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Death Destruction: Gammler, Anwälte und David Beckham

Die Mitglieder von Death Destruction haben ihre Wurzeln im Progressive Metal (Evergrey), Powermetal (Hammerfall) und Metalcore (Dead By April)und schafften es doch ihren eigenen Sound zu kreieren. Was als ein Hobby von Henrik Danhage, Jonas Ekdahl, Fredrik Larsson und Jimmie Strimell begann, wurde zu einer neuen Band aus Göteborg.

Bitte stellt doch zunächst mal die Bandmitglieder, ihre Aufgaben in der Band und ihre Eigenarten vor.
Jonas: Ich bin Jonas, der Schlagzeuger.
Hendrik: Und ich bin Hendrik. Ich spiele Gitarre bei Death Destruction. Jonas und ich spielten zuvor bei Evergrey. Unser Bassist Frederik spielt auch bei Hammerfall. Jimmy ist noch in einer Band die Dead by April heißt. Was die Eigenarten angeht ist Frederik der Solide und Vernünftige.
Jonas: Ja, er macht sich immer Gedanken um alles, wenn wir anderen total mitgerissen werden. Egal in welche Richtung – positive und negative. Er ist vernünftig und ruhig.



Also ist er der Mann, den man in einer Krise dabei haben sollte?
Hendrik: Ja. Auch bei Sachen die zunächst auf dem Papier richtig gut aussehen. Anstatt es einfach zu unterschreiben ist er derjenige der alles erstmal lesen will.
Jonas: Mindestens fünf Mal (lacht)
Hendrik: Er ist wahrscheinlich der umgänglichste und lockerste von uns.
Jonas: Ja, glaub ich auch.
Hendrik: Jimmy ist das genaue Gegenteil. Wenn sich etwas gut anfühlt, ist es auch gut – auch wenn es dann richtig schlecht ausgeht. Er ist sehr impulsiv.
Jonas: Ja, sehr…
Hendrik: Was dich angeht (zeigt auf Jonas), du bist wahrscheinlich irgendwo zwischen den beiden angesiedelt. Ich wohl auch, aber ich bin wohl etwas näher an Jimmy dran und du eher an Frederik in dieser Hinsicht.

Was war die Idee hinter der Gründung dieser Band?
Jonas: Spaß zu haben
Hendrik: Mit Typen zu spielen mit denen du richtig gerne spielst und dein eigenes Spiel verbessert. Ich meine jetzt nicht so was wie eine Musikschule zu werden oder so was. Es ist immer noch wichtiger, dass wir einen guten Groove haben und das Herz dabei ist, als rumzusitzen und sich Riffs und so auszudenken.

Eure Musik klingt, als wenn ihr nichts auf Genregrenzen gebt…
Jonas: Es ist egal ob es das härteste Riff oder das schnellste Riff der Welt ist, solang es groovt.
Hendrik: Das ist etwas was viele der guten Rock- und Metalbands von den großartigen Rock- und Metalbands unterscheidet. Man muss das Herz und den Groove darin hören können. Ob es jetzt sehr locker ist, oder jeder genau weiß was er tut. Es ist ein kontrolliertes Chaos.



Wer ist denn der Kopf des Ganzen, oder geht bei euch alles demokratisch zu?
Jonas: Es ist eine reine Demokratie. Wir haben alle unterschiedliche Rollen und jeder macht was anderes. Soweit es Entscheidungen angeht sind wir alle gleich. Was auch immer es ist, ob es ein Riff oder ein Foto oder eine Idee für irgendwas ist. Derjenige der die Idee hat, ist in dem Moment das Oberhaupt und die anderen lehnen sich mal zurück und lassen ihn alles ausführen bis er fertig ist. Danach können wir dann darüber reden anstatt eine großartige Idee im Keim zu ersticken, weil ich der Chef sein will. Das macht keinen Sinn. Das ist ein Punkt der uns sehr von den anderen Bands unterscheidet in denen wir spielten oder auch spielen. Da hat jeder seine Rolle. Wir sind vier Typen und wir teilen alles durch vier und alle Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.
Hendrik: Wenn du in einer Band der Kopf des Ganzen sein willst und drei Musiker spielen für dich, ist es als wenn du eine Garage voller geiler Autos hast und immer nur eins davon fährst. Das macht einfach keinen Sinn.

Die nächste Frage kommt von einer unserer Leserinnen, die einen Kommentar bei unserer Review über euer Album “Death Destruction” hinterlassen hat und…
Jonas: Wieviel haben wir gekriegt?
Er hat Euch 8/10 gegeben.
Jonas und Hendrik: Cool! Du kannst bleiben. (Gelächter)

Also hier kommt die Frage: Ist Death Destruction ein Projekt für ein, oder zwei Jahre, oder eine richtige Band?
Hendrik:
Ganz ohne Frage eine echte Band. Das ist kein einfaches Projekt. Jonas: Na ja, es hat als eins angefangen – so einfach nur zum Spaß. Das war damals 2004. Vor zwei Jahren haben wir dann eine echte Band daraus gemacht, weil wir so viel Spaß hatten zusammenzuspielen und rumzuhängen. Da haben wir uns einfach gesagt, los, machen es.
Hendrik: Das Ergebnis ist so gut. Als wir beschlossen hatten wirklich Arbeit reinzustecken, eben eine richtige Band zu haben, passierten uns plötzlich all die wirklich guten Sachen. Wir waren aber auch bereit Meetings mit Plattenlabeln zu haben, einen Produzenten auszusuchen und waren in der Lage ein Studio auszuwählen. In all den Jahren hatten wir nur Songs komponiert und den ganzen Vibe für uns vier und besonders um uns herum kreiert. All unsere Freunde aus anderen Bands haben uns wirklich unterstützt und darin bekräftigt etwas daraus zu machen, weil sie es wirklich gut fanden.

Jonas: Ja, sie haben den Vibe gespürt und unser gutes Gefühl dass wir dabei haben zusammen zu kommen und unser Ding zu machen.
Hendrik: Im gleichen Raum mit diesen Dreien zu stehen und zusammen zu musizieren – wie kann etwas falsch sein, dass sich so richtig anfühlt? Daher haben wir den Vibe einfach am Laufen gehalten. Leider kann es bei ein paar Shows passieren, dass Frederik nicht dabei sein kann, da er ja Vollzeit bei Hammerfall dabei ist, aber dann müssen wir einfach drum herum arbeiten. Am Ende sind es eben wir vier, da es nur mit allen Vieren den Death Destruction Sound gibt.

Habt ihr keinen Ersatz-Bassisten für ihn?
Hendrik:
Wir haben gerade beschlossen, dass es für die paar Shows bei denen Frederik nicht dabei sein kann einen Ersatz geben wird, der von Frederik selbst eingewiesen wird. Er muss auch oft mit uns proben damit er den Vibe mitkriegt. Aber es ist trotzdem nicht das Gleiche, nicht wirklich Death Destruction.

Wart ihr mit den Reaktionen und dem Feedback auf euer Debütalbum zufrieden? Jonas: Na ja , mit den meisten. Es gab zwei oder drei wirklich beschissene Reviews, die echt keinen Sinn gemacht haben. Da wurden wir eigentlich nur verarscht.
Hendrik: Wegen den Bands in denen wir spielten oder auch noch spielen haben die gedacht dass es sich nur um ein Projekt handelt oder dass es nur berechnend ist und nicht wirklich mit Herz. Wenn du so eine Review bekommst in der dann einer von fünf Punkten vergeben wurde und geschrieben wurde, dass wir nicht spielen können... Ich meine, wenn Kritiker so was sagen, fehlt denen einfach das Fachwissen und trotzdem machen sie den Mund auf. Du kannst sagen, dass du es nicht magst, dass es nicht dein Ding ist, aber zu sagen dass alles was wir gemacht haben nicht gut gespielt oder gesungen ist, was das Handwerkliche angeht, regt mich einfach auf. Viele Leser nehmen diese Review ernst. Nimm doch mal David Beckham als Beispiel. Du kannst alles mögliche über ihn sagen, wie dass er keinen guten Geschmack hat was die Wahl seiner Ehefrau angeht und über sein Leben generell, aber du kannst nicht bestreiten, dass er ein Mörderfußballspieler ist. Sonst wäre er nicht da wo er heute ist. Es beginnt und endet mit ihm als Spieler und nicht mit dem ganzen Sponsoring und so. Ich mag es einfach nicht, wenn Leute die falschen Sachen an etwas kritisieren.



In wie vielen Bands und Projekten ist ein typischer Musiker aus Göteborg eigentlich involviert?
Jonas:
Eine Band und ein paar Projekte in der Regel, würde ich sagen. Außer bei Frederik und Jimmy, die haben zwei Bands und keine Projekte.

Was ist für euch toll daran Musiker zu sein und was nicht?
Jonas:
Das großartige daran ist für mich dass ich mich in der Musik ausdrücken kann und das machen kann was ich liebe.
Hendrik: Das gleiche gilt für mich. Nicht schön ist, dass es so schwer ist seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten und dass die Leute um einen so viele Opfer bringen müssen, damit ich heute hier bin.
Jonas: Ja, man kann überhaupt nichts planen. Ein Urlaub mit der Freundin oder so was. Am nächsten Tag kannst Du einen Anruf kriegen dass ein toller Gig ansteht bei dem ich dann sein muss.
Hendrik: Das bringt mich wieder zu dem Punkt dass Freunde und Familie mein Leben als Musiker akzeptieren und damit umgehen müssen.
Jonas and Hendrik: Aber das waren auch schon alle negativen Aspekte.

Wenn ihr keine Musiker wärt, was würdet ihr machen?
Hendrik:
Frederik wäre wahrscheinlich ein Anwalt. Ich wäre wohl zusammen mit Jimmy ein Gammler. Ich hab ehrlich keine Ahnung. Was würdest du machen, Jonas? Musiklehrer?
Jonas: Gott, nein! Nein, ich hab auch keine Ahnung.
Hendrik: Ich arbeite als Koch und in freier Natur. Je mehr man in anderen Jobs arbeitet, desto mehr weiß man die Arbeit als Musiker zu schätzen.
Jonas: Ja, besonders dieser Tage, wo wir noch auf andere Jobs angewiesen sind, weil wir wissen, dass wir von der Musik noch nicht leben können. Wir haben alle noch einen Job nebenher. Ich liebe meinen zweiten Job, auch wenn er oft scheiße ist. Ich arbeite in einem Terminal und lade und entlade Container. Wenn ich das mache, fühle ich mich so glücklich einfach nach der Arbeit loszugehen und mit den Jungs zu proben. Das macht die Musik und unsere Band für mich nur noch großartiger.

Was können wir von euch in der Zukunft erwarten?
Jonas:
Was clever und logisch wäre – was nicht heißt dass es so passieren wird -, aber innerhalb eines Jahres oder anderthalb Jahren, werden wir wohl noch ein- oder zweimal in Europa als Support touren. Damit mehr unterschiedliche Typen von Rock- und Metal-Leuten uns kennen lernen können.
Hendrik: Wir haben auch schon eine Menge neue Songs fertig, aber wir gehen das locker an. Wir sind nicht in Eile.
Autor: Samira Alinto
Eingetragen am: 2011-11-15

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