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Petri Lindroos: Sein Metallerleben als Android App

Der Frontmann von Ensiferum (und früher auch Norther) macht es seiner Fangemeinde nun viel einfacher zu erfahren, wie ein Musikerleben wirklich abläuft. Eine brandneue Android-App, die er gemeinsam mit WeAppU entwickelte und die nun auf den Markt kam, dient als sein öffentliches, virtuelles Tagebuch, Titel “Petri Lindroos Diary – My Life is Metal”. Der Download ist gratis (Details dazu im Text). Klar, dass wir da schnell nochmal genauer nachfragen mussten...


Stell uns mal diese App genauer vor - was kann die alles?
Das ist meine eigene offizielle exklusive App – eine Art Tagebuch für meine Fans, wo ich regelmässig meine Gedanken loswerde, oder Fotos von einer Tour (von auf und von hinter der Bühne), private Fotos, und natürlich gibt es auch eine Abteilung mit lustigen Pics. Diese App beinhaltet auch die Tourdaten von Ensiferum und ein lustiges Quiz über mich und mein Leben. Und glaub mir, jeder sollte sich mal an diesem Quiz versuchen (lacht).

Naheliegendste Frage, wie kamst du auf die Idee, und wie lange dauerte es, diese Idee dann auch zu realisieren?
die Idee für so ein Projekt war schon lange am Tapet, aber es war erst vor ein paar Wochen, als sich das ganze in eine App entwickelte. Ich war noch nie ein Freund von Facebook (deswegen hab ich noch nicht mal eine offizielle Facebook Fansite), weil ich glaube, dass dieser Social Network Gedanke von Facebook in eine falsche Richtung geht – es dreht sich dort alles um nervige Spieleinladungen und anderen nutzlosen Kram, und darum arbeiten meine Freunde von WeAppU und ich gerade daran, an einer Social Community Option für mein App zu arbeiten. Damit alle meine Fans Teil dieser Community werden und mit einander und mit mir in Kontakt treten können. Das ist alles, was ich im Moment verragen kann. Die Entwicklung dieser App, nach der Fertigstellung des Designs und Klärung diverser Fragen, hat etwa zwei Wochen gedauert.

Hast du denn eine entsprechende technische Ausbildung (Programmierer), oder brauchtest du PartnerInnen, um die App bzw diese Homepage zu basteln?
Nein, ich hab keine Ahnung vom Programmieren, ich bin froh, dass ich mein Smartphone ohne technische Unfälle bedienen kann (lacht). Aber WeAppU, die Firma, mit der ich zusammenarbeite und die ich vorher schon erwähnt habe, hat alles so eingerichtet, dass ich mit der Bedienung alleine zurechtkomme.


Dieses Foto enthält den QR-Code für den Download, wenn du den Code mit dem Handy einscannst, kommst du sofort zum Download.

Frage an diese PartnerInnen: Wie habt ihr euch kennengelernt, wie lange dauert es, so eine App zu programmieren, was ist dazu notwendig (Ausbildung, Kenntnisse) - und kann man sich diese Kenntnisse auch selbst aneignen? Steht bald eine Do-it-yourself-App-Kultur ins Haus wie die der Selfmade-Essens/Modekritikerinnen (div. Blogs) oder Filme/Musikvideo-Regisseurinnen (Youtube)?
WeAppU: Petris Gattin, eine gute Freundin von uns (die auch unsere Fähigkeiten hinsichtlich Marketing, Homepages und Apps kennt), hat mit uns über seine Idee gesprochen und wurde das alles in die Wege geleitet. Und nachdem wir uns mit Petri unterhielten, kam diese “Tagebuch” Idee zustande. Wie Petri schon erwähnt hat, dauerte der Prozess der Erschaffung dieser App nach der Einigung auf Design und Optionen (und natürlich nach der Zusammenstellung der Quizfragen) in etwa 2 Wochen. Aber sicherlich hängt es von der App ab. Wenn kompliziertere Teile benötigt werden, kann es etwas länger dauern. Zeit, Wissen und technisches Verständnis sind notwendig, um so etwas zu kreieren. Klar, wenn du unbedingt willst und danach suchst, kannst du deine eigene App basteln... aber es geht nicht nur um die Erschaffung der App, es ist die Idee und der Service nach dem Programmieren.

Die App selbst ist nur ein Teil – unser Service ist ein weiterer Aspekt. Wenn du selbst deine eigene App entwirfst, hast du nur Service, wenn du eine monatliche Gebühr dafür bezahlst – oder du hast gar keinen Service. Hier liegt der Unterschied. Wir entwerfen die App, Homepage oder was auch immer – zusammen mit unseren KundInnen. Und – unsere Produkte haben Festpreise, ohne versteckte Kosten oder Gebühren. Alles was wir entwerfen, gehört unseren KundInnen – alle Rechte gehören unseren ihnen. Wir sehen unser Klientel nicht nur als “KundInnen”, wir schätzen sie als unsere Partner.Innen. Und natürlich wollen wir mit unseren PartnerInnen so lange wie möglich zusammenarbeiten. Aber wenn jemand unseren Service verlassen möchte, ist das für uns auch kein Problem. Wie bereits erwähnt, gehört alles unseren PartnerInnen/KundInnen. Unser Ziel ist es, zufriedenes Klientel zu haben, das mit uns zusammenarbeitet, weil sie es WOLLEN und nicht weil sie es müssen, weil sie für “gefrorene Copyrights“ zahlen müssen.

Wie kriegt man diese App? Läuft das auf jedem Smartphone jedweder Marke?
Nimm einfach dein Android Smartphone, öffne Google Play Store und suche „Petri Lindroos Diary“ oder „WeAppU“.
Du kannst das gratis downloaden. Derzeit gibt es diese App nur bei Google Play Store, für alle Android Modelle. Vielleicht gibt es auch bald eine Version für das iPhone geben.



Zurück zu Petri - eine Frage, die ich ständig zu hören kriegte, als ich nach Finnland gezogen bin - WARUM? Für mich als Metalfan war diese jedoch relativ einfach zu beantworten - aber du bist ja nun in genau jene Gegend abgewandert, die ich verlassen hab (ich bleibe absichtlich etwas vage), die im Vergleich zum blühenden finnischen Metalszene-Garten eine traurige Wüste ist (ich meine damit, es fehlen die Clubs, Kneipen, Proberäume, Auftrittsmöglichkeiten, Medien und Business Netzerke, öffentliche Akzeptanz etc usw) ... Was gefällt dir so an jener Gegend, wo du wohnst?
Ich tat es, weil ich mich weit vom Zentrum der Metalszene entfernen wollte (lacht) ... Im Ernst, meine Frau / mneine Liebe lebt hier und mir gefällt es hier, weil es sehr friedlich ist. Niemand kennt mich hier, also kann ich mich etwas erholen, und vergiss nicht das viel billigere Bier. Ich habe mir hier in Kärnten eine Heimat geschaffen, wo ich Ruhe und Frieden finde zwischen all diesen Tourneen, wo ich mich entspannen und ganz ich selbst sein kann, ohne Stress. Es ist perfekt.

Wie steht es mit deinen Deutschkenntnissen? Wie gut kommst du mit dem örtlichen Dialekt zurecht?
Immer noch schlecht – ich kann ein Bier bestellen (und ich weiss natürlich, wie ich mich dafür bedanke), denn – wie du weisst – betrachten wir Finnen Alkohol als Nahrungsmittel (lacht). Das Verstehen, was die Österreicher sagen, hängt davon ab, wer spricht, aber es geht eigentlich ganz gut.

Wenn du die finnische und die österreichische Mentalität vergleichst, was sind die Unterschiede, was die überraschendsten Gemeinsamkeiten?
Die Österreicher haben nicht so gute Englischkenntnisse, aber im Grunde ist die Mentalität dieselbe (klar, das hängt auch immer von der jeweiligen Person ab).

Und kurz zum Schluss: Was steht bei Ensiferum in nächster Zukunft an?
Wir spielen im kommenden Jahr ein paar Shows und gehen hoffentlich bald wieder ins Studio, um unser neues Album aufzunehmen, belassen wir es mal dabei ...

Mehr Info und Downloadoption hier:
http://www.weappu.com/news/555-neue-android-app-the-private-diary-of-petri-lindroos.html



Autor: Klaudia Weber, photos: Robert Lamprecht
Eingetragen am: 2013-12-04

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