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Jorn Lande - Finland Debut + Fan Reactions

2011-11-14
Stadt / City Helsinki, Tampere 
Land / Country FIN 
Web www.jornlande.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Tavastia, Klubi 
Datum / Date26.+27.10.2011 
Bildergalerie / Picturegalerie siehe Text / see text 
Photos: Sandy Mahrer 

Nach über 30 veröffentlichten Alben in diversen Projekten gilt dieser Mann als lebende Legende unter den Hard Rock Giganten. Egal ob als Sänger von Ark, Vagabond, Masterplan und Millennium oder als Gastsänger bei Ayreon oder Avantasia, überall stellt Jorn Lande unter Beweis, dass er ein wahrer Stimmkünstler ist. Mit seinem im Jahr 2000 gegründeten Solo-Projekt Jorn veröffentlichte er nahezu jedes Jahr ein neues Album. Wie zuletzt die unglaubliche CD/DVD "Live in Black", die das Konzert des nordischen Metal-Gotts beim Sweden Rock Festival 2010 zeigt. Nun 2011 steht ein weiterer grosser Schritt bevor: Jorn wird im Dezember Motörhead als Tour-Support durch Skandinavien begleiten, was der Band mit Sicherheit eine Menge neuer Anhänger bringen wird. Dennoch lassen es sich Jorn nicht nehmen, vorab als Headliner nach Finnland zu kommen – zum ersten Mal in ihrer Karriere! STALKER war bei beiden finnischen Jorn-Shows dabei.

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Helsinki 26.10.2011
Obwohl bereits Ende Oktober, kann man hier in Finnland noch ungewöhnliche Temperaturen um die 10 Grad und Sonnenschein geniessen. Gut für die Fans, die schon vor dem Soundcheck vor den Türen des Tavastia (des wohl bekanntesten Rock Clubs Finnlands) warten, um Autogramme von ihrem Helden zu bekommen. Jorn Lande kommt ihrer Bitte gerne nach und unterschreibt zahlreiche Bilder, Booklets und Vinyl-Platten und steht ihnen für Fotos zur Verfügung. Ein Schwätzchen hier und da darf natürlich auch nicht fehlen. Beim Soundcheck läuft alles recht reibungslos, ein Spässchen zwischendurch mit einer eigenwilligen "Black Magic Woman" Interpretation sorgt für Lacher.
Da Jorn ohne Support Act unterwegs sind, geht es bereits um 21:30 los. Im Tavastia haben sich um die 400 Leute eingefunden, die schon dem Auftritt entgegen fiebern. Mit den ersten Klängen von Road of the Cross steigt auch der Andrang zum Bühnenrand. Neben den bereits bekannten Bandmitgliedern Tore St Moren, Wild Willy Bendiksen und Nic Angileri findet man an der zweiten Gitarre ein neues Gesicht: Jimmy Iversen ist seit September 2011 Teil der Band als Ersatz für Tor Erik Myhre. Jimmy hat bereits vor einigen Jahren mit Jorn gearbeitet und sich am Songwriting zu dem 2009 erschienenen Album Spirit Black beteiligt. Hin und wieder scheint es, als hätte Mr. Lande leichte Probleme mit der Stimme, jedoch versteht er es einfach so zu singen und die Songs so zu verändern, dass es nicht weiter ins Gewicht fällt. So oder so ist es immer unglaublich, über welche Stimmgewalt dieser Mann verfügt.

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Gegen Ende des Konzertes lichten sich die ersten Reihen ein wenig, einige Leute verziehen sich an die Bar. Vielleicht aus dem Grund, dass viele der Besucher mit seiner eigenen Musik nicht so vertraut sind und Jorn hauptsächlich durch seine früheren Bands und Projekte wie Millenium, Masterplan oder Avantasia kennen. Deren Musik ist einfacher zu verstehen und eher Mainstream; Jorns Eigenkompositionen könnten dem einen oder anderen zu kompliziert und zu schwer vorkommen. Persönlich bevorzuge ich eher Jorns eigene Songs als die von Masterplan und Co. Man spürt einfach, dass diese aus seinem Herzen kommen.

Wild Willy Bendiksen sorgt mit seinem Drumsolo in der zweiten Hälfte der Setlist für eine kurze Verschnaufpause für den Rest der Band. Das Publikum macht brav mit und feiert Willy ab. Dann bei der ersten von zwei Zugaben, dem Ronnie James Dio Cover Rainbow in the Dark, gibt es kein Halten mehr; der Geist von Ronnie scheint mit von der Partie zu sein. Zum Abschied spielt die Band noch War of the World. Der Auftakt der Finnland-Konzerte war wirklich speziell und es war schön zu sehen, wie sehr sich Leute freuen, wenn sie ihren Helden endlich einmal live sehen können. Die Leistung der Band war wie immer grossartig.

Hier ein paar Eindrücke von Fans aus Helsinki:
Jason Flinck (Sänger/Bassist bei Kings of Modesty/Brother Firetribe):
Jorn hat eine grossartige Stimme und sie war in guter Verfassung, also war es ein himmlisches Vergnügen, dem Typen zu zuhören! Die Band hat ebenfalls richtig gerockt, also ein purer Jackpot wenn du mich fragst. Ein „wenig“ beklagen muss ich mich als Langzeit Fan von Jorn doch. Ich hätte gerne einige seiner früheren Sachen von seinen Starfire, Worldchanger und Out to every Nation Alben gehört. Dort sind Songs zu finden, von denen ich damals hingerissen war und seitdem bin ich ein Jorn-Fan. Hoffentlich ist nächstes mal mehr Material aus Mitte 2000 dabei, melodische Meiserwerke durch und durch und ein Hauch heavier. Eine sogenannte Kreuzung aus seiner gesamten Solo Discograpie, und ich würde sogar um einige Millennium Stücke beten, welche ich wirklich liebe, heh!!!! .. aber der Helsinki Gig alles in allem war : Grossartig!!!

Mika Lehtimäki
Der Auftritt war etwas, das ich nicht beschreiben kann, einfach besser als ich es je erwartet hätte… Hey der Mann ist der König des Rock, mit der grössten Stimme aller Zeiten!!! Die Band tat nicht weniger und nicht mehr als uns ein perfektes Hard Rock Erlebnis zu bieten!!! Es macht dich zur gleichen Zeit zufrieden und demütig. Danke Jungs, Lang Lebe JORN m/

Jan Carlsson
Alles was ich sagen kann ist, dass beide Shows grossartig waren und JORN war für mich das am meisten herbeigesehnte Konzert des Jahres. Ich hoffe, dass ich sie mit Motörhead wiedersehen werde.

Nevena Hristozova
Das war ohne Zweifel einer der besten Gigs, bei denen ich jemals dabei war. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Band ganz offensichtlich genau so viel Spass hatte für uns zu spielen, wie wir ihn hatten sie zu sehen! Sinnlos über die Setliste zu reden – sie war wie erwartet gut, aber die Atmosphäre, welche die Jungs verbreiteten und die Wertschätzung, die sie für uns hatten und die wir für sie hatten – was einige dieser Bad-Ass-Milliardäre-Bands nicht haben – das hat für mich die Beziehung zur Band so aufrichtig und so richtig wertvoll gemacht. Jetzt möchte ich sie wiedersehen und nicht nur wegen der Musik, die sie spielen, ich möchte sie sehen, weil sie so sind, wie sie sind. Ein grossartiger Job!!!

Kikka Kotimäki
Es war mein erster Jorn Gig und ich war wirklich sehr positiv überrascht. Mister Lande selbst war sehr sympathisch und die Band war toll, das Publikum schien es wirklich zu geniessen, also wie könnte man die Zeit besser verbringen! :-)


Tampere 27.10.2011
Nach der zweistündigen Fahrt nach Tampere heisst es erstmal wieder Soundcheck Zeit im Klubi, dem wohl bekanntesten Venue der Stadt. Jorn spielen im kleinen Teil des Klubs, der so um die 300-500 Leute fassen dürfte. Die Bühne überzeugt mich nicht so ganz, denn sie ist halbrund und von gewissen Standorten kaum einzusehen, weil Pfeiler die Sicht versperren. Als ich beim Club eintreffe, ist Jorn wieder mit dem Signieren seiner Werke beschäftigt. Heute scheinen die Fans wirklich alles an Platten mitgebracht zu haben, bei denen Jorn jemals mitgewirkt hat. Und Jorn signiert alles geduldig und plaudert mit den Fans - was ihn einfach sympathisch macht. Nachdem jede einzelne Platte unterschrieben ist und alle Fotos im Kasten sind, heisst es dann wieder ab zum Soundcheck, und der geht unglaublich schnell vonstatten: Ein halber Song und alles sitzt.

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Die Setliste an diesem Abend ist dieselbe und enthält neben Shadow People überwiegend die neueren Songs, wie Below, Blacksong, Lonely are the brave und World gone mad. Eine gute Auswahl, auch wenn mir persönlich vor allem Duke of Love, Rock and Roll Angel oder Sunset Station gefehlt haben. In Tampere sind etwas weniger Leute vor der Bühne, aber dafür machen alle gut mit, einige sogar so gut, dass ich mich lieber ein bisschen mehr an die Seite verdrücke, um nicht plötzlich einen Elenbogen im Gesicht zu haben.. Bassist Nic animiert die Fans zum Klatschen und Mitsingen, während Tore St Moren seine unglaublichen Gitarrenkünste zum Besten gibt. Wie am Vortag gibt es auch hier in der Mitte des Sets noch mal ein Drumsolo, das jedoch kürzer scheint. Unter den Besuchern hier auch Enduro-Weltmeister Mika Ahola, ein grosser Fan der Band - seinen Bericht über den Gig und sein Treffen mit Jorn könnt ihr hier nachlesen: http://mikaahola.blogspot.com/ .

Alles in allem kann man sagen, dass Jorn im neuen Territorium Finnland einen Superstart hingelegt haben und auf gar keinen Fall daran zweifeln müssen, hier weiterhin willkommen zu sein. Beide Konzerte waren unglaublich gut - das ist auch die überwiegende Meinung der Fans. Wer Jorn verpasst hat oder gerne noch mal sehen würde, sollte sich die STALKER Tourdaten (Motörhead + Jorn als Support) ansehen, denn da sind wieder zwei Konzerte in Finnland mit dabei!



Sandy Mahrer, transl. K.Weber


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10/10



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