es eine Familie wäre, wer wäre dann Mutti, Papi, Opa, Oma (Tommy fängt an zu lachen), der frustrierte Teen, das Haustier …?
Eve: Unser Schlagzeuger DJ Locomotive muss der Opa sein, denn er ist der Älteste (lacht)
Tommy: Vielleicht kommt gleich danach Papa Yonas, der Bassist – unser “Daddy”
Eve: Ich bin dann wohl das Kind, weil ich bin die Jüngste (lacht), aber ich bin wohl auch die Mutti...
Tommy: Keine Ahnung, wer das Haustier sein könnte – eventuell – ICH? (lacht)
Eve: Vielleicht ist Resistor eher der Papi, weil er ist der Zweit-Älteste (lacht)

Wie funktioniert dann also die Dynamik in der Band, zum Beispiel beim Songwriting – gibt es da einen grossen Diktator, der alles alleine macht...
Tommy: Nein, nein…
… oder ist es eher eine Demokratie?
Tommy: Es ist fast eine Demokratie; gewöhnlich funktioniert es so, dass drei Leute die ersten Ideen einbringen – die Gitarristen Resistor, Mr. Downhill und Drummer DJ. Aber das hängt von der Situation ab, manchmal bringt auch jemand anders eine Idee mit in den Proberaum, und wir jammen und verwandeln das Ganze in einen Song.
Eve: Diese drei LEBEN im Proberaum, wir anderen sind nicht so oft dort, also... aber ich finde, dass jeder von uns eine Menge Ideen in unsere Songs einbringt.
Tommy: Für uns funktioniert das gut auf diese Weise..
Eve: Es ist ein langsamer und ermüdender Prozess, wenn man Songs auf diese Weise schreibt (Tommy lacht) – da sind gleich sechs Köche am Werkeln, jeder bringt da Riffs ein, und wir jammen rum... es ist langsam und zermürbend, aber das zeigt sich jetzt am neuen Album – wenn man das so sagen kann – obwohl es so zäh ist, stellt sich dort raus...
Tommy: …dass es funktioniert…
Eve: … idass es wirklich funktioniert…
Tommy: …und es macht auch Spass, es macht Spass zu proben, die Songs zu üben oder neue zu schreiben...
Eve: Stimmt!
Tommy: …aber das ist nicht unbedingt die einfachste Arbeitsweise (lacht)
Eve: (lacht) Definitiv nicht!

Zwei Sachen habt ihr hier schon angesprochen, die ich ohnehin fragen wollte – Stichwort „Köche“ - angesichts eurer Promo-Fotos müsst ihr ja eine Menge Humor haben – wie drückt sich das in der Band aus, und welches ist eurer Meinung nach das humorloseste Metal-Genre – also wo man auf keinen Fall lustig sein darf?
Eve:
Muss Black Metal sein! (lacht) Der Humor drückt sich in unserer Musik aus, zum Beispiel in den Keyboardriffs, denn die sind ja ziemlich „gay“ (alle lachen)
Tommy: Aber das ist ok!
Eve: Es ist ok – wir haben kein Problem damit, „gay“ zu sein – denn „gay“ bedeutet doch „fröhlich“ (alle lachen noch lauter)
Tommy: Wir sind immer fröhlich
Eve: Was ich meine ist – wenn du immer Angst hast, dass du was nicht so machen kannst, weil das Genre eben nicht so ist, dass dir nicht gestattet ist, Musik auf diese Art in diesem Genre zu machen – dann wird es doch einfach nur langweilig...
Tommy: …und bedeutet Einschränkungen…
Eve: Yeah – und ich sehe uns in einer Abteilung des Melodic Death Metal Genres, wo es eine Menge ziemlich langweiliger Bands gibt (lacht) – die orientieren sich alle am In-Flames-Stil, und alle Bands sollen da möglichst ähnlich klingen – das ist doch langweilig.


DJ Locomotive dr -Resistor git -Tommy voc -Eve keys- Mr.Downhill git -Yonas bass

Wie seid ihr eigentlich auf den Bandnamen gekommen? Muss auch Humor sein, denn eure Musik sollte ja keine Migräne verursachen...
Eve: Bei einigen Leute vielleicht doch (lacht)
Tommy: Hoffentlich nicht (lacht) Klar gibt es da mehrere Bedeutungen, es ist sowas wie ein Wortspiel, “my grain” kann sowas wie „mein Territorium“ bedeuten – oder Kopfschmerzen auslösen bei einigen
Eve: Ich bin mir da sogar sicher (lacht)
Tommy: und wir werden diese Krankheit weiter verbreiten (lacht)
Eve: … und ich hab unlängst gehört, dass einige Leute sich fragen, „was ist los mit denen, das ist so ein blöder Bandname“ - aber das macht nichts. Der lässt sich nämlich gut im Englischen wie im Finnischen aussprechen
Tommy: und ist auch leicht zu merken...
Eve: … und mir ist der Bandname ohnehin scheissegal, denn es geht um die Musik, nicht um den blöden Bandnamen.
Tommy: Ist ja auch ein Insider-Witz – denn wir nehmen Sachen ja nicht so tierisch ernst...
Eve: Eigentlich war es ja unser alter Gitarrist, der damit ankam...
Beide: MATTHEW
Tommy: … und der nach einigen Jahren die Band verlassen hat...
Eve: … nach dem zweiten Album.

Ein weiteres Stichwort, das von euch kam, war das neue Album – seid ihr mit den Reaktionen darauf soweit zufrieden? (hier die STALKER Review )
Tommy: YEAH – die waren ja super – wir sind wirklich stolz auf das neue Album!

Wie würdet ihr die Entwicklung in der Band beschreiben, die Entwicklung eurer Musik, und ist das neue Album wirklich ein „Neuanfang“ für euch?
Eve: Wir haben da ziemlich von Null mit dem ersten Album angefangen, beim zweiten waren wir schon etwas mutiger damit, neue Elemente in die Musik einzubringen, und beim dritten Album kam ein neuer Gitarrist, der eine Menge neuer Einflüsse in die Musik eingebracht hat. Also finde ich, fand die grösste Weiterentwicklung zwischen dem zweiten und dem dritten Album statt. Und ich glaube, als Mr. Downhill ein Teil der Band wurde, fanden wir auch zu unserem Stil, den wir von nun an weiterentwickeln wollen...
Tommy: … und sogar noch ein Stück weiter. Jetzt haben wir ja auch Gitarrensoli mit dabei, was vorher nicht der Fall war. Wir sind zwar nicht sicher, in welche Richtung wir uns da entwickeln werden – aber immerhin geht es weiter (lacht)

In meinem Bericht vom Myötätuulirock Festival schrieb ich was über deine Clean Vocals, und dass du da ruhig mehr davon einbringen könntest, weil bei dir klingt es ja auch nach was – ist ja nicht bei allen der Fall... also wäre das zum Beispiel eine Entwicklungsrichtung?
Tommy: Hmmm – keine Ahnung. Nicht die leiseste Idee, denn es hängt immer vom Song ab, den wir grad proben und spielen…
Eve: Wir müssten da eine Grenze ziehen, so in der Richtung „OK jetzt schreiben wir Sachen, wo mehr Clean Vocals drin sind“ - aber es geht um den Song!
Tommy: Es geht um den Song – und wir planen das nicht in Richtung „wir schreiben jetzt einen Song, der dieses Genre abdeckt“ - wir basteln einfach an einem Song, dann klingt es toll, und dann mach ich den Gesang dazu – was immer davon abhängt, welches Feeling dieser Song bei mir auslöst – so funktioniert es im Prinzip
Eve: Wir wollen an nichts anderes als den jeweiligen Song denken, wenn wir Musik machen – ncihts in der Richtung „wir müssen so oder so klingen“ - wir gehen in den Proberaum, jammen rum und versuchen, unsere Songs so gut wie möglich zu formen. Da denken wir nicht grossartig an irgendwas anderes...
Tommy: …es gibt keine Pläne oder Richtlinien, in welche Richtung es geht – wir legen einfach los – und es passiert. Klingt seltsam zu behaupten „ganz von selbst“ - aber es ist so.
Eve: Ja wirklich – wir haben da keine vorgefertigten Konzepte. Und ich kann ehrlich sagen, dass wir diese Songs nur für uns selbst schreiben. Eigentlich erstaunlich, dass so viele Leute das neue Album gekauft haben – wir haben immer so gearbeitet, aber dieses Mal fragten wir uns wirklich, wie die Leute auf unsere Musik reagieren werden, denn die Songs unterscheiden sich doch wesentlich von jenen des Albums davor. Aber dann dachten wir „Schwamm drüber, wir machen´s einfach so, wie es uns passt“!


Also wer von euch ist der Science Fiction Freak?
Tommy: Science Fiction Freak? Keine Ahnung – einige von uns mögen es – aber ich bin wohl gemeint, ich mag Science Fiction! (lacht)
Eve: ICH NICHT!! (Tommy lacht noch lauter) Ich HASSE Science Fiction Filme, und ich HASSE Star Wars Fans! Ich HASSE -- BLÄÄÄÄH!!
Tommy: Dann also HASST du auch unsere Texte! (Gelächter)
Eve: Nein, weil die passen zu unserem Stil! (Gelächter)
Tommy: Yeah – es ist so, ich kleide die Texte in Science Fiction Stilistik, denn ich mag es so und es passt einfach zu unserer Musik, die hat ja diesen futuristischen Sound, also ergänzt sich beides wunderbar. Die Texte behandeln im Grunde das tägliche Leben, das „Life Syndrome“, eben nur im Sci-Fi-Gewand.

Was magst du lieber – Star Trek, Star Wars?
Eve: (schaudert)…BLÄÄH! … (Gelächter)
Tommy: Ähhh – ich mag beide, aber das sind nicht so meine Faves – ich mag da viel lieber Dokumentationen über (zu Eve) DEN WELTRAUM -
Eve: AAARGH!
Tommy: …und die Entdeckung der Welt …
Eve: DAS mag ich – das hast du gut gesagt!
Tommy: Tja, dafür interessiere ich mich eben, und wenn ich mir nochmal meinen Beruf aussuchen könnte, dann wäre ich wohl Astronom geworden – falls meine Kenntnisse dazu ausreichen sollten (lacht)
Eve: …ein verrückter Professor!
Tommy: Der verrückte Professor, YEAH! (lacht)

Was arbeitet ihr eigentlich so tagsüber – denn ich vermute, dass ihr von MyGrain alleine wohl nicht leben könnt…
Both: NEIIN! (Gelächter)
Eve: Ich leite einen Laden für Spiele...
Tommy: … und ich arbeite in einem Reisebüro, am Schalter (lacht)

Noch eine Frage an euch beide, ehe ich Eve ein paar spezifische Fragen stelle – die Europa-Tour im Herbst/Winter mit Insomnium und Before The Dawn (siehe STALKER Tourdaten) – wie kam es dazu?
Eve: Tja – es kam so, dass ...
Tommy: …wir dachten, dass ...
Eve: …wir unbedingt in Europa touren müssen mit dem neuen Album, das lässt sich einfach nicht mehr weiter verschieben. Und wir fanden diese neue Agentur, die uns wirklich schnell diese Tour angeboten haben, und ich finde, mit Insomnium und Before The Dawn ist es ein perfektes Line-Up – alle ähnlich genug, aber unterschiedlich genug, und wir kennen die Jungs alle, also ist es sehr nett...
Tommy: … es ist nett, auf die erste grosse Tour mit Leuten zu gehen, die man schon kennt...
Eve: …und mit zwei finnischen Bands, also wären wir da nicht die einzigen – wo dann die anderen Bands rumsitzen und sich in seltsamen Sprachen unterhalten – und es ist unsere erste Europatour!
Tommy: Wir haben auch eine ähnliche Fanbasis – nicht dieselbe, aber ähnlich genug.
Eve: Ähnlich genug!

Jetzt zu einigen Fragen an Eve, weil wir ja diese neue STALKER Series “Women in Rock” haben: Wo ich herkomme (Österreich), ist Metal noch immer eine sehr maskuline Sache, (Metal) Musikerinnen sind da rar gesät – kannst du dich an spezifische Reaktionen in deiner Umgebung erinnern, als du verkündet hast, „ich werde Metal-Musikerin“ oder „ich mag Metal“?
Eve: Ich finde, es kam alles sehr natürlich – denn ich spiele seit meinem 5. Lebensjahr, ich fing mit Klavier an und ging zur Musikschule – da hörte ich dann auf, und der nächste logische Schritt war, in einer Band zu spielen. Damals dachte ich noch, ich müsste dazu Gitarre lernen oder sowas, denn meine Wurzeln liegen eher im Grunge und Rock, ich hab erst mit 14 Metal gehört. Also war es nicht so, „ich hab mit 8 Judas Priest gehört und fand es total cool“ (lacht). Nichts dergleichen – am Anfang waren es Punk und Rock und Grunge – wo es weder Klavier noch Keyboard gibt (lacht) – also war das für mich kein Thema. Aber dann mit 14 entdeckte ich z.B. Amorphis, und die hatten grossen Einfluss auf mich und meinen Keyboard-Stil – sie haben diese coolen „singenden“ Keyboard-Themen und so. Und es fing eigentlich ganz normal an, als ich mit Jungs von einer Band abhing, und die dann meinten „wir brauchen ein Keyboard“. Und ich dachte nur „hab ich noch nie probiert – OK ich machs“. Und es hat Spass gemacht! Dann kam eine zweite Band, eine dritte, eine vierte – und so hat es sich entwickelt (lacht) Ich ging einfach an die Sache ran – und es war einfach SPASS. Und darum bin ich noch immer an der Sache dran! (lacht)


Hattest du also nie Erfahrungen in der Richtung „du wirst als Musikerin nicht ernst genommen“ oder so?
Eve: Am Anfang ja, da war ich 16, 17 und Metal war in Finnland noch keine grosse Sache. Ich war minderjährig, ein Mädel und ziemlich schüchtern, und hatte noch keinen blassen Schimmer (lacht). Da kam es schon vor, dass ich zu nem Gig mit der Band ankam und die Konzertorganisatoren dachten, ich wäre bloss die Freundin von jemandem (lacht)
Ja, ein weiterer Aspekt – Musikerinnen werden für Freundinnen oder Groupies gehalten
Eve: (lacht) Einmal hab ich mich sogar bewusst als Groupie ausgegeben (lacht) – das war vor einigen Jahren, und es war LUSTIG (lacht). Aber ja, anfänglich kam das schon vor, aber das ging ziemlich schnell vorüber, die Leute vertrauten mir mehr und ich wurde zuversichtlicher in diesen Dingen. Mit dieser Band und mit allen meinen Bands heute gab es nie ein Problem – nicht in den letzten 10 Jahren, aber ganz am Anfang schon.

Die nächste Frage ist wieder für euch beide – findet ihr, dass Metal(musik) noch immer was Rebellisches hat, dass da immer noch sowas wie ein „alternativer Lebensweg“ gezeigt wird?
Eve: Ich finde, nur wenn jemand 12 Jahre alt ist und die Eltern erzkatholisch sind oder so – dann vielleicht (lacht). In Finnland und in vielen anderen Ländern hat Metal diesen Aspekt völlig eingebüsst … wenn ein Opeth-Album – und ich liebe Opeth – die Nummer 1 in den finnischen Charts wird – tja (lacht). Da kannst du also mit der Aussage „ich bin ein Metalhead“ nicht mehr wirklich rebellisch wirken...
Tommy: …nein, nicht mehr.

Tja, ich hab auch (besonders in Finnland) festgestellt, dass Tattoos und Piercings völlig alltäglich sind
Eve: …yeah, hat nichts Rebellisches mehr an sich…
(zu Tommy) … und ich hab auch bemerkt, dass lange Haare total „out“ sind – aber NEIN bitte, nicht abschneiden!! (Gelächter)
Eve: Er hatte kurze Haare, als wir anfingen! (Gelächter)

Was ich meine ist – es scheint eine neue „Uniform“ im Metal zu geben – also gar keine Haare am Kopf, dafür nen Bart und viele viele Tattoos und Piercings …
Eve: Eine Möglichkeit, in der Metalszene rebellisch zu sein, ist ne völlig andere Musik zu hören.…
… und keine Tattoos zu haben …
Eve: …tja, zu spät (lacht)…
Gestern hatte ich zum Tuska ein weisses Kleid an...
Tommy: …oder ein rosa T-Shirt tragen – als Mann...
JAAAA! (Gelächter)
Eve: …du musst schon solche Sachen machen, um in diesen Kreisen heutzutage als rebellisch durchzugehen!

Letzte Frage – was ist das Absurdeste, das euch passiert ist als Band, auf einer Tour oder so?
Tommy: Ich weiss nicht – da sind so viele absurde Sachen passiert in unserer Karriere, wenn man das so sagen kann – aber da sticht eine Story raus. Es war ein Gig in Turku – oder war es Tampere? Wir sollten eigentlich gleich auf die Bühne, aber der Durchgang, wo wir rausgehen sollten, liess sich nicht öffnen – die Tür war versperrt, und wir hörten schon das Intro, sollten also dringend auf die Bühne...
Eve: Das war in Tampere!
Tommy: …das Intro spielt schon, wir sollten dringend raus, und konnten die Tür nicht öffnen! (Gelächter) Also mussten wir irgendwie woanders raus...
Eve: …wir mussten rausklettern und uns durch das Publikum Richtung Bühne drängeln...
Tommy: …das war ziemlich absurd, aber hinterher lustig (lacht)
Eve: …wie Spinal Tap…
Tommy: …so wie Spinal, yeah!

OK – danke für eure Zeit!
Beide: Danke dir!

www.mygrain1.com

Autor: Klaudia Weber, photos: Terhi Ylimäinen, Klaudia Weber
Eingetragen am: 2011-08-04

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