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Sinplus : Ein Überfluss an Inspiration!

Die beiden Broggini Brüder Ivan und Gabriel zählen mit Sicherheit nicht nur zu den Musikern in der Schweiz, die unterschätzt werden in ihrem Können. Trotz ihres grossen Erfolges sind sie auf dem Boden geblieben und habenkeinerlei Starallüren. Sympathische junge Männer, denen der Erfolg zu gönnen ist. Allen, die den Eurovision Song Contest verfolgen, dürften die beiden bekannt sein, denn sie traten 2012 für die Schweiz an. Mittlerweilen haben sie ihr zweites Album „Up to me“ (lest dazu die Review ) auf dem Markt und spielten einige Support Shows, wie an diesem Abend im Z7 mit Daughtry (Konzertbericht hier . Das ist mit Sicherheit das erste Interview, das ich ausserhalb von Festivals unter freiem Himmel führe, und bei dem es mehrmals Unterbrechungen gab, weshalb das Interview ein bisschen kürzer ausfiel als zunächst geplant. Dennoch ein lustiges Gespräch mit zwei eigentlich italienisch sprechenden, aufgestellten Herren, die sich alle Mühe geben, Deutsch zu sprechen, und das auch super meistern. Sie halten sich selbst vielleicht nicht für Profis in diesem Biz, aber sie haben die perfekten Voraussetzungen dafür. Gute Musik, ein sympathisches Auftreten und den Ehrgeiz, alles dafür zu tun, um das machen zu können, was sie am meisten lieben: Musik!

Hallo Jungs, schön endlich mit euch sprechen zu können. Ihr spielt heute Abend das erste Mal in der Region Basel. Seid ihr nervös vor dem Konzert oder geht es?
Ivan: Ja, es ist das erste Mal. Wir sind ein bisschen energetisch vor dem Konzert, aber das braucht man auch für die Konzentration
Gabriel: Man ist immer ein bisschen nervös, aber das ist normal. Ein bisschen Adrenalin.

Du meinst, damit es nachher besser geht beim Rumspringen auf der Bühne
Beide: Ja (lachen) Richtig!


Und wie ist es, vor einer Band wie Daughtry zu spielen?
Ivan: Für uns ist es eine super Möglichkeit, es ist das erste Mal, dass wir diese Möglichkeit haben und natürlich ist das grossartig, weil du hast eine grosse Bühne, grosses Publikum, es ist ein Traum.
Gabriel: Ja, und man kann immer viel lernen. Durch die Situation kannst du immer dein Soundcheck verbessern, dein Timing, so ist es immer eine gute Sache.

Könnt ihr bei solchen Konzerten auch Kontakte knüpfen oder ist das eher schwierig?
Ivan: Das hängt immer vom Act ab, aber es ist natürlich auch für sie nicht leicht, sie müssen sich vorbereiten und haben nicht so viel Zeit Backstage, um Party zu machen.
Gabriel: Vielleicht später, wir haben sie jetzt gesehen und kurz geredet. Und die gute Sache ist, dass das Management der Band uns ausgewählt hat.

Ok, habt ihr euch denn beworben, um mit ihnen zu spielen, oder wie ist das zustande gekommen?
Ivan: Es war durch einen Kontakt von einem Kontakt und so weiter. Dann haben sie uns gesagt, sie wissen es noch nicht genau, weil sie einige Bands haben und sich noch entscheiden müssen.

Hauptsache, die Entscheidung ist auf euch gefallen
Beide: Genau (lachen)

Ich weiss, ihr hört sehr wahrscheinlich von jedem diese Eurovision Fragen…
Beide: Oh ja (lachen)

Aber ich frage es trotzdem - glaubt ihr, dass es eurer Karriere einen Aufschwung gegeben hat oder eher nicht?
Ivan: Absolut gut. Es ist so eine grosse mediatische Sache, bei der du deine Musik an so viele Leute bringen kannst.
Gabriel: Wir sind wirklich nicht Eurovision oder Contest Fans, aber wir haben gedacht, das ist wirklich die einzige Möglichkeit, um Werbung zu machen, und so sind wir wirklich froh, dass wir diesen Eurovision Contest gemacht haben. Wir haben dadurch auch super viel gelernt, die letzten zwei, drei Jahre waren wirklich eine super Schule, und jetzt können wir das machen als Beruf. Klar sind wir immer noch am Start, aber wir können es jetzt machen.



Das heisst also, ihr studiert beide nicht mehr?
Ivan: Ja genau, das ist schon super!

Ok, ihr habt auch Rückmeldungen aus dem Ausland bekommen, ist das immer noch so?
Gabriel: Immer noch. In Osteuropa ist es immer noch unglaublich, weil wir bekommen jeden Tag 10-15 Anfragen für Autogramme von dort.
Ivan: Meistens aus Russland.
Gabriel: Ja, Russland und auch Tschechien. Weil wir haben auch dort eine Art von Management und es ist super weil unser Video dort in einem der grössten Musiksender gezeigt wird, sie spielen unsere Songs im Radio, und so haben wir jetzt eine gute Fanbase in Tschechien und auch Russland. Besonders in der Tschechei.

Ihr spielt dort auch ab und zu?
Ivan: Ja, wir haben ein paar Mal gespielt, einmal in Prag und noch in einer anderen Stadt. Und hoffentlich werden wir diesen Sommer zurückkehren.

Habt ihr denn Pläne, eine Europatournee zu machen oder ist das noch ein bisschen zu früh?
Gabriel: Vielleicht ist es zu früh, eine Tour zu machen, aber wir hoffen, dass wir als Support für eine Band, vielleicht eine nicht zu grosse aber gute Band, mitgehen können. Aber wir werden sicher diesen Sommer etwas in Tschechien machen. Wir wissen noch nicht, wie viele Gigs, aber ich hoffe viele (lacht)

Euer neues Album „Up to me“ ist im Januar erschienen, auf welchen Song seid ihr am meisten stolz?
Ivan: Auf alle, es ist schade, denn wir hatten nur die Möglichkeit, 10 Songs aufzunehmen. Wir haben sehr viele geschrieben und aus denen mussten wir eine Wahl treffen. Vielleicht gerade der Titelsong „Up to Me“ ist der, der am besten die Botschaft des Albums repräsentiert. Wir mögen es, weil er so energetisch und ein Partysong ist mit einer guten Botschaft.

Aber ihr hättet noch mehr Songs gehabt, die ihr gerne auf dem Album gehabt hättet?
Ivan: Ja, leider muss man immer ein bisschen entscheiden.

Naja, ich bin mir sicher, dass es noch ein weiteres Album geben wird.
Gabriel: Ja, ja sicher. Zum Glück!! Bereits 2012 haben wir begonnen, neue Songs zu schreiben und jetzt haben wir diese Songs aufgenommen, und so sind sie für uns jetzt schon alt. (lacht) Und wir arbeiten schon an den neuen. Wir haben all diese Ideen und sie warten darauf, herausgelassen zu werden.

Ich habe gehört, dass ihr zurzeit schon wieder im Studio seid? Was passiert denn dort?
Ivan: Wir haben zurzeit leider keine Pläne, was Neues aufzunehmen, wir arbeiten einfach immer in unserem Studio und schreiben neue Sachen.
Gabriel:: Wir lieben es, neue Songs zu schreiben und Live aufzutreten. (lacht)

Na, manche Leute fragen sich dann, woher die stetige Inspiration kommt, seid ihr denn nicht irgendwann ausgebrannt?
Ivan: Nein, Nein, Nein! Man verbessert sich immer und hat neue Ideen.
Gabriel: Wir haben immer das gemacht, wir sind vielleicht nicht so Profis als Musiker im Spielerischen…
Ivan: im Performen…
Gabriel: aber wir sind sehr gut im Songschreiben.
Ivan: Wir wollen einfach immer neue Sachen probieren. Also denke ich, dass die Inspiration immer kommt, wenn du etwas machst. Natürlich nicht, wenn du immer den gleichen Weg gehst, dann wird es schwierig.



(Kurze Unterbechung durch den Bandkollegen, der ihnen mitteilt, dass sie doch nochmal an den Soundcheck müssen. Also müssen wir uns sputen. Schnell ein paar Fragen gestrichen, um ihnen nichts von der kostbaren Soundcheck zeit zu stehlen.)
Müssen wir uns beeilen?

Beide:. Ja, naja, 5-10 Minuten.

Ok dann. Ihr habt dieses Album in London aufgenommen, wie ist es dazu gekommen?
Ivan: Wir haben einen Produzenten gesucht. Wir wollten jemanden, der flexibel ist und was von verschiedenen Musikrichtungen versteht. Wir haben ihn in London gefunden und sind nach London gegangen, um ihn kennenzulernen und haben gesagt ok, so machen wir es. Wir wollten einfach weg von Locarno, einfach frische Luft, neue Musiker, mit denen man arbeitet…
Gabriel: Und London ist London, für Musik ist es einfach perfekt.

Habt ihr denn dort auch Lieder geschrieben oder waren die Lieder dort bereits fertig?
Beide: Die waren schon geschrieben.
Ivan: Aber natürlich hatten wir dort noch die letzte Wahl

Ihr habt bei “Love is Free” mit Lady Chann, einer Rapperin, zusammen gearbeitet, ist sie auch aus England und wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?
Gabriel: Ja, sie ist auch aus England, aber auch aus Jamaica, und das war unser Ziel - wir wollten jemanden, der dieses Jamaicanische/ Reagge Feeling mit einbringen konnte. Dieser Reagge Song ist eigentlich ein perfektes Beispiel weil …(fragt seinen Bruder wie er es erklären kann.)
Ivan: ... wir haben noch nie einen Reaggesong gemacht und wir waren bei den Proben und dann hatten wir diesen Song, aber er klang zu sehr nach „Unbreakable“ und dann haben wir gedacht…
Gabriel: Hey, lass uns was anderes versuchen…
Ivan: Und dann haben wir begonnen, einfach so ein bisschen Reagge-mässig zu spielen und das klang sofort, als würde es passen.

Ja, es klingt gut, wirklich sehr gut, und ist auch die grösste Überraschung auf dem Album
Gabriel: Oh Danke!

Und wie seid ihr zu Lady Chann gekommen?
Gabriel:: Durch den Produzenten. Wir haben gesagt, wir brauchen jemanden, der ein weiblicher Shaggy ist.

Sie passt da auch wirklich dazu. Ich glaube, keiner hätte gedacht, dass ihr gerade so etwas macht.
Ivan: Ja, viele haben uns gesagt, dass sie das nicht erwartet hätten und das ist gut, denn wir wollen auch experimentieren und etwas Neues probieren. Und Reagge gibt positive Energie, wir mögen diese Seite von Reagge und das ist auch sicher frisch.

Spielt ihr denn den Song heute Abend, oder überhaupt live?
Ivan: Nein. Wie spielen ihn schon auch, aber heute haben wir nur 30 Minuten und wir haben uns entschieden, mehr die rockigen Songs zu spielen.
Gabriel: Das ist auch gut so, so können wir immer wählen, welche Songs am besten für welches Event passen.



Ivan, du sprichst sehr gerne über dein Privatleben in Interviews, hast du nicht Angst, dass das irgendwie mal ausgenutzt werden könnte auf eine schlechte Art?
Beide: lachen
Ivan: Für uns ist dass Part oft he game. Wir haben nichts zu verstecken.

Also kannst du damit umgehen. Denn es gab ja schon in der Vergangenheit Journalisten, die dich als Supercasanova hingestellt haben, der nichts anbrennen lässt, wie siehst du das?
Ivan: Ja
Gabriel: Manchmal machen sie mehr aus der Sache, als da wirklich ist. Manchmal sagst du etwas und sie schreiben was ganz anderes, und das ist das Problem, und deswegen wählen sehr wahrscheinlich so viele Leute denn Weg, keinen Kommentar zu geben.

Oder zu erzählst eben jemandem was im Vertrauen und das wird dann nach aussen getragen.
Ivan: Ja, das ist auch schon passiert.

Was habt ihr für den Rest des Jahres geplant?
Ivan: Die Tschechei sicher und dann hoffentlich noch Russland - das wäre aber Ende des Jahres, November/Dezember .
Gabriel: Aber das ist alles noch nicht sicher jetzt in diesem Moment.
Ivan: Wir wollen vielleicht auch etwas neues aufnehmen im Sommer oder so.
Gabriel: Nein, sicher! Wir hoffen, dass wir oft spielen können und komponieren.

Was würdet ihr gerne mal gefragt werden bei einem Interview und ihr wurdet es aber noch nie gefragt?
Ivan: Ja, manchmal fehlen ein bisschen die Fragen auf der musikalischen Seite über das technische
Gabriel: Wer unsere Helden sind und solche Sachen.
Ivan: Für mich ein bisschen mehr über die Musik zu sprechen, die technischen Aspekte zu sehen, aber natürlich ist das schwierig.

Da wissen halt eben viele nicht bescheid.
Ivan: Ja genau (lacht)

Gut, dann überlege ich mir für das nächste Mal mehr technische Fragen.
Ivan: Ja.(lacht) Nein, es ist schwierig jetzt zu sagen, welche Frage da passen würde.

Gut dann wäre es das, dann lasse ich euch springen. Viel Glück heute Abend und Danke!
Beide: Danke!

Mehr Infos unter:
www.sinplus.net

Besten Dank an Heier Lämmler.


Autor: Sandy Mahrer photos: Band translation: A. Venho
Eingetragen am: 2014-03-28

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