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- Rezension: AUDIO CD -


Amberian Dawn

2010-10-19
Titel / Title End of Eden 
Label Spinefarm Records 
Web www.amberiandawn.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
44:31 
Vö/Release20.10.2010 

Die finnische Band Amberian Dawn scheint keine Schreibblockade zu haben, denn im Jahrestakt erscheint ein neues Album der 2006 gegründeten Band. Bereits mit ihrem Debüt-Album „River of Tuoni“ schafften sie es, mit Epica durch Europa zu touren und ein Jahr darauf beim „Metal Female Voices Festival“ zu spielen. Mit „End of Eden“ kehren Amberian Dawn nun zurück auf europäische Bühnen.

Wie bereits auf den letzten Alben überzeugt Sängerin Heidi Parviainen mit ihrer gut geschulten, klassischen Sopran-Stimme. Sie verleiht den sanften Keyboardklängen und den harten Gitarrensolis den letzten Feinschliff. Die Band bleibt ihrem Musik-Genre, dem Symphonic Metal, treu. Hin und wieder greift man allerdings auch auf Power-Metal Riffs zurück, um den Songs mehr Pepp zu geben. Mastermind Tuomas Seppälä hat mit „End of Eden“ ein Mal mehr bewiesen, dass er was von seinem Handwerk versteht. Die Songs sind abwechslungsreich und kraftvoll.

Mit „Virvatulen Laulu“ gibt`s auf „End of Eden“ ein Opern-Duett, bei dem der professionelle Opernsänger Markus Nieminen mitwirkt. Ein sehr schönes, ruhiges Stück. Und noch ein zweites Duett, dieses Mal mit einem begnadeten Rocksänger, wartet auf den Hörer. Peter James Goodman gibt sein Bestes und verwandelt den Song „War in Heaven“ in DAS Highlight des Albums.

Ein Minuspunkt dieses Albums ist vielleicht, dass Heidi nur in ihrer gewohnten Art singt und somit fast alle Gesangsmelodien ziemlich gleich erscheinen. Zwar singt sie ihre Parts perfekt, aber nach einer Weile hat man sich an ihrer Stimme einfach satt gehört. Da wünscht man sich etwas kraftvolleres, was einem allerdings erst zum Schluss durch andere Gesangspartner gegeben wird.

Beim nächsten Album könnte die Band gesanglich vielleicht etwas experimentierfreudiger werden. Damit brächte man auch die dringend nötige Abwechslung rein. Doch es lohnt sich allemal, sich dieses Werk anzuhören.


Sandy Mahrer


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7/10



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