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Spinefeast 2005

2005-12-18
Stadt / City Helsinki 
Land / Country Finland 
Web www.spinefarm.fi
 
Veranstaltungsort:
Location
Nosturi 
Datum / Date18. - 19. Nov 2005 
Bildergalerie / Picturegalerie Spinefeast_2005 
Photos: Melanie Kircher, Klaudia Weber 

Hier sind wir also wieder, zum alljährlichen Spinefeast in Hel(l)sinki, und wieder einmal erbebt das Nosturi 2 Tage im allerfeinsten Metal-Gewitter.

Freitag, Tag 1.
MyGRAIN

Dank einer Abendschicht verbrumme ich die erste Band, myGRAIN, eine junge Band, die derzeit am Debutalbum bastelt. Wer reinhören möchte: www.mygrain1.com dort gibt’s ein paar Soundsamples. Fettes Sorry! (MK)

Amoral

Kurzfristig eingesprungen - leider verpasst, denn die Jungs sind ein geiler Live-Act, einer der hochkarätigen Newcomer im Spinefarm-Katalog. Ihr Debüt „Wound Creations“ bot bereits fetten Sound und verfrickelte Rhythmen, wie ne Zusammenarbeit von In Flames und Meshuggah.Und das aktuelle Album "Decrowning" scheint diese Gangart fortzusetzen. (KW)

SÓLSTAFIR



Die für mich also erste Band des Abends sind Sólstafir aus Island. Der Name bedeutet Sonnen”stäbe” bzw. –strahlen, die durch einen bewölkten Himmel brechen. Die Musik ist wie der Name der Band, eine Kombination aus Licht und Dunkel, und lässt sich partout in keine Genre-Schublade pressen. Mir fehlen etwas die Worte, das Gehörte zu beschreiben. Ich versuchs mal mit doomiger Black Metal, eine Priese psychedelic-Einflüsse, gewürzt mit ein wenig Trance, einmal umrühren und servieren, bitteschön! Vor dem geistigen Auge tauchen endlose Weiten, unberührte Wildnis und brodelnde Vulkane auf. Titel wie ”Ritual Of Fire” machen klar, dass in der Brust dieser Nordmänner wohl auch heute noch ein stolzes Wikinger-Herz schlägt. Wenn ich nicht ordentlich was auf den Ohren habe, besteht das Set tatsächlich nur aus 3 Songs, die aber irre lang sind. Die Vokals sind screamig, teils rauchig und teilweise sogar fast clean. Dann gibt es aber wiederum gejammte Passagen, ohne jegliche Vokals. Meiner persönlichen Meinung nach eine geniale Mischung! Zugegebenermassen braucht der ein oder andere vielleicht ein paar Anläufe, um den Zugang zu dieser Band zu finden, und daher sieht man wohl auch vereinzelte Gesichter, die förmlich von Fragezeichen umschwirrt sind. Generell aber ein gelungener Auftritt und das Volk will mehr. Ich auch, nämlich das im Dezember folgende Album ”Masterpiece Of Bitterness”. (MK)

ROTTEN SOUND



Als nächste folgen ”Rotten Sound”. Das überdimensionale Monster-Drumkit lässt schon erahnen, was hier gleich folgen wird, und tatsächlich: diese wahnsinns schnellen Drums prügeln dich windelweich! Das ist das irrsinnigste Gewitter, das ich je in meinem Leben gehört habe. Schnell, agressiv, gnadenlos. Sänger Keijo Niinimaa schreit der Meute all seine Agressionen entgegen, röhrt aus Tiefen, bei denen man sich wundert, wo diese wohl liegen mögen. Das Publikum geht ab wie’n Zäpfchen, und es entsteht ein irres Moshpit. Neben bekannten Stücken gibt’s auch was neues auf die Ohren. Ich brauche mich jedenfalls nicht mehr fragen, warum diese Band, und vor allem ihr Drummer so legendär sind. (MK)

MOONSORROW



Headliner des Abends sind Moonsorrow, also kommt man gar nicht erst dazu, sich ein Wenig abzukühlen. Mit ihren üblichen Blutmasken präsentieren die hiesigen Helden ihren Viking-Metal – was meine vorhin erwähnte Theorie bekräftigt. Lieder von alten Zeiten mit ehrenhaften Schlachten von ehrenhaften Wikingern lassen das Publikum einmal mehr ausser Rand und Band geraten. Im Hause Henri Sorvali hat’s Nachwuchs gegeben, und ein dadurch wohl übermütiger Henri steuert zwischendurch ein an diesser Stelle sonst nicht vorhandenes Kriegsgeheul bei. Die Setlist ist gut gemischt durch sämtliche Alben, und zumindest von hinten sieht man ein Meer hochgereckter Fäuste und wehender Mähnen. Aber wie heisst’s doch so schön? Wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören, der Vorhang fällt. Ein würdiger Abschluss für Tag eins. (MK)


Samstag, Tag 2


Soulrelic

Wegen der ungewohnt frühen Beginnzeit und der Warteschlange vor dem Club entging mir dieser Act leider zur Gänze. Aber um einen einen Eindruck von der Melodic Rock Band zu kriegen, checkt http://www.soulrelicband.com/ (KW)

End of You



Manchmal passiert es tatsächlich, dass ein völlig unbekannter Act auf ganzer Linie überzeugt. Publikums-Sprechchöre vor Beginn ließen ja schon einiges erwarten. Hätte mir auf der Stelle ein Album der Jungs gekauft, wenn es ein solches schon geben würde... Diesen blutjungen Finnen, eine coole Mischung der frühen HIM, Entwine und eingängigen Metal-Riffs, traue ich in der Tat eine grosse Zukunft zu. Weniger die Stimme, aber der Look und das etwas schüchterne Gehabe von Frontman Jami Pietilä erinnerte mich doch stark an Ville Valo in seinen Anfängen... (KW)

Hevein



Eine weitere Band, von denen ich mir unbedingt das erste Album "Sound over Matter" zulegen muss. Die aktuelle Single „As Far As the Eye Can See“ fand ich doch etwas zahnlos. Irre, was da live abgeht - stellt euch Melodic Death a la Children of Bodom und volle-Breitseite-Show wie bei Pantera vor, nur noch zusätzlich mit Cello und Geige! Sänger J. Immonen stand kaum mal still, und der Mann am Cello, ein gewisser Herr M. Lilja, hat schon bei einem anderen Celloquartett Metal-Erfahrungen gesammelt. Apocalyptica war ihm dann wohl auf Dauer zu soft. Klasse-Act! (KW)

Lullacry



Irgendwie haben es Lullacry trotz vier Alben nicht wirklich geschafft, aus dem Schatten ihrer Spinefarm-Kollegen zu treten. Und irgendwie kann ich mit der Band auch nicht wirklich was anfangen. Der straighte Metal-Sound macht sich ganz gut, aber die Stimme von Frontfrau Tanja kann nicht wirklich auf einen höheren Level heben. Das Ganze plätscherte höhepunktslos nur so dahin. (KW)

Turmion Kätilöt



Turmion Kätilöt haben in Finnland kürzlich mit einem Skandal die Aufmerksamkeit der Boulevardzeitungen auf sich gezogen: angeblich sexuelle Aktivitäten mit einer halbnackten Frau auf einer Festivalbühne vor minderjährigen Publikum... Kann sein, dass ein Teil der erwachseneren Zuschauer deswegen schon gespannt auf die „Hebammen des Untergangs“ wartete. Eine weitere positive Überraschung dieses Abends: geiler Industrial Metal, ging ab wie Sau, eine finnische Version von Rammstein mit einem Schuss Manson hinsichtlich ziemlich kranker Sado-Maso-Show. Ein Lendenschurz gewährte - ahem - Einblicke... aber das war's schon in Richtung Sex, und vor den Sado-Spielchen kam die Frage, ob noch Kinder im Saal sind :) War dann aber halb so wild, aber ich würd bei der Band vorsichtshalber nicht in vorderster Reihe stehen wollen. (KW)

Fazit: Spinefeast, wie immer ein MUSS!


Melanie Kircher (MK), Klaudia Weber (KW)


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9/10



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