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End Of Dayz 2006

2007-02-24
Stadt / City Pratteln 
Land / Country Schweiz 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Z7 
Datum / Date29,, 30., 31. Dezember 2006 
Bildergalerie / Picturegalerie Endofdayz_2006 
Photos: Sandy Mahrer 

Die alljährlich wiederkehrende Frage, was macht man an Silvester, hat einem dieses Jahr das Z7 in Pratteln schon nach den Metal Dayz abgenommen. Damals entschloss sich Club-Besitzer Norbert dazu, zum ersten Mal in der Geschichte des Z7 die End Of Dayz zu veranstalten. Drei Tage Metal-Neujahrs-Countdown mit 34 verschiedenen Bands, einem beheizten Zelt mit Bühne und der Halle, in der normal die Konzerte stattfinden.

Friday 29. 12. 2006
Toll, was sie aus dem Platz vor der Halle gemacht haben. Es gibt mehrere kleine beheizte Zelte mit Sitzgelegenheiten vor dem großen Zelt mit Bühne, Merchandise Stand, daneben Mischpult und Signing Session Bereich. Anschliessend in einem kleineren Zelt befinden sich der Imbissstand und der Eingang zur Halle. Alle Zelte sind miteinander verbunden und an die Halle angebaut. Perfekt gelöst das Ganze.

SOULSTRIP
Es sieht fast so aus als seien noch nicht alle Fans eingetroffen, was wohl daran liegt, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die zwischen den Feiertagen arbeiten müssen. Oder an den langen Anfahrtswegen. Was mir aber sofort auffällt sind die vielen ganz jungen Metaller, die sich hier versammelt haben und von denen sind einige auch schon ganz schön schwanken. So haben die Schweizer echt zu kämpfen, die Leute mit ihrem Sound nur ein klein wenig in Bewegung zu bringen. Nicht ein einziger steht vorne an den Gittern, alle haben sich ungefähr zwei Meter von der Bühne entfernt aufgestellt. Sieht irgendwie komisch aus das Ganze, wie Zombies, die darauf warten, dass ein Opfer vorbei kommt. Tut einem echt Leid für SOULSTRIP, die eigentlich ein gut gespieltes Set hinlegen und man glaubt es kaum, auch ein wenig Applaus dafür ernten. Weiter geht es in der Halle mit der Schweizer Trash-Death Metal Band SHORTS AND CHURCHBELLS. Zwischen den einzelnen Bands hat man immer fünfzehn Minuten Zeit um hin und her zu wandern, und in dieser Zeit finden auch die Autogrammstunden statt.

THE VISION BLEAK
Die beiden Deutschen Ulf Theodor Schwadorf und Allen B. Konstanz haben sich der dunklen Seite des Death-Metal verschrieben. Und in ihren Songtexten hörst du unglaubliche Geschichten vom Tod, schauderlichem Grauen und dem absoluten Verderben. Ihr Sound ist durchzogen mit dunklen, harten Gitarren-Riffs. Das Schlagzeug hämmert erbarmungslos und schwer. Es gibt da eine gewisse wiederkehrende Taktfolge, die mich an den legendären Blues Brothers Film und den darin vorkommenden Song „Riders on the Storm“ erinnert. Super, auch der Gesang ist so facettenreich, dass man bei jedem einzelnen Song den Text nicht nur hören sondern auch fühlen kann. Horrormässig schön und wundervoll gruselig. In der Zwischenzeit sind die Fans allmählich eingetroffen und endlich auch lockerer drauf.



THE ORDER
Die Schweizer Band ist eigentlich noch sehr jung, denn gerade mal zwei Jahre bestehen sie jetzt aus Spring (Gitarre), Andrej (Bass), Tschibu (Drums) und Gianni (Vocals). Die Jungs spielen erstklassigen Hardrock /Heavy Metal. Wobei sie klassischen Hardrock einfach mit modernem Metal unglaublich geil miteinander vermischen. Und der Gesang, die Stimme von Gianni (auch Sänger bei Pure Inc) reisst mich mit. Sie hat so etwas Lebensfrohes und Sympathisches. So wie er selber eben rüber kommt. Ein sympathischer, aufgestellter Typ, der immer Hallo sagt, egal wo er dich sieht oder wer bei ihm ist. Auch die letzten Zombies scheint die Band zu neuem Leben erweckt zu haben.

CHARON
Endlich, endlich haben es die Finnen geschafft, wieder mal in die Schweiz zu kommen und ich lass es mir nicht nehmen, ihr Konzert an vorderster Front ganz und gar in mich aufzusaugen. CHARON, das sind Antti Karihtala (Gitarre), Teemu Hautamäki (Bass), Pasi Siplä (Drums), Lauri Touhimaa (Gitarre) und natürlich Juha-Pekka Leppäluoto (Vocals). Die Jungs spielen Gothic-Metal / Dark-Rock, Melody-Dead-Metal ganz egal, nennt es wie ihr wollt, einfach geiler, düsterer, melancholischer Metal. Mir gefällt diese Art von Musik und sie spielen wie kleine Teufel, quälen ihre Instrumente, dass es einfach nur Spass macht zu zuhören. Und Juha-Pekkas Gesang tut das seinige dazu. Bei meinen Lieblingssongs „Colder“ und „Little Angel“ gibt es für mich kein Halten mehr und ich singe in den höchsten Tönen mit - ein spitze Konzert. Nach Bands wie COMMUNIC und GRAVEWORM ist dann der letzte Act des Tages on Stage.

DESTRUCTION
Die Deutschen Heavy-Metaller sind kein unbeschriebenes Blatt und schon seit Jahren im Geschäft. Und ich weiss nicht: „Gibt es wirklich jemanden der Schmier nicht kennt?“ Die Dreier-Combo Mike (Gitarre), Marc (Drums) und Schmier (Bass/Vocals) legen ne super Show hin wie immer. Nun, sie haben´s von der Pike auf gelernt. Die Fans sind voller Power dabei, wenn der charismatische Sänger loslegt und er versteht es, die Meute zu begeistern. Viel zu schnell ist dann auch schon wieder Schluss und die Fans hätten gerne noch mehr, noch viel mehr gehört.

Der heutige Abend war trotz Anfangsschwierigkeiten nicht schlecht. Bei den Autogrammstunden allerdings hatten einige Bands kaum etwas zu tun und andere hatten weibliche Fans, die am liebsten nicht nur eine Unterschrift gehabt hätten. Bleibt nur zu hoffen, dass solche Musiker wenigstens noch soviel Selbstachtung haben und Kondome benutzen. Also Gomorrha hatten wir heute schon zur genüge. Wollen mal sehen ob das SODOM als letzte Band am Sonntag noch toppen.

Samstag 30.12.2006
Es ging schon um 12.00 Uhr los mit Bands wie CRYPTIC VOICE, MORTAL FACTOR; AKA PROFOUND; SYBREED; LYZANXIA. Der nächste Act präsentiert zu meiner freudigen Überraschung einen alten Bekannten.



DOMAIN
(Ex Firewind) Sänger Chitral Chity Somapala, ein kleiner zierlicher Wirbelwind, aber was den Gesang betrifft ein ganz großer Mann. Ich mag seine Stimme und die Art wie er sie einsetzt. Kraftvoll und doch sanft mit viel Gefühl. Perfekt, passend zu ihrem Melodic-Metal, den sie spielen. Eigentlich haben die Jungs heute Feuertaufe ihres neuen Band Line-up, denn nur Ritt Axel „Ironfinger“ (Gitarre) und Erdmann Lange „Erdi“ (Keybords) sind noch von der alten Besetzung. Neu dazu gekommen sind Chity (Vocals), Steven Wussow (Bass) und Stefan Köllner (Drums). Alle Jungs verstehen ihre Mucke bis zum kleinsten Detail. Die Fans sind begeistert und ich denke sie haben ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden.

In der Halle spielen anschließend MENDEED aber ohne mich... denn jetzt kommt etwas ganz Großes, einer der bei vielen Metallern ein Glänzen in die Augen zaubert und sie in alten Erinnerungen schwelgen lässt.

PAUL DI ANNO
Geboren als Paul Andrews 1958 hätten seine Eltern wohl nie gedacht, dass ihr Sohn eines Tages in einer der härtesten Heavy-Metal Bands als Frontmann sein Ding durchzieht. Im zarten Alter von neunzehn wurde er nämlich Sänger von Iron Maiden, bei denen er von 1977 bis Ende 1981 blieb. Obwohl er auf den ersten beiden Maiden Alben eine enorme gesangliche Leistung erbrachte, hatte er mit seiner Solo-Kariere nicht so viel Erfolge. Zwar feierte er mit seiner Band Battlezone in den USA grosse Erfolge, doch brachten sie es nur auf drei Alben. Was soll’s, er ist heute hier und ich kann euch sagen, sein Talent hat er immer noch. Mit seinen Band Kumpels, die auch alle mit Talent gesegnet sind, legt er ein geiles Set hin. Sie werden abgefeiert, die kreisenden Mähnen scheinen nicht mehr aufhören zu wollen und mir wird nur schon vom zusehen ganz schwindelig. Hier im Z7 scheint er eine Menge Fans zu haben, was man auch bei der Autogrammstunde sehen konnte. Paul schrieb sich fast die Finger wund bei all den alten Iron Maiden Scheiben die er signieren musste. Sogar Götz, der Herausgeber des Rockhard Magazin, liess es sich nicht nehmen aus Deutschland anzureisen um PAUL DI ANNO zu sehen und mit ihnen abzuhängen.



LUNATICA
Eine Band aus unserem Ländli die Symphonic Metal /Gothic Metal zum Besten geben mit einer höheren Frauenstimme. Dieser Sound ist eher sanft, nicht so hart, gemächlich. Es fällt mir schwer ihre Musik zu beschreiben, was aber nicht an den Musikern selbst liegt, nein ganz und gar nicht. Sie beherrschen ihre Instrumente und bringen das auch super rüber. Es liegt eher an ihrer Sängerin Andrea, sie hat keine schlechte Stimme und die meisten hohen Töne sitzen auch, aber mir fehlen in ihrer Stimme die Emotionen in der Darbietung ihres Live Gesangs. Denn es nützt nichts nur die Tonlage zu verändern, Worte aneinander zureihen ohne diese wirklichen ausdrucksstarken Emotionen. Das wäre so als würde man „ich Hasse dich“ im gleichen Tonfall und mit dem gleichen Gefühlsausdruck sagen wie „ich Liebe dich“. Sorry, aber so empfinde ich das beim Zuhören. Sonst ist es wirklich ok und den Leuten scheint es zu gefallen.

MYSTIC CIRCLE
Haltet euch fest, denn es wird teuflisch wenn Beelzebub (Vocals/Bas), Ezpharess (Gitarre) und Necrodemon (Drums) die Bühne betreten und mit ihrem Dark Satanic Metal alle schwarzen Seelen erbarmungslos in ihren Bann ziehen. Beelzebub (leider ohne Hörner, Pferdefuss und Schwänzchen) hat die Gabe seine dunklen Gefühle mit brutalen Death Growls und extrem hohem Geschrei ins Mikro zu peitschen. Teuflisch starke Klampfe.



UNREST
Wie schon im Sommer ist die Band in Höchstform und präsentiert ihren Powermetal mit so viel Freude und Hingabe, dass es einfach so richtig rockt. Sänger Sönke ist enorm stimmgewaltig und seine Musiker wieder auf dem Trip, holt alles aus euren Instrumenten was geht. Die Meute in der Halle rockt wie wild mit und es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Ja diese Männer verstehen es, das Publikum zu begeistern.

BRAINSTORM
Wie ein Sturm fegen diese Kerle ihren Power/Metal von der Bühne und die geniale Stimme von Frontmann Andy (auch bei Symphorce) verzaubert die Fans immer wieder aufs Neue. So ist es kein Wunder, dass mitgetanzt, gebangt und geklatscht wird. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt und alle scheinen glücklich und zufrieden zu sein. Bis zum Schluss geben sie ihr Bestes. Super gespielt, super Gesang, super Leistung.

Und der Letzte Streich folgt zu gleich, wie man so schön sagt. Das wird was für die ganz Harten, für die Liebhaber von Black-Metal und höllischem Gegrunze. Und wer hat’s erfunden die Schweizer.

SAMAEL
Was mir zu diesem Namen einfällt ist, dass es im jüdischen Talmud die Bezeichnung für einen Dämon war, der auf alle Wege versuchte die Menschen zu schädigen. Hoffen wir mal, dass wir dieses Konzert ohne Schaden überstehen. Auch der Beelzebub, Satan, Luzifer oder ganz einfach das Teufelchen wird in verschiedenen Erzählungen Samael genannt. Gegründet wurde die Band 1987 und ich hab gelesen, dass sie damals die Grundlage setzten für die später folgende Black-Metal-Generation. Heftiger Sound mit bösartigem Gegrunze und im Publikum der Background Chor der böse mitgrunzt. Das nenn ich einen krönenden Abschluss der um zwei Uhr morgens beendet ist.



Sonntag 31.12.2006
Das heutige Anfangsprogramm bestritten Bands wie AMNESIA; GREY MONDAY; ABGRUND; EXCELSIS; DAYDREAMER und SAIDIAN, und in der Halle ist nun Folk Metal angesagt.

ELUVEITIE
Wow, was für eine große Band, auf der Bühne stehen acht Personen eigentlich performen sie zu neunt, doch Anna (Drehleier,Gesang) ist leider krank. Ich habe diese Band noch nie gesehen, geschweige je etwas von ihnen gehört, obwohl es Schweizer sind. Als sie loslegen bin ich aber überrascht, denn das ist nicht einfach klassischer Folk-Metal. Nein, das kommt aus der Pagan Metal Szene. Da hört man traditionelle keltische Volksmusik die mit modernem „Göteborg“ geprägtem Melodic Death Metal einzigartig verschmolzen wird. Vor allem die Fiedel, die Tin & Low Whistles und die Irish Flute stechen heraus. Wenn ich ihren Sänger so betrachte, seine Haare, dann erinnert er mich an einen Schauspieler im Film Waterwold. Da war so ein Typ, der wollte Papier verkaufen für Sex. Und dann gibt es da auf der Bühne noch ein männliches Zwillingspaar, das mich an den wohl besten Querflötenspieler aller Zeiten erinnert, Jethro Tull. Auch scheint diese Truppe eine große Fangemeinde mitgebracht zu haben. Bin sowieso erstaunt, wie die Metaler abgehen zu diesem Sound und nicht nur die vordersten Reihen, die ganze Halle tobt. Folk Metal scheint doch sehr beliebt zu sein.

ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET
Diese Jungs aus Schweden spielen hammermässigen Death Metal mit geilen Gittarenriffs, dröhnendem Bass und Schlagzeugrhythmen, die ins Blut gehen. Genial geiler Gesang den da Sänger Johan Lindstrand von sich gibt und er kann nicht abstreiten, einige seiner Inspirationen von Elvis zu haben. Johann gründete OMAATUQ im Sommer 2004, als er sich von seiner damaligen Band The Crown trennte, um ein Soloprojekt zu starten. Solltet ihr diese Combo noch nicht kennen, zieht euch das Debüt Album „21st Century Killing Machine“ rein. Ihr zweites Album „Error In Evolution“ wird bald veröffentlicht und auch in meinem CD Regal einen Platz finden.



BENEDICTUM
Veronica Freeman hat eine so gewaltige, ausdruckstarke Heavy Metal Stimme, dass es eine wahre Freude ist. Jeder Ton sitzt haarscharf, ich hab es doch gewusst es gibt sie noch, die Ladys, die es Live mit ihren männlichen Heavy Metal Gesangskollegen aufnehmen können. Und ihre Bühnenshow ist einfach feurig, temperamentvoll und heiß. So wie damals bei der legendären Tina Turner zu ihren Glanzzeiten. Ich bin einfach total beeindruckt und hin und weg von dieser Stimme und ich kann sagen, das ist eine der besten weiblichen Metal Stimmen, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Natürlich sind auch ihre Musiker absolut Spitze und ihr Heavy Metal Sound ist etwas für alle die, die es härter mögen. Hut ab vor dieser großartigen Lady. Das erste, was jedem Mann jedoch sofort auffallen dürfte, sind ihre großen Brüste (typisch amerikanisch). Sogar mir sind sie aufgefallen...



PERZONAL WAR
Die letzte Band auf dieser Bühne, und die Deutschen schmettern uns ihren Power/Trash Metal so richtig heftig ins Gesicht, das sind wir auch nicht anders gewöhnt von ihnen. Die Jungs spielen, dass es eine wahre Freude ist und ihr Sänger ist ein sehr charismatischer, sympathischer junger Mann (den sicher viele Mütter gerne als Schwiegersohn hätten) mit einer super coolen Stimme. Ich freue mich jedes Mal, wenn sie ins Z7 kommen.

In der Halle heizen LEGION OF THE DAMNED das Klima sogar noch mehr auf.

FINNTROLL
In der Halle herrscht eine Bombenstimmung und Finntroll werden mit Zurufen begrüßt. Sie legen auch sofort wie die Wilden. Ihr „Trollisch Metal“ ist eine Mischung aus Black, Death und Viking Metal sowie finnischen Humppa-Elementen. Sehr melodisch, fröhlich, eingängig und mega stark gespielt. Die Metal Fans sind in Fahrt, sogar eine Metal Bolognese, Schrittchen vor eins zurück wird von einigen gestartet. Ihr Gittarist „Skrymer“ scheint ein wenig zu sehr in die Bierbüchse geguckt zu haben vor dem Konzert, denn er hat echt Mühe auf Anhieb die Box zu treffen, wo er sein langes Bein draufstellen will. Zum ersten Mal mit dabei in der Schweiz ist ihr Neuer Sänger Mathias „Vreth“, ein noch frisches, unverbrauchtes, knuffliges Tröllchen, das sichtlich nervös ist. Dabei gibt es überhaupt keinen Grund dazu, denn sein Gesang, der sich am Black-Metal orientiert und auch an einer der ältesten Gesangsform der Welt, dem Joik der finnischen Ureinwohner (Samen) tönt trollmässig, stark, bestimmend, kämpferisch. Und man glaubt ihm auch, was er da auf Schwedisch singt vom Krieg, vom Schicksal der beiden Priester „Amund“ und „Kettil“, von verschiedenen Trollkönigen und Stämmen. Auch die Fans sind begeistert und ich denke er muss höchstens Angst haben vor ein paar Groupies, die wohl am Liebsten mit ihm ein paar Trollschweinereien machen würden. Eine super, megastarke Show. Puh, bitte nicht aufhören weiter spielen. Ich könnt noch stundenlang herumtrollen. Um 23.45 Uhr ist dann Schluss, die Jungs verlassen die Bühne.

Die meisten Leute gehen jetzt nach draußen, um mit einem Feuerwerk das Neue Jahr zu begrüßen. In der Halle kommen Dane vom Z7, Götz vom Rockhard Magazin und Schmier von Destruction auf die Bühne. Nach einer kleinen Ansprache ist es soweit, prosit Neujahr. Und eine Band hätten wir ja noch: SODOM sollten dann der Meute den Rest geben.

Fazit: Eine super Idee, tolle drei Tage mit vielen guten Bands, und für jeden der rund 1.000 Metalfans war etwas dabei. Auch war das ganze unglaublich gut konzipiert aber recht familiär und alle nett und freundlich. Und für das nächste Festival ist auch schon gesorgt. Die legendären Metal Dayz vom 4. bis 6 August 2007.

Sandy Mahrer


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8/10



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