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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Pain / Zonaria

2007-10-23
Stadt / City Saarbrücken 
Land / Country GER 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Roxy 
Datum / Date17.10.2007 
Bildergalerie / Picture gallery Pain_Zonaria_2007 
Photos: Cornelia Wickel 
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Pain waren in diesem Sommer ja wirklich omnipräsent, kaum ein Festival, dem Peter und seine Mannen keinen Besuch abstatteten. Wer nun aber trotzdem imner noch nicht die Chance gehabt hat, sich Pain einmal live anzusehen oder einfach noch nicht genug hatte, der hat derzeit bei ihrer aktuellen Tour noch die beste Gelegenheit dazu.

Konzerte, die unter der Woche stattfinden, sind ja immer ein leidiges Thema, wie leidig, zeigte sich auch mal wieder an diesem Abend im Roxy in Saarbrücken, gerade mal knapp 100 Nasen, wenn überhaupt, hatten sich eingefunden, um sich dieses schwedische Paket zu geben. So gestaltete sich dieser Auftritt denn auch wirklich sehr familiär. Kleine Bühne, kein (Foto)graben, und somit waren die Bands im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nahe.


Zonaria

Allzu weit vor die Bühne wagte sich das Publikum allerdings während des Openers noch nicht. Zonaria enterten recht pünktlich die Bühne und gaben sich definitiv alle Mühe, um ein wenig Stimmung in die Menge zu bringen. Leider ließ sich zu Beginn kaum wer zum Haare schütteln bewegen. Allerdings mag dies wohl auch daran gelegen haben, dass die Schweden in unseren Breiten eher noch als Geheimtip gelten, haben sie doch auf dieser Tour erst ihr Debütalbum "Infamy And The Breed" im Gepäck. Geboten wurde, wie man es von Schweden erwarten würde, feiner Melodeath, dem klar zu entnehmen war, dass die Jungs offenbar große Fans von Peter Tägtgrens anderer Band Hypocrisy sind. Sänger Simon Berglund erinnert mich zudem noch an Alexi Laiho (Children of Bodom), ähnliche Gitarre, leichte stimmliche Ählichkeiten, und was das Posing anging, hatte er sich sicherlich auch das ein oder andere vom Bodom-Schreihals abgeschaut.

Gegen Ende des Sets kam so langsam ein wenig mehr Bewegung in die Menge, hier und da sah man ein Mitwippen, ein wenig Headbangen, und drei Headbanger postierten sich sogar direkt vor der Bühne. Mangelndes Engagement seitens der Band kann man jedenfalls nicht für die müde Reaktion des Publikums verantwortlich machen. Gitarrist Emil sprang während eines Songs auch mal von der Bühne und spielte im Vorraum der Bühne weiter - Platz genug dazu war ja, wie gesagt, da...
Zugegebenermaßen erfinden Zonaria mit ihrem Melodeath schwedischer Prägung das Genre sicherlich nicht neu. Aber das ganze kam frisch und unverbraucht rüber, von den Jungs wird man nach dieser Tour sicherlich noch einiges hören.

Pain

Nach einer etwas längeren Umbaupause - die Menge hatte sich mittlerweile um einige Meter nach vorne bewegt und stand nun tatsächlich direkt vor der Bühne - kamen endlich Peter und Co auf die kleine Bühne. Vom ersten Song an war gleich eine ganz andere Stimmung, es wurde mitgesungen, was das Zeug hält, geheadbangt und die Pommesgabeln in die Luft gereckt. Kein Wunder eigentlich, dürfte mittlerweile bekannt sein, dass Pain absolut party-und abfeiertaugliche Musik machen. Wer bei Songs wie "Dancing With The Dead", dem Rammsteinmäßigen "Walking On Glass" oder "Bitch" noch stillstehen kann, macht wohl was falsch. Nach Ende des Gigs stand das Publikum unterdessen immer noch beharrlich vor der Bühne und verlangte nach einer Zugabe. Peter wäre nicht Peter, würde er dem nicht nachkommen für ein paar weitere Songs. Aber auch danach schien niemand wirklich genug zu haben. Einige befanden sich bereits auf dem Weg zum Ausgang - wo gibt's denn heutzutage noch zwei Zugaben? - als Pain nochmals zurückkamen und mit den Worten "You still don´t have enough?!" den Song "Greed" vom ersten, selbstbetitelten Album in die Menge pfefferten, über den wohl nicht nur ich mich so richtig gefreut haben dürfte.

Kurz nach elf war die Sause dann auch schon, eigentlich viel zu früh, zu Ende. Dennoch dürfte dies in der Kategorie "gute Konzerte" verbucht werden. Allerdings hätte man ruhig noch eine dritte Band ins Programm packen können. Genug tanzbares und headbangbares gab es aber so oder so. Mein Nacken konnte davon jedenfalls am anderen Morgen noch ein Liedchen singen und bescherte mir so einiges an Pain. ;-) Aber dennoch, wenn die Schweden irgendwo spielen, hingehen!

Cornelia Wickel


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7/10