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Porcupine Tree: Auf alle Fälle ehrgeizig

Porcupine Tree ist eine einzigartige Band mit einzigartigem Sound, die Qualität seiner Alben musikalisch eine Wucht. „Octane Twisted“, das neue Live-Album, muss man als Prog-Fan einfach haben. Bassist Colin Edwin erzählte uns etwas mehr darüber.


Der Titel klingt sehr vertraut: "Octane Twisted" ist ein Track des 2009er Opus "The Incident". Was kannst Du uns darüber erzählen?
Der Titel war eigentlich ein Vorschlag von Carl Glover, der die Aufmachung der neuen Platten kreiert hat. Wir haben mit möglichen Live-Album-Titeln experementiert und hatten bereits eine Kompromisslösung gefunden, aber dieser hat uns von Anfang an gefallen. Für mich macht das alles einen großen Sinn, da sich das Album ja um diese Zeit, als wir mit The Incident tourten, dreht. Deshalb passt es perfekt, den Titel dazu aus "The Incident" auszuwählen.

Warum habt ihr euch entschieden, ein Live-Album aufzunehmen? War einer der Gründe jener, dass ihr nun zu viel mit euren Nebenprojekten zu tun habt (die derzeit etwas mehr zu florieren scheinen)?
Ich denke, es gab einige Erwartungen seitens der Fans, dass die Live-Performance auf irgendeine Art veröffentlicht wird, da wir eine lange Tour mit The Incident hatten. Also hoffen wir, dass wir unsere Fans zufriedenstellen werden. Wir alle hatten beschlossen, dass wir gegen Ende 2010 eine Auszeit von Porcupine Tree nehmen, und da jeder in der Band sowieso seine eigenen Projekte hat, war das für jeden von Vorteil, für eine Weile etwas anderes zu machen. Unter anderem startete ich mit dem italienischen Musiker Eraldo Bernocchi die Band Metallic Taste Of Blood und brachte eine Doppelplatte Burnt Belief mit dem US Gitarristen Jon Durant heraus, welche nächsten Monat rauskommt. Wir alles wissen, wenn Porcupine Tree wieder zusammenkommen, müssen wir mindestens zwei Jahre der Band widmen, um Songs aufzunehmen und auf Tour gehen zu können. Darauf müssen wir vorbereitet sein.

Was kannst Du uns über die Produktion sagen? Vieles stammt ja aus Chicago und der Royal Albert Hall.
Ja, das meiste von "Octane Twisted" ist eine volle Darbietung vom The Incident Material aus Chicago. Ein Ort an dem wir üblicherweise tolle Zuschauer und eine gute Show haben. Uns haben die Versionen aus dem Chicago Konzert gut gefallen. Wir waren gerade mitten in der Tour. Es lief alles sehr gut und wir hatten ein tolles Publikum.
Wir dachten, es sei eine gute Idee, ein paar ältere und seltener gespielte Songs hinzuzufügen, wie wir es bei den zwei Special Shows gespielt haben, wie zum Beispiel Even Less und Dislocated Day und wir hatten davon gute Versionen von dem Royal Albert Hall Konzert. Es gibt zwei Gründe warum wir nicht das gesamte Royal Altert Hall Konzert nutzen konnten. Zum einen gab es dabei technische Probleme und zum anderen verlangte das Venue selbst zu viel Geld, eine sogenannte‚Quellengebühr‘. sodass wir nicht die gesamten Aufnahmen nutzen konnten. Am Ende haben wir uns für ein paar Tracks entschieden und den Preis heruntergehandelt, was dieses Album ermöglichte.

All eure Veröffentlichungen haben Qualität. Welche Ansprüche müssen erfüllt werden, damit ihr als Band zufrieden seid?
Wir haben immer sehr darauf geachtet, was wir machen. Ich bin froh, dass das an die Menschen rüberkommt. Wir arbeiten sehr hart, aber es ist ein Privileg, in der Lage zu sein, Menschen zu bewegen und sie zu inspirieren und sich damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wir haben auf der ganzen Welt fantastische Erfahrungen mit dem Publikum gemacht. Manchmal an Orten, von denen wir nie gedacht hätten, dass wir sie jemals besuchen werden – das ist unglaublich befriedigend für mich.

Wie wichtig ist ein Live-Album für das Publikum?
Als Zuhörer genieße ich immer die Live-Alben. Sie zeigen oft bekannte Sachen in neuem Licht und hoffentlich auch besser. Die gesamte Palette der Songs von "The Incident" live zu spielen, wie wir es auf unserer Tour gemacht haben, war eine ganz schöne Herausforderung und ich bin froh, dass es so gut geklappt hat. Ich denke nicht, dass es etwas ist, was wir noch einmal durchführen würden. Es war mit Sicherheit ein ehrgeiziges Unternehmen.


Warst du nervös, und mehr als sonst, während den Aufnahmen? Vor allem weil man ja weiß, dass alles aufgezeichnet wird?
Es kann für jede Art von Performance nervenaufreibend sein zu wissen, dass es aufgezeichnet wird, insbesondere da heutzutage jeder versucht, es mit seinem Handy aufzunehmen. In Wahrheit versuche ich nicht daran zu denken. Du musst sozusagen den Moment leben, um der Musik deine volle Konzentration zu bieten. Sobald zu versuchst dir auszumalen, was schief gehen könnte, wird es womöglich auch passieren.

Vielen Dank für das Interview! Die wichtigste Aufgabe bleibt dir überlassen, nämlich die letzten Worte.
Ich hoffe, dass "Octane Twisted" die Flamme der wartenden Fans wieder aufleuchten lässt und ich hoffe auch, dass sie stark genug ist, um jemanden, der noch nicht mit der Band vertraut ist, damit anzustecken. In der Zwischenzeit sind Gavin, Steve, Richard und ich sehr mit anderen Nebenprojekten beschäftigt, also gibt es genug, um etwas Neues zu entdecken und es hoffentlich auch zu genießen.


Autor: Markus Seibel / medicine-mag.com, photos: Band
Eingetragen am: 2013-01-05

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