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Midriff: Hausaufgaben im Bandbus

Midriff aus Österreich veröffentlichten ihre Debut-EP “Grassman’s Cottage” 2010. Im letzten Jahr erschienen erst der Longplayer “Broken Dreams” und im Dezember dazu noch die Unplugged-EP “Blackout”. 2013 wollen sie beide Veröffentlichungen mit einer ausgiebigen Tour promoten. Grund genug, Paul Henzinger (Drums und Gesang), Joshua Lentner (Gitarre) und Jeremy Lentner (Bass) mal schnell eine E-mail zu schicken. Schon schriftlich kommen die Jungs so sympathisch rüber, dass ich es ein wenig bedauere, das Interview nicht persönlich gemacht zu haben. Ihre Musik macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich sehe sie mir bestimmt an, sollte die Band in meiner Nähe vorbeikommen.

Könnt ihr mir zunächst ein wenig zur Entstehung und Geschichte von Midriff erzählen? Ich habe gelesen, dass ihr alle aus demselben Dorf stammt. Seit wann macht ihr zusammen Musik?
Jeremy: Wir machen seit dem Sommer 2008 zusammen Musik. Damals löste sich die Schülerband von Josh und mir auf und wir suchten nach einem geeigneten Sänger und Drummer. Paul kannten wir bereits über viele Ecken (wie man sich in einem Dorf halt kennt) und es hat einfach gepasst.

Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen?
Paul: Wörterbuch! Nein, wir suchten nach einem Namen, der unsere Musik, bzw. die Musik die wir gerne haben, auch beschreibt. Midriff heißt zu deutsch „Zwerchfell“, und das passt ganz gut zum erdigen, aus dem „Bauch“ kommenden Rocksound von Midriff.


Ihr habt inzwischen 3 CDs veröffentlicht, seid aber bei keinem Major Label unter Vertrag, sondern vertreibt eure Alben über Office4Music. Ist diese Unabhängigkeit selbst gewählt und wenn ja warum?
Jeremy: Zum Teil...wir haben in Office4Music einen für uns im Moment gut funktionierenden und fairen Vertriebspartner gefunden. Natürlich erzielt man mit einem Labeldeal oftmals größere Plattenverkäufe, aber die Musikindustrie ist zur Zeit an einem großen Wendepunkt. Natürlich wäre ein „Major-Deal“ ein großes Ziel, aber den muss man erstmal einfädeln!

Wie kam es, dass ihr nach dem Longplayer „Broken Dreams“ letztes Jahr noch gleich eine unplugged EP nachgelegt habt? Wie habt ihr die Songs für „Blackout“ ausgewählt?
Joshua: Da wir eigentlich seit Beginn immer wieder mal Unplugged gespielt haben, wurde der Ruf nach einer kleinen Unplugged CD seitens der Fans immer lauter. Uns hat es auch gleichzeitig gereizt, die Songs, die wir meist bei den Acoustic-Gigs spielen, nochmals zu recorden. Es hat viel Spaß gemacht!

Wie waren die Reaktionen auf diese beiden unterschiedlichen Alben?
Paul: Sehr gut. Wir haben eine Menge toller Rückmeldungen für beide Platten bekommen. Das Album ist natürlich mehr was für Rockfans, „Blackout“ hingegen was für Fans und für ein sehr breites Publikum.

Könnt ihr mir beschreiben, wie neue Songs entstehen? Wer schreibt die Texte wer die Musik? Oder ist das alles Teamarbeit?
Jeremy: Bei Midriff gibt es kein Rezept. Josh und ich schreiben zuhause viele Riffs, nehmen sie auf, schicken sie Paul, der schaut mal, was mit den Drums und Vocals geht und dann treffen wir uns im Proberaum, um konkret zu arbeiten. Wir sind keine wirkliche Jamband, das soll aber nicht heißen, dass keine Songs beim Jammen entstehen, „Broken Dreams“ ist z.B. ein „Jam-Song“ der einfach spontan entstand.
Paul: Die Texte entstehen oft nach der Musik, aber manchmal auch davor, dann schaut man eben, was auf die Musik passt. Neben mir steuert auch Jeremy immer wieder Lyrics bei. Und zusätzlich haben wir noch ein Ass im Ärmel – mein Bruder Christoph ist lyrisch begabt, und überlässt mir immer wieder ein paar Fragmente.

Ihr schreibt auf Eurer Website, dass ihr euch bei euren Songs von alltäglichen Situationen inspirieren lasst. Könnt ihr mir erzählen, was euch zu Grassman’s Cottage inspiriert hat?
Joshua: Der Song erzählt von einer zum Teil fiktiven Person, die in einer sehr einfachen Hütte im Wald ganz in der Nähe unseres Hauses gewohnt hat. Als Kinder besuchten wir häufig die damals schon verfallene Hütte. Die Idee zum Song kam uns, als wir eine geignete Location für Bandfotos suchten.

Eure Texte finde ich insgesamt recht interessant. Wie kommt es, dass man diese Texte nicht online finden kann?
Jeremy: Gute Idee! Danke!

Letztes Jahr habt ihr Konzerte in verschiedenen Ländern Europas gespielt. Unterscheidet sich das Publikum in den verschiedenen Ländern? Wie waren die Reaktionen?
Paul: Das Publikum ist bei jedem Gig immer anders, da kann es auch mal vorkommen, dass du ein richtig träges Publikum hattest und tags darauf im Nachbarort spielst und die Leute gehen total ab! Aber grundsätzlich merkt man manchmal einfach, je weiter man von zuhause weg ist, desto mehr schätzen es die Konzertbesucher. England war 2012 sicher eine tolle Erfahrung für Midriff.

Was wäre für Euch eine Traum-Tour oder ein Traum-Konzert?
Joshua: Mal ne Tour mit Alter Bridge oder Black Stone Cherry.
Jeremy: Das wärs! Aber wir sind schon glücklich, dass wir mit Godsized im März in Deutschland unterwegs sind.


Ich habe gelesen, dass ihr „nebenbei“ auch noch studiert. Wie kriegt ihr Studium und Band unter einen Hut?
Jeremy: Keinen Alkohol, keine Drogen, dafür viel Essen. Dann bist du am nächsten Tag nur etwas müde, kannst aber auch mal eine Hausarbeit fürs Studium im Bandbus erledigen.

Was macht ihr sonst in Eurer Freizeit, wenn ihr nicht Musik macht?
Jeremy: Booking! Ich habe nicht wirklich Hobbies, die nichts mit Musik zu tun haben. Bisschen Sport vielleicht.
Paul: Ich fotographiere sehr gern, oder fahr mal ne Runde mit dem Motorrad.
Joshua: Amerikanische TV-Serien machen süchtig...

Was hört ihr für Musik, wenn ihr nicht grade selber spielt?
Paul: Wir hören viel unterschiedliche Sachen, treffen uns aber alle bei unserer absoluten Vorliebe zu amerikanischen Rocksound wie Alter Bridge, Creed, Black Stone Cherry und unseren Alltime Favoriten Audioslave, um nur einige zu nennen. Ich persönlich höre aber seit ich denken kann Pink Floyd und auch klassische Musik.

Wie sehen Eure Pläne für dieses Jahr aus?
Jeremy: Für 2013 ist natürlich Live-spielen sehr wichtig. Wir haben zwei tolle Platten am Start und wollen diese ausgiebig mit Konzerten promoten. Für März sind einige Konzerte in Deutschland bestätigt, u.a ja auch mit Godsized, die bereits 2011 auf Europatour mit Black Label Society waren. Auch das ein oder andere Festival ist geplant, ich darf allerdings noch nicht alles ausplaudern.

www.midriff.at

Autor: Stefanie Oepen, photos: Paul Henzinger
Eingetragen am: 2013-01-25

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